2 x 3m Tarp/ 07.08.2022

August 7, 2022

So, hier mal ein paar Textzeilen zu meinem Spontankauf als Goodie, einem 2 x 3m messenden Tarp von der Max Fuchs AG. Spontankauf, weil ich es für schmales Geld im US-Shop Stammschröer gesehen hatte.

Ein wenig verlockend weil recht günstig und dazu noch super klein im Packmaß. Da das Tarp nicht die Abmessungen meines Amazonas Traveller Tarp erreicht, war für mich vernchlässigbar.
Es sollte hauptsächlich als ein leichter Schutz gegen Nässe von oben dienlich sein, aber auch als Sonnenschutz. Einen besseren Nässeschutz kann man auch durch erreichen, indem man das Tarp diagonal, also nicht der Länge (3m) nach aufhängt. Das verlängert die Hauptachse schafft aber auch ein paar gut herunter hängende Stoffbahnen.

Das gute Stück hat an allein vier Ecken eine eingepresste Metalöse zum befestigen von Abspannschnüren/ Aufhängungen, zusätzlich noch auf jeder Längsseite mittig eine weitere Metalöse.
Das Material ist laut der Homepage ein 100 % Polyester (190T PU-beschichtet). Das Material selbst ist nicht besonders dick, macht eher einen sehr leichten Eindruck. Natürlich ist das für den Preis von 25 Euro (meine ich) kein Topqualitätsprodukt. Aber ich werde damit ja auch keine Nordpolexpedition machen. Oder kurz gesagt, es tut was es soll.

Ein paar erste Bilder, klein verpackt, passt soweit.

Dann einmal ausgepackt und begutachtet. Sauber umgenähte Außenseiten und verstärkte Stoffdreiecke an den Ösen. Sollte auch soweit passen.

Im Verlauf der letzten Tage hatte ich dieses Tarp immer wieder hier in einer Gartenecke ausprobiert.

Das erste was mich so ein wenig juckte, dann mit den Spezis aus dem Hängematten-Forum gelöst werden konnte war, daß das Tarp beim abspannen durch hing.

Der Lösungstrick dazu war, die Ridgeline also jenen Schnurr wo das Tarp dran gemacht wird, durchgehend abzuspannen und das Tarp drüber zu legen. Wie man auf den obigen Bildern sehen kann (wo das Tarp aber noch nicht versetzt diagonal abgespannt ist, was natürlich auch geht), klappte das ganz gut. Auch der Platz unter dem Tarp ist mehr als ausreichend, wenn natürlich auch kein Wohnzimmer.

Ein kleiner Nachteil zeigte sich aber bei der Nutzung im Burggarten. Meine Aufhängepunkte der Hängematte und damit auch die Abspannpunkte des Tarps sind nicht so sonderlich fix. Sprich, legt man sich in die Hängematte, gibt auf der hauptsächlichen Seite das aufrechte Kantholz etwas nach.

Die Cocoon Hängematte habe ich einfach so eingestellt, daß sie mit mir drin die richtige Höhe hat. Aber die Ridgeline kann man nicht so einstellen, sie gibt nach.

Das hat dann zur Folge, daß das Tarp etwas lose hängt, im Wind flattert und sich auch bei Niederschlag in den dann vorhandenen Falten Regenwasser sammeln kann.
Das ist nicht nur unschön, kann auch zur Folge haben, daß sich das Tarp an den seitlichen Bodenharken/ Heringen löst oder das gesammelte Wasser schubweise runter schießt. Das aber auch nur wieder bei sehr starken Unwetter.

Heute hab ich dann mal eine Idee dazu ausprobiert, die aber leider so nicht klappte. Also mußte eine andere Lösung her. Die war aber nur so zu bewerkstelligen, daß man die Aufhängepunkte des Traps an anderen Stellen macht, als die von der Hängematte. Leider gibt’s da aber eigentlich keine, außer…

…man nimmt ein paar Buchenheckenstämme. Die sind aber zu meinem Leidwesen nicht sonderlich dick, sie verbiegen sich also, wenn man was daran spannt.

