Ospreys Viper Trinkrucksack Kurztest

Oktober 4, 2019

Den Ospreys Viper Rucksack wurde zum Bike24.de Onlinepreis für knapp 70,00 Euro Ende April 2018 ins Haus geholt. Zielvorgabe und somit Hintergedanke dazu war, einen einfach Trinkrucksacken zu haben ohne große Extras. Der Hintergrund dazu sind dann lange Ausfahrten im Winter. Im speziellen Fall, die Channel Challenge.

Im Sommer würde ich bei Radtouren nur sehr ungerne einen Rucksack tragen wollen. Rucksäcke liegen, wie der Name ja sagt, am Rücken an. Da ich bei Aktivität gut auf Temperatur komme ist es dann eher ungünstig weite Teile des Rückens zu bedecken. Im Winter könnte das eher weniger ausmachen zumal wenn man noch so ein Minimodel wie jenen Ospreys Viper hat.

Gesagt getan. Was bietet also dieses Modell ? Nicht viel, was aber auch Programm ist. Die 2,5 Liter Trinkblase fasst für mich grob den Inhalt für gute drei Stunden plus Radfahrt. Die Trinkblase hat eine große Schubverriegelung und keine Drehöffnung wie sie bei CamelBak üblich ist.

Dieses Detail halte ich für essenziell, denn gammelnde Inhalte und wenn es nur Reste sind, halte ich für extrem problematisch. Mit dem großen Schubriegel kann man die 2,5l Trinkblase gut öffnen, nachfüllen aber eben auch wider gut leeren sowie säubern. Mit der Hand komme ich fast ganz rein, kann die Blase also von innen mit dem Geschirrtuch schon recht gründlich trocken bekommen. Der Rest der Trocknung erfolgt dann an der frischen Luft. Hierzu klemme ich etwas in die Öffnung, so das jene geöffnet bleibt.

Das übliche Beißventil lässt sich gut abnehmen und verfügt über einen Magnethalter. Jener ist zwar nur auf gesteckt, kann aber abgenommen werden, erfüllt aber sonst seinen Zweck.

Die Trinkblase verschwindet gefüllt im Hauptfach, wo dann aber danach kaum was rein passt. Für weitere Utensilien gibt es ein weiteres kleines Extrafach, ebenfalls mit Reißverschluss. Volumen: Portemonnaie, Mobilphone eventuell noch etwas Kleinkram wie ein zwei Riegel. Dann ist der Rucksack fast voll.

Zwischen dem Hauptfach, wo die Trinkblase drin ist und dem kleinen Staufach gibt es noch ein offenes Einschubfach. Da passt dann weitere Kleinkram rein, wie zum Beispiel Luftpumpe, Reifeheber und Flickzeug. Jenes Fach kann via zwei rechts und links liegender Spanngurte mit Feststellschnallen stramm gezogen werden. Sollte fürs erste gut reichen.

Die Hauptschultergurte sind ausreichend breit geschnitten, leicht gepolstert und mit einem Netzfutter gut durchlüftet. Die Polsterung reicht alle mal, da das maximale Gewicht nicht all zu schwer sein wird.

Am Schultergrut ist auch der Brustgurt in schmal angebracht. Jener ist zwar in der Länge verstellbar, aber nicht in der Höhe. Bei mir liegt er so weit oben auf der Brust, das ich ihn nicht einfach so verschließen oder öffnen kann. Dummerweise liegt auch dort das andere Magnet für die Trinkstückhalterung. Da den Tringurt während er Fahrt anheften…, vergiss es !
Ich lass ihn einfach runter baumeln, was auch nicht wirklich großartig stört.

Der Hüftgurt ist ebenfalls nur sehr schmal gehalten, was aber für die Fixierung des Rucksacks ebenfalls mehr als ausreichend ist.

Resume: trotz der kleineren Unfeinheiten wie den nicht in der Höhe verstellbaren Brustgurt und dem dann ich mal eben schnell fixierbaren Trinkschlauch, tut der Rucksack genau das was er soll. 2,5 Liter Trinkinhalt in einer ordentlichen Trinkblase sind eine gute Nummer, viel Gepäckmitnahme sollte aber überlegt werden.

Die Größe des Ospreys Viper Trinkrucksack sorgt dann aber dafür, das nicht wirklich viel am Rücken anliegt. Zudem ist das Rückenteil gut durchlüftet konstruiert, Luft kann gut zirkulieren. Passt also soweit.

 

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Outdoorgeschichten 03.10.2019 – langsam am Rad drehen

Oktober 4, 2019

Jo die Geschichte um mein Outddordasein ist selbst im bescheidenen Umfang eher mau. Letzten Montag, also am späten Nachmittag trat dann doch eine kleinere gesundheitliche Nummer hervor und zwar im wörtlichen Sinne. Nachdem ich die Dusche dann verlassen hatte packt eich direkt meinen kleinen Rucksack und wurde auf meinen Wunsch hin ins Krankenhaus gefahren. Dort bestätigte man das Maleur, konnte es für die Nacht richten, empfahl dann aber den Eingriff abzuhandeln.
Dem wollte ich ob der doch mehr als unangenehm Erfahrung nicht widersprechen, ganz im Gegenteil, ich verschaffte meinem Gleichgestellen Anliegen genug Nachdruck. So nett konform lief das dann auch geschmeidig ab.

Am Dienstag mittag wird eich dann mal wider ins Land der Träume geschickt. Am Nachmittag standen schon die holde Burgdame und meine Jüngst am Bett, ich noch gut benommen, aber auch irgendwie auf Wolke sieben. Den angenehmen Rausch ausschlafen, dann die Nacht verbringen nach dem Frühstück ab nach Hause. Ab da war Schonzeit angesagt. Keine einfache Sache, aber machbar. Man hat ja Übung.