Nun gut, einen andere Chance hat man nicht, also mußte das ausprobiert werden. Hierzu hab ich zunächst ein wenig von dem ganz dicken Gartendraht genommen und zwei Stücke, je an einem Abspannpunkt/ Buchenstamm, rum gebogen.
So wird eine Last zum einem am Buchenstamm aber auch an der Ridgeline gemildert und aber auch das einfädeln der Ridgeline erleichtert. Damit ich diese Drahtschlaufen in der Hecke besser finde, hab ich je einen kleinen Streifen Reflexmaterial daran geklebt.

(der Finger zeigt auf den Draht und den Reflexschnipsel kann auch gut sehen)

Diese Idee klappte schon sehr gut und das Ergebnis war besser als ich dachte. Die Ridgeline gut gespannt hielt auch das Tarp sauber. Kleiner Schönheitsfehler, die Ridgeline verläuft nun deutlich tiefer als die Abspannpunkte der Cocoon.
Genau genommen kreuzen sie sich (auf den rechten unteren Bild sieht man die „Kreuzung“ von Ridgeline und Hängemattenaufhängung). Das ergibt wieder rum, daß der Platz unter dem Tarp ein gutes Stück niedriger ist.

 

Insgesamt kann man damit aber noch sehr gut leben, man muß zumindest nicht auf allen Vieren drunter her krabbeln. *lach*

Aber ich geb es zu, ein wenig mehr Luxus wollte ich dann doch haben. Und so hab ich mir einfach zwei Tarpstangen genommen um damit die Ridgeline an entsprechenden Punkten weiter nach oben zu bringen.

Auch das klappte ganz gut, schaffte also wieder mehr Kopffreiheit unter dem Tarp (wenn man drunter steht).

Mit beiden Varianten der Aufhängung, also einmal mit Tarpstange und einmal ohne hab ich eine gute Zeit in der Cocoon verbracht. Und ganz ehrlich, ob sich der geringe Aufwand lohnt die Tarpstangen da auch noch zu nutzen… . Mal sehen.

Übrigens, in freier Wildbahn wird sich dieses Problem kaum ergeben. Da sind die Baumstämme meist dick genug das nix nachgibt. Und so werden weder Hängematte noch Tarp irgendwie durchhängen. Jedenfalls nicht so wie gewollt.

Cocoon – Big Agnes Isomatten Nacht/ 26.06.2022

Juli 12, 2022

So, jetzt den Bericht der schon vor unseren Urlaub in Bayern statt gefunden hat. Sieht man ja am Datum. Sorry also für die verspätete Veröffentlichung.

Die Kurzform, es gab eine Hängemattennacht draußen in unserem Burggarten. Die etwas längere Variante starte ich mal mit der Ausrüstung. Also das Basic wurde durch meine…

Die holde Burgdame auf einer Betriebsfeierlichkeit, was konnte mal also sinnvolles mit der verbleibenden Nacht anfangen? Der Einfall, daß man ja noch nie eine Nacht mit der Isomatte draußen gemacht hatte schien verheißungsvoll und beim Thema Sommerschlafsack hat man dann einfach nur die dünne Decke in Form seines ersten Schlafsacks gegriffen.

Die wohl nicht ganz günstig mit einwirkende Vorgeschichte des Tages sah in etwa so aus, das man zwar am Vormittag gut aktiv war, aber etwa so ab Halbzwei der komplette Zug durch war. Der Rest des Tages verlief bis zu dem Zubettgehen eher in extremst relaxed, also mal nicht wie üblich.

Üblich wäre, bis kurz vor der allabendlichen Dusche gut auf Trab sein, dann das Futter rein schmeißen, sacken lassen, Blutzuckersenkung abwarten, noch kurz die Augen aufreißen um die Zahnbürste in den Hals zu schieben und anschließend in die Horizontale zu fallen mit totalem Filmriss. *lach*

Noch blöder war, man hatte zwar den Tagesbeginn früh gestartet, sich dann aber nach dem ersten aktiven Part ein Frühstück mit einem handaufgegossenem Caffee gegönnt. Das Werkeln im und um den Burggarten herum kann man jetzt nicht als aktiv bezeichnen, eher relaxed. Um kurz vor vier überkam einen noch der Kuchenappetit, worauf hin die Auslage am Eckdiscounter ein wenig geplündert wurde.
Aber zum Kuchen gehört halt was koffeinhaltiges. Also Koffein Nummer drei, einer mehr als üblich.