Zum Glück bekomm ich das recht gut in mein Hirn rein gehämmert und verhielt mich ganz brav. Erleichternd kam hinzu, daß ich nur drei winzige Einschnitte zu verzeichnen hatte und man mir auch durchaus eine normale Beweglichkeit zugestand. Nur schwer heben sollte ich nicht. Das hab ich nicht getan, und auch zum aktuellen Zeitpunkt dieser Zeilen mach ich da einen großen Bogen rum. Soviel dazu.


Doch wenn man mich ein wenig kennt, irgendwann ist das mit dem rumgammeln nicht mehr ganz so mein Ding. So langsam dreht ma(n)n am Rad und sucht Beschäftigung. Und was wäre da besser, also sich etwa mit der Outdoorthematik zu befassen.

Da ist dann die Sache mit dem immer noch nicht vorhanden Schlafsack. Dienstag war ich dann mal wider bei Unterwegs Hamm, meinem Lieblingsoutdoorshop. Gut, Lieblingsoutdoorshop klingt jetzt hoch gestochen. Natürlich bin ich da gerne und wurde auch immer bestens bedient, beraten und man hat ja auch extra was für mich kommen lassen ( den Esbit Kochtopf ), was so nicht im normalen Sortiment ist.

Da ich an jenem Tag sowieso noch mehr inaktiv war als sonst und auch noch was zu erledigen hatte, schwang ich die inzwischen recht müde geworden Knochen in die Benzinkutsche und rollte los. Nach dem abstellen des Gefährts ging es auch recht direkt nach Unterwegs Hamm rüber. Die Damen hinter der Kassentheke erkannte mich und erinnerte sich an mein Vorhaben. Hatte sie mich doch schon darin beraten.

Den von mir noch ganz oben auf der Liste stehenden Yeti Tension Mummy 500 hatten sie natürlich nicht im Hause. Davon bin ich aber auch glatt ausgegangen und nahm das so gar nicht übel. Ihrer Aussage aber zufolge, wäre das kein Problem jenen in wenigen Tagen im Laden vorrätig zu haben.

In der Auslage waren aber der Deuter Exosphere 0c° als auch der Exosphere -6c°. Bewaffnet mit meinen beiden Säcken ( Ortlieb Kompresssionspack 12l. & dem Moorhead-Kompressionsack ) kam zunächst der Griff zum Exosphere -6c°, welcher dann in den deutereigenen Packsack verstaut wurde. Der fand leider seinen Weg nicht ganz so wirklich in den 12l. Ortlieb.
Das Teil baut im deutereigenen Packsack doch zu groß im Durchmesser auf und könnte also nur entweder in einem anderen besser passenden Packsack da rein, oder ganz ohne. Das wäre aber packtechnisch eher ungünstig.

Der kleinere leichtere Exosphere 0c° war dann aber soweit kein Problem. Nice.

Doch was war eigentlich mein Ziel dieser Aktion ? Die Hoffnung das der wärmere Exosphere -6c° in den 12l. Ortlieb passt. Ich bin da jetzt ganz offen und ehrlich zu mir. In Sachen Wärmeleistung raue ich dem Braten nicht ganz. Der einfachere Deuter ist chic, passt aber ob der wirklich bei 5c° Komforttemperatur noch wärmt…

…das würde ich am liebsten mal ausprobieren, natürlich in der Wirklichkeit. Das werde ich keinem Shop so zumuten. Die einzige Lösung wäre jenen Schlafsack mal online kommen lassen, eine Nacht machen und dann sehen. Auf der anderen Seite…

…stünde aber mein Favorit. Der Yeti Tension Mummy 500 ist ein Daunenschlafsack und Daunen ist natürlich von der Wämrleistung her top. Drin gelegen habe ich ja auch schon und das fühlte sich nach gut 5c° oder eben weniger als Komfort an.

Kleiner Schönheitsfehler bei Daunen, ist die Feuchtigkeitsempfindlichkeit. Ob man da jetzt aber von echter Empfindlichkeit reden kann, steht so ein wenig im Raum. Und so kommt Manna also ich, gerne zu dem Umkehrschluss doch einen Synthetikschlafsack zu nehmen.

Eine echte Entscheidung konnte ich so nicht mit aus dem Laden nehmen. Schade.


Nach der nun etwas ungünstigen Nummer tatperte ich wider in die Hölle des Konsums wo auch die motorisierte Blechkutsche stand. Auf den letzten Metern zum Gefährt blieb ich kurz am Schaufenster von Jack Wolfskin hängen. Mein Blick war an einem Produkt verhaftet, das mit dem Prädikat, superklein verpackter beworben wurde und es war eine Jacke.

Da ich sowas ja noch im Hinterstübchen habe, halt für hinterher wenn man gemütlich wo hockt, sich seinen Café schlürft, sein Abendbrot isst oder dergleichen, also nach einer Radtour, betrat ich den Laden. Klein fein und wirklich etwas mehr als faustgroß verstaut in einem hauchdünnen Beutel.

Die JWP Thermic One Jacke als solches machte eine eher unaufgeregten Eindruck. Gefüttert ist sie mit dem Microguard Superloft, was fast so gut bauschen soll wie Daunen und somit auch einen vergleichbares Wärmniveau bieten könnte. Einzige „Nachteile“ fand ich jetzt, die Jacke hatte keine Kapuze und einen eher kurzen Schnitt.
Aber da ja Homepages geduldig sind, hatte ich noch die Argon Hoody M ausfindig gemacht. Für’n Zehner mehr mit Kapuze. Wobei ich eine warme Mütze sonst auch so noch im Bestand hätte. Müßte man mal schauen. Wobei ich gerade herausgelesen habe, die Argon ist mit 100g/ m² und die zuerst gesehen Thermic One nur mit 80 g/m². Aber…

…man erinnert sich ja an jene extrem günstig geschossene Daunenjacke, als auch die damals bei Unterwegs Hamm ( nannte sich damals aber noch anders und war eigenständig ) erworbene Mammut Jacke.