Ein weiterer kleiner Espresso con Leche wurde zubereitet um dann den restlichen Nachmittag bis in den Abend hinein von der Hängematte aufs Sofa zu wechseln und dann dort den wie ich fand vorzüglichen Film auf WDR zu gucken.
Unterhaltsam gereicht wurde die „Goldjungs„. Kann ich übrigens nur empfehlen, ganz klasse Kulisse, voll retro und gut gespielt.

Der Plan dann die Nacht draußen zu machen war ja schon im Kopf, also wurde die Hängematte nur umgehängt und die Isomatte mittels Pumpsack zunächst aufgepumpt (was übrigens gut klappte) und dann sich positioniert.

Auch wenn es für meine Verhältnisse schon ungewöhnlich spät war, gut nach 22 Uhr und ich auch eine gewisse Bettschwere verspürte, erstmal so liegend tat sich dann…

…nix! „Warum zu Geier pennst du jetzt nicht ein?“

Gut, also hab ich mal meine Lauscher aufgestellt, wie ist das jetzt so mit der Isomatte? Punkt eins, da verrutscht nix, oder wenn, dann nur vernachlässigbar.

Der Grund war schon beim einlegen gut sichtbar, die eckige Isomatte drückt sich mehr oder weniger in den nicht vorhandenen Ecken der Cocoon fest, so als hätte man Spannecken.

Auch positiv fiel mir auf, der ja nun von den Spezies als eher Dehnbar betitelte Stoff lag, ich bin fast geneigt zu sagen – deutlich, wenige am Körper an. Die Isomatte bildetet als eine Arts Basis.

Auch das Ding mit dem Schlafsack als Quilt (mit Fußsack) klappte. Gut, kalt war es eh nicht und die Isomatte brachte den Rest.

Es war sogar so, daß ich es am Anfang zunächst als eher schon fast wieder zu warm empfand. Aber das kann auch am inneren Schub vom Restkoffein gelegen haben. Als „Abendkleid“ trug ich nur einen kurze Sommerhose und ein T-Shirt. Die Wärmeregulierung fand dann über ein runterfahren der inneren Funktionen statt in Kombination mit nicht zudecken. Der Plan ging dann auch auf.

Blöderweise, irgendwas ist ja immer, hab ich mich falsch herum in die Cocoon gelegt. Meine wenn auch geschlossenen Augen guckten in Richtung Straßenlaterne, kaum 20m weit. Ganz plöder Plan.

Und so war das mit dem wegsacken so eine Sache. Ich wälze mich also ein wenig mehr herum, anstatt wie üblich den Filmriss zu haben. Bis ich dann merkte war es lag, verging also eine gute Zeit.

Dann drehte ich mich rum und zwar in dem Augenblick wo ich mir ein Trekking-Kopfkissen aus der in Griffweite stehenden Fitness-Garage holte.

Denn das war der Punkt zwei, die Position von meinem Würfel (Kopf) wollte ums Verrecken nicht so stimmig sein, das man in den die finale Schlafphase gleitet.

On top, der letzte „Aufschrei“ war dann, was ja klar ist wenn man gerade so nett weggenickt ist, der Wasserhaushalt wollte reguliert werden. *guck genervt*

Ich also kurz raus und dann ging es aber ab, „Abfahrt“. Kurz vorher noch den geliebten Blick in den Sternenhimmel und sich dabei mal wieder geärgert, daß sich das Moskitonetz nur zur Hälfte dauerhaft öffnen lässt. (Innere Frage dazu: eine Coccon ohne holen mit einem separaten Moskitonetz oder bei einer Schneiderei des Vertrauens einen zweiten Reißverschluss einbringen zu lassen?)