Die Daunenjacke hatte ich mir tatsächlich schon vor Jahren extra für Radtouren geholt. Die Jacke ist auch schön warm und irre gemütlich. Ich mag sie so sehr, daß ich sie in den letzten Wintern nur für normal getragen habe. Gut, lange Pausen auf Biketouren hatten sich bis dahin auch nicht wider wirklich ergeben.

Die Innenjacke der Mammut ist ebenfalls mit einem Isomaterial gefüllt, konnte aber an Ermangelung eines Etikett nicht herausfinden, mit was für einem. Und wie man auf dem obigen Foto sieht, ich hab mal beide zusammenverstaut und nebeinander gelegt.

Ganz alternativ zu Jacke in wärmend könnte ich mir aber auch ein Merioshirt vorstellen. Da hatte ich sowohl bei Woolpower Turtleneck Lite Zip ( die HP Laden elendig lange ), wo ich ja die Tage schon Socken geholt hatte, oder von meinem Haus-u. Hof Sportbekleidunganbieter CRAFT Merino Lightweight gesehen.


Mittwoch nachmittag dann noch einen kleinen Ausflug hier ins Dorf. Für meine drei Bikes hatte ich beim Action-Markt schon drei kleine flache Kunstoffboxen geholt, wo die jeweiligen Verschleißteile drin verstaut sind.

Für meine inzwischen angewachsenen Sammlung an Outdoor-Kochutensilien hatte ich zwar einen Platz in der Fitness-Garage gefunden, aber irgendwie war mir die Lösung mit den Handtüchern drüber dann doch dünn. Denn auch für das Futter unterwegs hatte ich schon zwei mittlere Boxen aus selbigen Markt eingeholt.

Nahrungsmittel, insbseodneres die chinesischen Instantnudeln wollte ich nicht so ungeschützt in der Fitness-Garage liegen lassen. Da war ja schonmal ein Tier drin und das so ein Getier die Nahrungsmittel als Knabberware nutzt wollte ich auch vermeiden.
Bei der aktuelle Lösung ging es mir aber mehr um Staubschutz. Ich denke die Rechnung geht gut auf.

 

Irgendwann muß ich sowie in der Fitness-Garage noch ein besser raumnutzendes Regal an der Kopfseite rein basteln. Das bisherige lässt an beiden Seiten zu viel ungenützten Raum stehen in dessen Folge natürlich einige Sachen mehr schlecht als recht verstaut sind. Mal sehen wann ich das in Angriff nehme.

Ja, soviel dazu. Für heute muß ich mal schauen wie ich den Brückentag rum bekomme.

Outdoorgeschichten 27.09.2019 – Grüße aus der Schweiz

September 27, 2019

Im weiten Verlauf meiner wenn auch nicht mehr ganz neuen Outdoorgeschichten kam ich immer wider zu der Aufgabenstellung Dosenöffner. Ziel ist ja mal eine längere Tour/ Touren allgemein mit Übernachtung zu machen. Dazu gehört natürlich auch eine gewisse Unabhängigkeit. Das man sich dann was zum Essen macht versteht sich von selbst. Also Futter warm machen ist ja nun nicht mehr das Problem. Beim Thema Topf wird wohl doch nochmal nachgekartet, hat aber Zeit. Womit das kleine Augenmerk auf die Art beziehungsweise auf die Verpackung einer Mahlzeit fällt.

Aus Montagezeiten kenne ich noch zu gut die dicken Dosen aus dem Erasco und Co. welche eigentlich von der Füllmenge her immer recht ausreichend-opulent waren. Blödes Sache dabei, um daran zu kommen benötigt man halt einen Dosenöffner.
Erster Lösungsansatz, nicht ganz uninteressant, es gibt auch eine gute Auswahl an jenem Futter, wo schon ein Öffner in Form einer des Ringöffners vorhanden ist. Den Ring leicht anklicken sprich aufstellen, daran ziehen und schwups schon ist die Büchse offen. Soweit so gut. Hat nur einen kleinen Schönheitsfehler, die Dosen sind nur die Hälfte von dem, was die dicken Büchsen so an Füllmenge haben.

An dem Punkt kann ich aber sagen, gut nimmt man derer zweie und hat dann trotzdem genug. Außerdem sind zwei kleine Büchsen eventuell sogar besser am Bike zu verstauen, als eine fette ? Der Erfahrungswert ist noch nicht vorhanden kommt aber mit Sicherheit noch. Dennoch, Dosenöffner kann und ist nicht verkehrt, also ma´ auf die Suche machen.

Sowiet die Vorgeschichte.

Natürlich hab ich wider diverse Onlineseiten episch durchgeackert, mir immer wider verschiedene Modelle angeschaut und natürlich auch bei den üblichen „Verdächtigen“ gefragt. Abhilfe war eher nicht zu bekommen.

Im Kopp hatte ich zwei Ideallösungen. Ein Besteck wo ein Dosenöffner mit dabei ist, oder eben ein Messer mit einem ebensolchen. Gut, beim Thema Besteck werden jetzt die alten Bundies aus er Ecke kommen und sagen: „ja dann nehm doch das gute und bewährte Bundeswehr-Besteck.
Nun gut, hab ich auch hier, muß aber sagen, selbst wenn ich das klotzschwere Gewicht mal ganz außen vor lasse, V2A in der dort gebotenen Heaydutyqualität hat halt ihren Gewichtspreis, aber der Dosenöffner ist sowas von mistig. Und ja, ich hab’s ausprobiert, habe zwei von diesen Bestecktes hier im Stall.