Ja und so muß ich sagen, die Nacht war kurz und aber vor allem mit einer Dynamik wie ich sie sonst nicht so von mir kenne. Die ungünstigen Faktoren (zu viel Ruhe und zu viel Koffein) spielte mit rein, daran werd ich also noch arbeiten müssen.
Ansonsten, ja geht und ist schon gut brauchbar die Kombination von Hängematte, Isomatte und einem offenen Schlafsack.

Als dann um Halbvier hier die Vogelwelt ihr Theater in der kaum einen Meter entfernten Buchenhecke startete hatte ich dann genug und bin nochmals für zwei drei Stunden ins Bett.

Und das war’s dann auch.

Liebes Trainingstagebuch/ 21.06.2022

Juni 22, 2022

Liebes Trainingstagebuch…

…wie lange ist das her das ich im Trainingstagebuch etwas getippt habe? Um genau zu sein letztes Jahr Ende Oktober letzten Jahres. Egal, jetzt hier, live und unplugged, mal wieder.

Das mein Rücken erneut Zicken machte, hatte ich ja kund getan. Doch jetzt nach einer längeren Zeit befand ich, natürlich nicht ohne ein wenig mehr in sich zu lauschen, daß es Zeit wäre sich mal der körperlichen Ertüchtigung zu widmen.

Nach 23 Tagen quasi Zwangs-Trainingspause hatte ich da einen anderen Verlauf erwartet. Zu meiner Überraschung klappte das schon ganz manierlich, wenngleich ich auch für die diverse Übungen erstmal eine intuitive Obergrenze bei den Wiederholungen gesetzt hatte. Das passte dann auch.
Überraschter war ich, wie gut das bei den Klimmzügen klappte. Ungefähr so, als sei die Zwangspause nie gewesen. Soll mir recht sein. Bei den Mobilätsübungen hatte ich ja zwischen zeitlich eine wenig was gemacht. Da gab es also auch keine echten Überraschungen, lief passabel.

Wa sich dann um so mehr überraschte war das Ergebnis auf der Waage. Satte 91kg standen da als Zahlen auf der Uhr. Nun gut, daß man zunimmt wenn man nix macht, ist ja nicht neues. Da mir aber mehr als einmal aufgefallen war, daß mein Appetit im direkten Zusammenhang zu meiner Speisenzuführung stand, ich also deutlich weniger aß als sonst, überraschte mich das doch.

Beunruhigt bin ich aber deshalb nicht. Ich bin nicht offensichtlich aus der Form gelaufen und wie ich das ja so kenne, wird diese Momentaufnahme mit der Aktivität sich erneut regulieren. Gerade das Radfahren wird da seine Opfer verlangen.
Dazu werde ich aber ein genaueres Auge auf diverse Leckerli haben, die ich dann eben eiskalt reduziere. Wollen doch mal sehen…

Spannend wird jetzt, was der Onkel in der weißen Kluft am Montag zu der bildlichen Darstellung der dickenden Partei sagen wird? Ein wenig Physiotherapie werd ich ihm aber wohl noch entlocken müssen.
Denn ganz ohne fachliche Nachhilfe in praktischer aber in theoretischer Art werd ich der Situation nicht entgegen treten. Praktisch könnte also eine Fachkraft eventuell noch etwas Lockerung in eine Partei bringen und theoretisch mir noch eventuell ein paar Übungen mit an die Hand geben, um weitere Attacken möglichst der Gar aus zu machen.

Wir sind guter Dinge.

Hängematten-Hüttenplatz Schloss Nordkirchen

Juni 16, 2022

Hallo liebe Outdoor/ Hängematten aber auch Naturfreunde,

einen möglichen erprobten Hängemattenplatz möchte ich mal hier vorstellen. Die Position ist bei what3words <klick> gut zu ersehen.

(Unter der im Aufbau befindlichen Rubrik Hängemattenplätze findet Ihr noch weitere Möglichkeiten.)


Eigentlich ist Spatzenhütte, wie sie sich offiziell schimpft, natürlich keine Hängematten Hütte.
Aber wie das so ist, mit etwas Kreativität geht da was.

Die Lage ist am südwestlichen Ausgang vom Hirschwald. Jener liegt wiederum östlich von einem Tor zum Schloss Nordkirchen, auch bekannt als das Versailles des Norden.

Dummer Weise führt zwischen dieser Wanderhütte und dem Schlosseingang eine gut befahrene Bundesstraße her. So hat man leider, und das auch nach Einbruch der Dunkelheit, automotorisch Präsenz.

Das andere Leider ist, da die Hütte unweit zu Nordkirchen liegt, ist sie in einem gemäßtigt desolaten Zustand.
An Graffitis störe ich mich eher weniger, aber an Müll der rumliegen kann, sowie diverse aber auch leider gewaltsame „Demontagen“. Da man aber wohl regelmäßig nach dem Rechten schaut, hält sich alles noch in Grenzen. Mal ein paar Bilder.

Ja und da bekommt man schon eine guten Eindruck von der Spatzenhütte.

Positiv ist, sie ist relativ gut witterungsgeschützt und hat einen betonierten Vorplatz. Das dort ein fetter Stamm als Sitzgelegenheiten liegt, sieht man auf einem Foto. Ein zweiter Stamm liegt in L-Form dazu.
Da aber fast immer wenn ich dort vorbei komme auch Reste einer Feuerstelle liegt, geh ich zumindest von einer Duldung aus.

Mit straßennahen Lage verliert dieser Standort natürlich ein paar gute Punkte. Die Sicht geht aber auf ein nördlich liegendes Feld, oder eben auf den im Nordwesten bzw. Osten liegenden Waldrand.

Außer ein paar Pausen, mit oder ohne Hängematte hab ich dort aber noch nichts gemacht.
Einer witterungsgeschützte Übernachtung für abenteuerlustige Durchreisende sehe ich aber soweit nix im Wege stehen.


Bitte, zu beachten ist, wie bei allen Plätzen, daß sie öffentlich zugängig sind, das man dort eine Hängematte aufhängen kann bedeutet nicht zwangsläufig, daß es erlaubt ist. Hier ist das deutsche Recht in meinen Augen sehr ungenau, weil nicht einheitlich. Soll heißen von Bundesland zu Bundesland gilt ein anderes Recht.
Eventuell ist es allgemein auch ratsam sich schlau zu machen wem dieses Stück Land gehört/ in wessen Zuständigkeit das fällt und dann auch um Erlaubnis zu fragen.

Grundsätzlich aber keinen Dreck machen oder gar hinterlassen aber auch sonst nicht unangenehm auffallen.

Klar sollte auch sein, da es sich um einen öffentlichen Platz handelt, haben alle Menschen ein Recht darauf dort zu verweilen. Das schließt dann natürlich auch ein, daß man nicht mit seiner Hängematte andere Menschen behindern sollte.

Aus eigner bescheidener Erfahrung kann ich aber sagen, die meisten schauen neugierig und hin und wieder kommt man auch ins Gespräch. Das ist auch immer ein guter Zeitpunkt, vielleicht etwas Werbung für die Sache zu machen, aber auch selbst mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Danke und viel Spaß noch.  😉

Hängemattenplatz Sonnenuntergang

Juni 13, 2022

Hallo liebe Outdoor/ Hängematten aber auch Naturfreunde, hier ein weiterer erprobten Hängemattenplatz. Die Position ist bei what3words <klick> gut zu ersehen.

(Unter der im Aufbau befindlichen Rubrik Hängemattenplätze findet Ihr noch weitere Möglichkeiten.)


Jener Platz der zwar nett ist, aber auch nicht ganz ohne Makel, dies aber je nachdem wie man es sieht im extrem verträglichen Umfang.

Bekannt ist mir diese Stelle mit dem offenen Waldstück mehr als nur gut, denn schon zu Anbeginn meiner neuen Radfahrerlaufbahn ab 2008 und davor bin ich dort mit dem Rad dran vorbei zum Job gefahren.
In Kombination mit meinen Caffee- & Hängemattenaktionen ergab sich dann aber ein weiterer, in meinen Augen sehr reizvoller Aspekt und dies ist die Lage in ihrer Ausrichtung.