Andere Outdoorbestecke bieten aber wohl, oder noch nicht von mir gefunden/ bei den gefragten Spezies bekannt, keinen Dosenöffner. Das gibt’s halt Messer, Löffel und Gabelkombies in allen möglichen Varianten und Materialien. Sehr löblich.

Nächster möglicher Plan wäre jetzt, so wie im Spind der Arbeitsstätte liegend, ein solides Exemplar aus dem Discounter. Kostet um die fünf Okken-plus und tut seinen Dienst. Die einen etwas besser, die andere weniger gut. Fällt also auch deshalb hinten über, zumal dann wider etwas extra mitgeschlörrt werden müßte. Da sperre ich mich innerlich irgendwie gegen.

Und wider innerlich hatte ich das Idealbild von der Kombination Messer und Dosenöffner vor Augen. Natürlich wurde mir dazu auch geraten und zwar von den Freunden aus dem Radforum, also die auch ma´ gerne draußen unterwegs sind und dies nicht nur um Rad zu fahren.

Als Begrifflichkeit sind da gefallen das gute Schweizer-Offiziersmesser und die ebenfalls wohl bekannten Leatherman. Ja ich hier gebe ich zu, mit beiden Lösungen konnte ich mich nicht zu recht anfreunden. Warum, jetzt hier.

Ich fange mal mit dem Leatherman Modellen an. Ich weiß, je besser und dicker so ein Teil ist, desto wichtiger ist man und deso schöner wird die Welt. Ich gehöre nicht zu den Leuten die einen Mercedesstern auf der Haube brauchen und auch nicht zu den Leuten, die mit all den gebotenen Tools was anfangen können. Dennoch unternahm ich einen oder auch mehrere Versuche, die Homepage des Unternehmens auf meine Anforderungen hin zu filtern. So richtig fündig bin ich dabei nicht geworden.
Alle Modelle die einen Öffner hatten, waren mit dem Rest für mich komplett oversized ( überladen ). Da wird ja Material in den Mengen verbaut, wo andere ganze Fahrradrahmen raus bauen. Also hab ich das mal sacken lassen und auch etwas auf die Seite geschoben. Denn…

…auch mit den Qualtätspreisen kam ich irgendwie nicht ganz so zurecht. Jetzt bitte nicht falsch verstehen, Qualität hat bei Leatherman mit Sicherheit den berechtigten Preis. Aber wie das schon so mit dem Benz ist, brauch ich nicht, mir genügt ein Lada. Sprich ein gescheites Messer und einen Dosenöffner mit dabei und Bitteschön alle in robuster Langzeitqualität.

Dennoch schiebe ich das Leatherman mit in die Runde, da jene oft eine Zange haben. Eben jene Zange war eines der Werkzeuge die ich als allerletztes brauchen würde. Dachte ich…
…bis mir einfiel, daß die Sicherungssplinde für die Bremsbeläge der hydraulischen Scheibenbremsanlage am CAADX einer Zange zum auf-oder eben zuhebeln bedürfen.

Nun das Schweizer Offiziersmesser, der Klassiker schlechthin. Zumal ich genau so ein Modell seinerzeit von meiner Mom zum Geburtstag mal geschenkt bekommen hatte. Knackpunkt hier, tolle Teile diese Swiss-Knife, nur die Klinge ist in einer eher bescheidenen Qualität. Das kam dann auch mal in einem Gespärchsaustausch mit einem Leatherman Besitzer auf den Tisch, woraufhin er bemerkte, daß diese eher bescheidene Qualität wohl daher rühre, daß man auch diese Swiss-Knife in Asien fertige lasse.

Da machte es klick, wenn auch gut später. Meines damals geschenkt sollte also gute 36 Jahre auf dem Buckel haben und auf Grund dieser Tatsache wohl damals noch von Hand geschmiedet von einem der Urväter jener Manufaktur sein. *lach* Bedeutet weiter fortgeführt, der Klingenstahl könnte also doch brauchbar sein. Könnt er ? Das ließe sich herausfinden.

Tag heute, den Abziehstein ( Schleifstein für Werkzeuge & Messer zum schärfen jener ) aus der Werkzeugkiste geholt, gut angefeuchtet und dann mal los. Beide Klingenseiten in einem eher flachen und somit spitzen Winkel über die grobe Seite des Steins geführt. Immer und immer wider, bis sich ein gutes Klingenbild/ Spiegel an beiden Seiten zeigte. Der eher spitze Winkel sorgt zwar für eine hohe Schärfe, aber für eine eher geringe Standzeit. Standzeit ist die Zeit, die so ein Schneidewerkzeug gut scharf bleibt, bis es wider nachgeschärft werden müßte. Da ich aber mit dieser Klinge nicht beabsichtige grobe Arbeiten zu bewerkstelligen, war das für mich in Ordnung.

Dann kam die feine Seite des Abziehsteins zum Zuge. Auch hier brauchte es etwas Geduld und Feingefühl, bis ich die ersten nennenswerten Ergebnisse ertasten konnte. Nach noch ein wenig nacharbeiten auf der feinen Seite, bis ich für mich zufrieden war.
Feine Spähne auch gerne als Feathersticks genannt, zum entzünden eines Feuers ließen sich nun problemlos von ein Stückchen Weichholz abhobeln. Ich würde sagen, genauso gut wie an meinen Opinel Messern.

Die Säge als weiteres Detail an dem Swiss-Knife ist der Hammer. Damit muß man echt aufpassen und alle Fingerchen schön weit weg lassen. Wenn man sich den Zachel durch die Pfoten zieht, dann gibt’s einen guten Haufen Gehacktes zum Abendbrot. Schnittquaität beim sägen der ganz grob-scharfen Art.