Mit dem totalen Westblick aus dem offenen Walstück heraus hat man das komplette Sonnenunergangkino. Und so kam der Gedanke:“ja, das wäre mal was um im Sonnenuntergang wegzuschlummern.“

Drei Dinge zu dem Plätzchen. Erstens unschwer zu erkennen sind gleich zwei Punkte. Die vermeintlich geeigneten Bäume sind älter, haben damit einen deutlich dickeren Stamm und stehen zudem in den meisten Fällen auch weiter auseinander.

Das bringt es dann mit sich, daß man sich den Platz für eine nette Hängemattenzeit gut aussuchen muß und aufgrund der dicken Stämme auch ein zweites, längeres Paar Baumgurte nicht ganz verkehrt ist.
Ich hatte also meine Therm-a-Rest als auch meine EON Atlas Aufhängungen mit im Gepäck, was dann auch passte.

Das zweite Ding ist, der Platz liegt direkt an einem Weg, was dann unweigerlich stets auch ein wenig Publikum mit sich bringt. Hier sind aber meine bescheidenen positiven Erfahrungen (man macht ja auch gern ein wenig Werbung für die Sache), daß Leute gerne schaue, man grüßt sich und kommt nicht selten auch ins Gespräch.

Das war’s dann aber soweit an „Nachteilen“. Ansonsten steht dort direkt am Wegesrand eine recht gut brauchbare Bank, was dann aber auch schon die Vollausstattung war.

(Tagesalbum samt Filmchen <klick> von der ersten Hängeaktion)

Ja und so ist es die Lage die mich irgendwann mal dazu ziehen wird, dort eine anbeginnende Nacht mit einem netten Sonnenuntergang anzugehen. So der Gedanke im Hinterkopf.

Ach ja, übrigens ausprobiert hab eich das ganze mal im Rahmen einer meiner üblichen kleinen Radrunden hier im nahen Claim <klick>.


Bitte, zu beachten ist, wie bei allen Plätzen, daß sie öffentlich zugängig sind, das man dort eine Hängematte aufhängen kann bedeutet nicht zwangsläufig, daß es erlaubt ist. Hier ist das deutsche Recht in meinen Augen sehr ungenau, weil nicht einheitlich. Soll heißen von Bundesland zu Bundesland gilt ein anderes Recht.
Eventuell ist es allgemein auch ratsam sich schlau zu machen wem dieses Stück Land gehört/ in wessen Zuständigkeit das fällt und dann auch um Erlaubnis zu fragen.

Grundsätzlich aber keinen Dreck machen oder gar hinterlassen aber auch sonst nicht unangenehm auffallen.

Klar sollte auch sein, da es sich um einen öffentlichen Platz handelt, haben alle Menschen ein Recht darauf dort zu verweilen. Das schließt dann natürlich auch ein, daß man nicht mit seiner Hängematte andere Menschen behindern sollte.

Aus eigner bescheidener Erfahrung kann ich aber sagen, die meisten schauen neugierig und hin und wieder kommt man auch ins Gespräch. Das ist auch immer ein guter Zeitpunkt, vielleicht etwas Werbung für die Sache zu machen, aber auch selbst mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Danke und viel Spaß noch.  😉

Hängemattenplatz westlich Selm-Bork

Juni 12, 2022

Hallo liebe Outdoor/ Hängematten aber auch Naturfreunde, einen möglichen erprobten Hängemattenplatz möchte ich mal wieder vorstellen. Die Position ist bei what3words <klick> gut zu ersehen.

(Unter der im Aufbau befindlichen Rubrik Hängemattenplätze findet Ihr noch weitere Möglichkeiten.)