Den Dosenöffner hatte ich vor einiger Zeit schon probiert, der funktioniert genauso wie er wohl auch mal beim BW-Besteck funktionieren sollte, also gedacht. Denn der am BW-Besteck ist der um Meilen weit davon entfernt.

Ja und mit den Restwerkzeugen, wovon übrigens nur die Pinzette fehlt, damit kann ich wohl kaum was anfangen. Eine Nagelfeile, einen Korkenzieher ( vertrage ja leider keinen Alkohol mehr kann also von daher auch keinen Wein trinken, was ich übrigens persönlich sehr schade finde, denn Wein mochte ich zum essen immer mal gerne ), Flachschaubendreher und eine, ich glaube das nennt man Ahle, zum durchstechen sind schon über als Werkzeuge.

Und beim Feathersticks machen zeigte sich dann auch gleich ein weiterer Nachteil. Das Schweizer Offiziersmesser ist eigentlich zu klein um damit länger zu arbeiten. Es liegt dann nicht vernünftig in der Hand, es bilden sich Druckstellen die dann im nächsten Schritt wohl in Blasen übergehen würden. Schade.

Funktioniert, ist aber immer noch nicht am Optimum dran. Aber ma(n)n ist zunächst wider zufrieden.

 

Outdoorgeschichten 10.09.2019

September 10, 2019

Hab mal mit dem Spiritusbrenner gespielt und den neuen 1,6l Stowaway Topf zum kochen gebracht. Bei 20c° Außentemperatur und relativer Windstille gut 15min. Der 750ml Esbit Kochtopf brauchte unter gleichen Bedingungen ungleich weniger Zeit und zwar keine 10 Minuten.

Natürlich spielt auch die Größe und das Volumen eine Rolle. Logischer Weise sind gute 1l+ als Füllmenge nicht so schnell zu erhitzen, wie die nur 750ml.
Und dadurch das der 1,6l Topf einen deutliche größeren Topfboden hat, muß der auch entsprechend länger befeuert werden, kann aber gleichzeitig auch über die restliche Topffläche wieder mehr Hitze verlieren. Leider wird aber der Esbit Kochtopf zu klein sein, um darin zwei Packungen Yumyums zu kochen. Wobei…

…könnte man ja mal testen.

Blöde Sache. Sollte also doch noch ein weiterer idealerer Topf ( Sea-to-summitTopf Alu 1,2l/ 14,4cm Durchmesser ) in den Bestand aufgenommen werden ? Ich befürchte ja, zumindest irgendwann.

Im Gegensatz zum Canway Holzvergaser ist also Spiritus klar im Nachteil. Oder es liegt eher am Topf.

Schlafsack – die unendliche – Erleuchtung… #3

September 2, 2019

Also, ich war dann mal wider meinem neuen Hobby fröhnen und habe spontan einen weiteren Outdoorshop besucht.

Im Grunde war es bei dem weiteren Bauch und Test so, als ob der Exped Versa Mummy 0c° wie ein nur dreimal gefaltete Badehandtuch sich anfühlt. Das der Mountain Equipment Classic 300 sich ja nur gefühlt mehr gefüllt anfühlt ( jetzt ist aber gut mit der Gefühlsduselei *lach* ), hat wegen den Obermaterialien konnte/n wir/ ich ja schon ausmachen.
Aber der Yeti Tension Mummy 500 lag jetzt nur auf dem großen Tisch direkt neben dem Mountain Equipment Classic 300, beide frisch aus dem Lagersack und kurz aufgeschüttelt. Alleinen der Griff in die Oberfläche des Yeti machte klar was hier los war. Er fühlte sich wirklich gefüllt an, nicht nur ein paar Daunen reingeschossen. Seine Haptik war eher dick, während das Gegenstück sich eher dünner und leichter anfühlt.

Damit steht der Yeti Tension Mummy 500 ganz oben auf der Liste. Einzige Überlegung jetzt dazu, Feuchtigkeit oder gar Nässe ? Denn der Yeti scheint so keine ausgemachte Imprägnierung ( die anderen Modelle aber auch nicht, sei der Fairniss wegen erwähnt ) zu haben.

Jetzt müßte man mal schauen wie man das händelt ? Es gibt noch Yeti Fusion Dry 500 der entsprechend ausgestattet ist. rein von der Werten her, also Temperatur, Packmaß, Gewicht ist er fast gleich auf oder besser, Füllmenge mit 500g Daunen ebenfalls, bietet aber 700Cuin Bauschkraft anstatt der nur 600Cuin beim Yeti Tension Mummy 500. Blöde Sich ist nur, er kostet auch gut einen Fuffi mehr.

Auf das Thema sind wir, als der Fachberater und ich, gekommen, als Schottland als Reiseziel plötzlich im Raum stand. Gut Schottland kann schon mal nass sein…

Alternativ wären noch die Deuter Exosphere Kunstfaserschlafsäcke ( Exosphere 0c° bzw. Exosphere -6c° )  . Die sind aber an dem Punkt wo mir der Yeti noch so super gefällt, am Packmaß um einiges „fetter“. Müsste man dann ma´ausprobieren. Gut wäre dann natürlich auch, daß das Budget um einige Euro geschont würde.

Schlafsack – die unendliche… #2

August 23, 2019

Vorbemerkung: eigentlich sollte dieser Beitrag noch gar nicht online sein, habe es erst bemerkt, also ich schon die ersten Likes bekommen habe.

Im Rahmen eines kleineren Neuerwerbs Kochtopf für unterwegs kam man also mal wider auf das Thema Schlafsack zu sprechen. Bei OutdoorFair im Shop bot man mir ein Supersonderangebot an. Es könnte ein Exped Versa Mummy 0c° für gerade mal 150 Euro werden. Kurzer Liegetest und ein paar Worte nebst Daten wurden abegriffen und dann alles sacken lassen.

Stutzig machte ich die Haptik Versa des. Es erschien mir irgendwie recht dünn. Und so machte ich mich am gestrigen Tag nochmal auf in den Laden und bat um einen Vergleich mit einem Mountain Equipment Classic 300, den man auch im Laden hatte. Die unterschiedliche Haptik resultiert aus dem anderen Obermaterail, was beim Mountain Equipment eben fester-fülliger ist.

Jetzt war mein nächster Ansatzpunkt, reichen die von mir bisher angenommene Komforttemperatur 5c° überhaupt aus ? Denn wenn ich auf eines keinen Bock habe, und das ist unabhängig vom Supersonderangebotspreis, dann wäre es kalt-sein.

Und so habe ich das dann mal im Kopf weiter gespielt. Angebot ist natürlich gut, aber meine Körpertemperatur ist im Schlaf mal schnell auf Mädchenniviau. Innerlich habe ich also die Komfortgrenze eher gen 0c° geschoben. Also wurde die gesamte #grübel Liste wider überarbeitet. Und was sagt sie mir jetzt ? So wie sie auf dem Blog steht…

…nicht wirklich viel, weil irgendwie zu unübersichtlich. Also mußte mal das gut alte Excel her.

 

 

Iss jetzt irgendwie unscharf geworden, der Screenshot beim größer ziehen hier im Beitrag, aber mir hilft´s. Tja, nettes Angebot dieser Exped, könnte man machen. Das der-meine bisherige Topfavorit aus dem Hause Yeti nicht die Topposition erreicht, erstaunt mich dann auch. Ist aber auch anders gesehen unfair, denn mit der Vorgabe näher an die 0c° zu kommen, hinkt der Vergleich.
Aber, für das gleiche Geld des Yeti könnte ein Mountain Equipment Classic 500 in XL zum Zuge kommen, wenn er dann beim Packmaß im Test nicht durchfällt, weil ich ihn nicht gepackt bekomme.

Blöde Sache so ein Superagebot. Also wider genauer geschaut. Das Stichwort Füllgewicht könnte was aussagen. Und wenn ich da in die Liste schaue, bemerke ich, das der Yeti mit 500g gefüllt ist, der ME Classik 500 mit 453g der Exped aber sogar mit 520g die größte Menge an Füllung hat. Was sagt mir das jetzt ?

…und weiter geht’s: es sagt mir fast nix, außer das ich immer noch keinen gescheiten Schlafsack habe und wohl auch noch weiter schauen werde.
Und damit die Sache noch spannender wird, wurde aus bekannter Quelle noch Cumulus Schlafsäcke erwähnt, wo ich mir auch gleich noch ein Modell, den Cumulus Panyam mal rausgepickt habe.

Cumulus ist jetzt nich so in der Masse bekannt, wird aber in der Szene, also der Outdoor-Szene und der Bikepacking-Szene immer wieder erwähnt und wohl auch gerne genutzt. Man spricht von guter bis sehr guter Qualität, einem optimalen Preis-Leistungsverhältniss und aber auch von der Möglichkeit den Wunschschlafsack noch seinen Vorgaben pumpen zu können. Wer also schnell kalte Füße bekommt, kann sich auf Wunsch mehr Daunen in das Fußteil einarbeiten lassen. Oder wer besonders groß ist, kann auch in Überlänger bekommen. Mir gefallen die Daten.
Gut, außer der Preis, aber das ist ja bei den anderen Modellen auch nicht anders.

Zu den Daten, Größe wäre noch ab zu klären, sollte aber passen. Auffallend ist, das man bei der Bauschkraft gute 850 Ruin angibt, was dann in der obigen Auflistung den Spitzenwert vorgibt. Etwas dem entgegen, steht die Nurfüllmenge von 450g. Mir als Laie tut sich die Frage auf, wie geht das ? Zumal die Temperaturwerte ebenfalls für mich passend scheinen.

Outdoorgeschichten 10.08.2019

August 11, 2019

Gestern war so ein Tag, irgendwie blöd. Erst am guten alten Stahl Renner Fahrrad neue Reifen drauf gemacht, dann hing ich ein wenig in der Luft. Wie so oft, es glitt langsam aber sicher darauf hinaus, den ganzen Tag irgendwie untätig im Burggarten zu verweilen. An sich nicht immer die schlechteste Art und Weise zu chillen, dennoch war mir das dann doch zu knapp. Mein Kopf wollte raus, suchte nach einem Ziel.

Das wurde aber nicht wirklich gefunden und so schwankte es zwischen einem Lieblingsaussichtpunkt bei den östlichen Lippeauen oder einfach mal schauen was hier so in der nahen Umgebung so geht. Und so wurde die Hängematte nebst Gurten in den Rucksack geworfen und das gute alte Volotec als Fahrgerät für kniffelige und grobe Untergründe aus der Ecke gezerrt.

So richtig wahnsinnig schnell wurde auch nicht gefahren, zuvor noch beim örtlichen Discounter eine Dose Futter für die nächste längere Tour eigeholt, dann ab zum Kanal hoch.
Dort ging es dann via diverser Trampelpfade mit sehr viel Grünzeug bis an eine See der, so meiner Kenntnis nach, durch Bergesnekungen entstanden ist. Jenen See kannte ich von meinem früheren Laufeinheiten, wo es dann gerne mal über Stock und vor allem Stein ging.

Zu Stock & Stein kam jetzt noch rastriertes Grün in Form von aufstrebenden Bodengewächsen, aber alles noch fahrbar. Seit dem man dort einen Teil ( Naturschutz ? ) eingezäunt hatte, ist der Publikumsverkehr arg gesunken. Leider nicht arg genug, aber davon unten gleich mehr.
Ich für meinen Fall stieß bis zu einer mit gefälligen Birkenbaumgruppe vor und befand, daß man dort bestens ein entspannt abhängen könnte. Und das wurde dann auch umgesetzt, wie man ja sieht.