Hier also eine Stelle die mal durch Zufall der Kumpel aus’m Claim entdeckt hatte, wo wir unterwegs in Richtung Dortmund-Ems-Kanal waren.
Wir fahren also so die von mir mit dem Finger auf der Karte ausgekundschaftete Strecke entlang, ein grober Waldweg wo man nicht wirklich heizen kann oder will und plötzlich sagt er:„guck mal da. Da steht eine Bank, und ein Tisch im Gebüsch.“

Da der Kumpel aus’m Claim genauso neugierig ist, wie unsereins, wurde ein Weg durchs Gebüsch gesucht. Pausen machen ist ja auch immer nett. Der „Zugang“ befindet sich rechts an dem Wald-Forstweg und zwar an der Stelle…

(Bild von der besagten Stelle/ Eingang rechtsseitig)

…wo der linke Baumwuchs in Reihe aufhört, man also schräg links auf’s offene Feld schauen kann und rechts nach dem „Zugang“ der Waldrand ist.

Um zu der Sitzgelegenheit (die aber inzwischen zum Teil schon weggeräumt wurden) aber zu den Baumgruppen zu kommen muß man aber ein wenig durch den zum Teil dichter bewachsenes Grün (jahreszeitenabhängig).
Das dort natürlich Grünwuchs aber auch Äste sowie umgestürzte Bäume liegen, hat Wald nun mal so an sich.

Kurze Rede wenig Sinn, ich bin dann beim ersten Mal auf eigene Kappe und damals noch mit der kleinen Exped-Hängematte hin und hab mir ein Päuschen gegönnt.

Im Verlauf der Zeit war ich natürlich noch öfters dort. Die Lage ist absolut genial, hat aber wohl einen kleinen potentiellen Harken, vermute ich zumindest.

Also die Lage, der Grobe Waldweg wird nur von wenigen Hunde- u. Spaziergängern genutzt, auch Radfahrer die hier herfahren gehören eher zur Seltenheit. Dennoch, es ist Betrieb.

Die Lage ist aber von diesem sehr groben Weg gut ein paar Meter rechts rein und durch den Bewuchs kann man vom Weg aus kaum da rein schauen. Zudem hat es Hanglage mit Südblick und zwar volle Breitseite.
Dabei schaut man eigentlich in Richtung der Lippe. Die ist aber noch ein paar mehr hundert Meter entfernt und kann so auch nicht direkt gesehen oder zu Fuß erreicht werden.

Hier mal ein paar Bilder, die ersten beiden im Sommer gemacht und mit Hängeplatz näher am Bach. Um an die Stellen zu kommen wo ich mich bisher abgehängt habe, muß man über jenen auch drüber. Ein oder zwei Stellen habe ich dabei bisher genommen um mit trocknen Füßen rüber zu kommen.

Ansonsten ist das Areal in langgezogener aber guter Hanglage mit ein paar guten Wellen drin. Ich denke die Hanglage erkennt man gut auf dem rechten Bild.

 

Baumpaare zum abhängen gibt es ein paar Stück und diese können je nach Gusto eher näher am kleinen Bach und damit auch näher am Weg oder weiter oben ausgesucht werden. Weiter oben ist das natürlich unauffälliger.

Hier <klick> ist noch ein Radtour-Bericht vom letzten Jahr von einer Radtour zum besagten Platz.


Bitte, zu beachten ist, wie bei allen Plätzen, daß sie öffentlich zugängig sind, das man dort eine Hängematte aufhängen kann bedeutet nicht zwangsläufig, daß es erlaubt ist. Hier ist das deutsche Recht in meinen Augen sehr ungenau, weil nicht einheitlich. Soll heißen von Bundesland zu Bundesland gilt ein anderes Recht.
Eventuell ist es allgemein auch ratsam sich schlau zu machen wem dieses Stück Land gehört/ in wessen Zuständigkeit das fällt und dann auch um Erlaubnis zu fragen.

Grundsätzlich aber keinen Dreck machen oder gar hinterlassen aber auch sonst nicht unangenehm auffallen.

Klar sollte auch sein, da es sich um einen öffentlichen Platz handelt, haben alle Menschen ein Recht darauf dort zu verweilen. Das schließt dann natürlich auch ein, daß man nicht mit seiner Hängematte andere Menschen behindern sollte.