( Restbilder und ein kurzer Film in Nichttopqualität da mit dem Mobil aufgenommen ist in einem Album hinterlegt )

War dann doch ganz nett, auch wenn ich nur kurz, also knapp eine Stunde da rumgebaumelt habe. Den Leider-Müll der am „Lagerplatz“ aber auch bei der vorab gemachte Durchfahrung alter bekannter Wege gefunden wurde, den hatte ich in die Vordertasche meines Rucksacks gestopft und dann zu Hause entleert.

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Hängematte ist ja ganz nett, aber so komplett singbefreit da stundenlang rumhängen ist dann doch nicht ganz mein Ding. Ich hatte ja nicht mal mein Opinel Messer mit dabei, wo man hätte was schnitzen können. Da der Lagerplatz auch nicht sehr nah am See war, konnte ich auch keine Vögel auf dem See beobachten. Dort gab es auf jeden Fall ein wenig mehr zu sehen. *überleg* Man müßte eventuell nochmal einen besseren Hängeplatz näher am Ufer finden ?

Schön war es aber trotzdem, denn die immer wiederkehrende Windböen schaukelten die Hängematte immer wider an. Auch von der Lage her war der Platz gut. Von Westen her, eine der Hauptwindrichtungen hier, war er durch die leichte Senkhanglage teilweise geschützt. Man liegt da wie in einem Tal. Auch das Grün und die Baumgruppe gaben genug Windschutz. Aber eben auch nicht zu viel, was ich so nicht mag. Denn hat man den totalen Windschutz und die Sonne kommt satt von oben, dann noch ohne Schatten, kann das schnell unangenehm heiß werden.

Jedenfalls raffte ich mich nach einer Stunde wider auf, verräumte mein Lager, fingerte noch ein wenig mehr umherliegenden Müll auf und schwang mich für eine Rückrunde wider aufs Radel.

Unterwegs war ich gute drei Stunden auf entspannt, davon habe ich eine knappe Stunde fahrend verbracht. Ja war doch gut. Einen weitere Lagermöglichkeit, also außer jenen die ich hier schon kenne, hab ich leider nicht gefunden. Das dumme ist immer nur, meist sind sie ja auch von anderen her bekannt und entsprechend findet man immer wider Müll. Dumme Leute.

Outdoorgeschichten 16.-18.07.2019 …und Nachträge I & II

Juli 16, 2019

Und noch ein paar über die Zeit hinweg gesammelte Zeilen.

Hatte ich die Tage doch eine weitere Hängemattenabhängung generiert so wurde diese jetzt final vollendet. Ein wenig Schattenspendung wurde auch gezaubert und ein kleiner Beistelltisch. Was man halt so Samstags macht.

Im Verlauf der ersten Juli Woche wurde das eine oder andere an Kleinkram eingeholt. Man hatte etwas Brückenzeit und so ging es mal wieder wohin ?

Ich denke unschwer zu erraten. Eigentlich wollte ich was in Sachen Windschutz finden. Da war aber leider mau. Statt dessen gab es für keine zwei Euro ein kleines Essbesteck. Das Messer kann man eher vergessen, ist aber so kein Ding. Man hat ja eh ein Opinel mit dabei. Der kleine Karabiner gab‘ s halt auch noch.

Das Thema Windschutz sollte-könnte eine Bastellösung werden. Dafür wurden die günstigen Zeltheringe gekauft. Mein Plan ist, eine Anzahl Heringe mit im Gepäck haben und dann was aus dem ebenfalls stets mitgeführten kleine Handtuch zaubern.

Das Kühlgelpad…, das wurde für Milch geholt. Auf der schon erwähnten Tour dachte ich, daß ein netter Milchcafé gut wäre. Doch wie Milch in gekühlt mit nehmen ? Ein kleines Gefäß ja hat man schon. Jenes ist aber leider gänzlich unisoliert. Jetzt könnte das gekühlte Gelpad einfach außen rum und gut iss. Das dürfte für eine lange Weile seiner Wirkung nachkommen.

Am ersten Juliwochenende hab ich von Freitag auf Samstag in der neuen Hängematte geschlafen. Am Morgen drauf wurde dann Nadel & Faden geschwungen…

…naja, geschwungen ist jetzt echt übertrieben. Nadel & Fadens ja so gar nicht mein Fall. Das ich mich nicht selbst festgenäht habe oder blutüberströmt von den ganzen Einstichen ( die es ja zum Glück nicht gab ) auf dem Boden zusammen gebrochen bin, ist schon fast ein Wunder.

Jedenfalls hab, ja so kann man es sagen, ist es mir gelungen die Klettstückchen am Moskitonetz so zu befestigen, das eine Eingangslücke frei bleibt.

Auf den Bilder kann man den Effekt nicht so gut erkennen, vielleicht zum Glück. Denn sonst könnte man auch mein Flickwerk besser erkennen. Aber ich bin halt kein Näher.

Heute ( Dienstag ) gab es dann, weil so praktisch auf dem Weg bei Sport Schröer in Unna noch eine 250ml Nalgene Weithalsflasche für einen eventuell Milchtransport, halt nur für schön und einen Kordelstopper für meine Sonnenmütze.

Außerdem hab ich gerade noch ausprobiert ob meine frisch erworbener Esbit Kochtopf mit meinem Canway Holzevergaser konform gehen könnte. Das passt natürlich und leider nicht.

Mittwoch & Donnerstag: ganz blöd ist, wenn man dann wider so in der Karre sitzt und denkt: „mensch, hätte ich doch mal… .“ Und so kam es das ich am Mittwoch erst die neue Duschgelflasche im selben Lande geht hatte und einen tag Später noch den Exped Packsack in S für mein Tarp.

Jener Packsack ist zwar nur unwesentlich größer als der orginal Packsack, aber eben diese paar wenigen Zentimeter machen es aus, daß man das Tarp mit nur geringer, ich sage ma´, Nacharbeit dort hinein bekommt. Wir sind zufrieden.

Jetzt spinnt der kleine Alex schon wider rum, da hatte man doch die Tage noch das Stanley Prep + Cook Set Kochset gesehen…

 

 

 

Outdoorgeschichten – Kochtopf & Macchina 15.07.2019

Juli 15, 2019

Heute war wider so ein Tag wo ich sagen muß, genau so etwas bringt mich innerlich weiter !

Der Unterwegs Hamm Shop war so nett und hat den von mir ins Auge gefassten Esbit Topf als Sonderbestellung kommen lassen. Sonderbestellung, weil so nicht regulär im Katalog. War aber nicht das Problem, da Esbit als Hersteller auch zu den Lieferanten gehört. Dauerte halt nur länger, war’s mir aber wert. Denn wo bekommt man den Topf sonst ? Im Internet klar doch. Aber was ist wenn ?

Und so bin ich heute auf direktem weg nach der Schicht nach in den Unterwegs Hamm Shop gejetet. Es lief gut auf dem Radel und so stand ich recht zügig vor dem Laden. Etwas Luft geholt, man erkannte mich bereits und man grüßte sich. Auf Nachfrage hin konnte ich mein Fahrgerät ( wider ) in den Laden bringen und dort an der Kassentheke parken. Mein Anliegen war bekannt, das gute Teil stand schon auf der Ladentheke.

Ein paar freundliche Worte, die gute Fee packte aus, wobei er ihr tatsächlich noch aus der Hand glitt. Ich begutachtet den Esbit Topf und war sehr zufrieden. Auf Nachfrage hin hatte man auch noch eine Espresso Macchina im Regal stehen. So konnte ich ein letztes mal Maß nehmen. Würde auf jeden Fall passen. Zumal ich ja meine Macchina bereits modifiziert hatte.
Ein Windschutz wurde noch mit dazu gelegt ( gab da ja ein kleines Windproblem auf jener Tour ), Kasse gemacht und dann ging es mit einem breiten Grinsen ab wieder in Richtung heimischer Burg. Übrigens das Grinsen war gleich doppelt breit, denn der Pott passt super und sogar quer in den Ortlieb Seat-Pack.

Gut zu Hause angekommen, meine Macchina genommen und jene bündig in den Topf versenkt, dann den Deckel druff. Beim Deckel muß ich allerdings sagen, da war ich dann doch zögerlicher. Geht zwar, sitzt aber arg auf Kontakt. Macht aber nix, ist ja Edelstahl.
Doch dann hatte ich die simple Idee, die Deckel-Pfanne unter den Topf zu stapeln und dann eben den Rest. Der Rest ist eben, das meine Espresso-Tasse noch umgedreht in das Oberteil passt. So lässt sich zwar der Deckel selbst nicht mehr ganz schließen, was aber auf die paar Millimeter nicht ankommt.

Wie das dann alles mehr oder weniger final zusammen gepackt wird sieht man ja auf den Bildern. Und der Windschutz, der wird sich auch gut in das Gesamtbild einfügen. Falls er doch zu lang sein sollte…

…gibt ja ne´ Flex.

Outdoorgeschichten – Kochtopf 27.06.2019

Juni 27, 2019

…also, nachdem ich in ein paar Shops war um ich einem Behältnis zu suchen wo meine Espresso Macchina reinpasst, aber nix gefunden hatte, wurde am Nachmittag mal die üblichen Homepages aufgerufen.

Meinen ersten Treffer landete ich wohl bei einem Klassiker ( wenn man dem Text glauben darf ). Ist von Basic Nature und schimpft sich Billy Can. Fasst angeblich 1,4l und hat die netten Abmessungen von 12,5 x12cm bei einem Preis von knapp 23 Euro ( für 560g Material ).
Dummer weise sind die Abmessungen etwas press sollte doch meine Macchina darin verschwinden.


Dann bin ich noch auf ein GSI Pinnacle Soloist gestoßen. Das soll Packmaße von 12,7 x 13,7 x 14cm haben. Aber ich frage mich, wieso hat ein an sich rundes Gefäß drei Packmaße ??? Und welches Maß ist dann für was ? Was dann auch nicht die entscheidenende Frage klären lässt, Macchina passt rein oder nicht ?

Für das Teil was aus einem beschichteten Alu ist wird ein Preis von ca. 58 Euro aufgerufen. Hier sagt mein Bauch, ein stolzer Preis bei soviel Fragen. Gut soll nur 309g wiegen, was dann wider ein Proargument wäre.


Unter dem Strich könnte es ein Esbit Koch- u. Essgeschirr werden. Denn jenes hat die genialen Abmessungen von 127mm im Durchmesser und einer Höhe von satten 148mm. Zwei kleiner Schönheitsfehler, es kostet gute 35 Euro, was aber anhand des Edelstahlmetarials zu verkraften wäre und es ist so wohl nicht in mal eben in einem echten Shop hier im nahem Claim oder Claimumfeld zu ergattern.

Jedenfalls fast schon der Haupttopf gut 1l was für den kleine-großen Hunger wohl gut ausreichen würde. Man kennt sich ja. Dabei wiegt es nur 375g, kann man auch mit leben.


Zusammenfassung:


Soweit so gut, ich werde aber nach wie vor noch nach einer normalen Edelstahldose mit Deckel suchen, wo die Macchina reinpasst.