Aus eigner bescheidener Erfahrung kann ich aber sagen, die meisten schauen neugierig und hin und wieder kommt man auch ins Gespräch. Das ist auch immer ein guter Zeitpunkt, vielleicht etwas Werbung für die Sache zu machen, aber auch selbst mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Danke und viel Spaß noch.  😉

Wildpark Voßwinkel/ 10.06.2022

Juni 9, 2022

…ja, trotz der kleineren gesundheitlichen Unzulänglichkeit, denkt man doch gerne an den Ausflug letzten Samstag zurück.

Es ging zum Wildpark Voßwinkel. Die Anfahrt war, bis auf die letzten Meter, für mich relativ geschmeidig, da ich das Areal bis zur finalen Ausschilderung kenne.

Wobei das mit dem final jetzt so eine Sache ist. Denn kommt man in Neheim aus Norden kommend von der BAB runter, ist der Wildpark noch ausgeschildert. Da ich vor Urzeiten mal dort war, folgten wir also auch der Ausschilderung.

Das das nicht eben um die Ecke war, war uns klar. Das man aber nach dem nächsten Dorf das mit der Ausschilderung eher der Intuition überließ, hatte ich nicht mehr auf dem Schirm.

Ich sag mal so. Im Normalfall orientiert sich der Kraftfahrzeugführer rechtsseitig, womit es als sehr sonnig erscheint entsprechende Beschilderungen auch auf der rechten Seite an zu bringen.

Dem war aber nicht so. Auf der linken Seite sah man, mehr oder weniger im offenen Feld stehend, drei lange Fahnen. Ich wunderte mich noch…
…und sah dann erst das linksseitig stehende und etwas zu heiß gewaschene und damit eher kleine Schild, was den Weg wies.

Also mal mehr oder weniger den Anker geworfen und scharf links ab. Der schmalen Straße gefolgt kam dann das in Holz ausgeführte Schild zum weiteren Verlauf.

Dann doch am Eingang angekommen wurde bezahlt und dann ging es, auch auf Empfehlung wegen der alsbaldigen Fütterung hin, auf die 4,5km kurz-lange Hirschrevier Runde (die Wildschwein-Revier Runde ist in etwa genauso lang).

Am zentralen Komplex mit Kasse gibt’s noch einen Shop mit den üblichen Goodies und einen Gastrobetrieb (für Außen). Sitzgelegenheiten brauchten wir ja nun erstmal nicht und so ging es auf.

Nahe des Eingangs waren dann auch gleich die ersten großzügigen Gehege, die wohl in erster Linie dem Nachwuchs einen ersten optischen Kontakt ermöglichen soll.

Dann ging es weiter auf dem recht gut ausgeschilderten Weg. Das Areal ist ja schon hügelig und läuft man immer wieder bergan.
Das weite Teile des Weges mit Schotter verdichtet sind sollte nicht darüber hinwegtäuschen, daß es auch durchwachsener Passagen gibt. Dort ist der Boden ehe lose oder auch von Wurzelwerk durchzogen. Natur light eben.

Wer also nicht ganz trittsicher ist, sollte sich also an einer Trekkingstock oder ähnlichem zur Hand nehmen.

Nach etwa dem ersten Drittel des Rundweges standen wir dann auch an der großen Hirschwiese.
Das Wild war natürlich nicht direkt am Zaun, sondern wo mittendrin. Die Vorbereitungen zur anstehenden Fütterung konnten wir beobachten und natürlich auch die anschließende Fütterung selbst. Derweil ruhte man sich auf einer Bank aus.

Dann ging es weiter, an einem kleinen See vorbei, wo sich auch Bänke, ein Aussichtshügel und ein Unterstand befand.

Auch hier wurde eine kurze Zeit verweilt um dann (ich mutmaße mal) zum höchsten Punkt der Runde zu gehen.

An einem kleinen idyllischen Bauernhof gab‘ s einen Tisch, zwei Bänke und einen schattenspendenden Baum.
Der ideale Zeitpunkt um die große Pause samt Caffee/ Espresso ein zu legen.

Ab da ging es frisch gestärkt weiter. Schon der „Eingang“ zu einem Plateau sah verlockend aus.
Dort gab es dann eine sehr feine kleine Hütte (die aber wohl nicht zu den Übernachtungsmöglichkeiten gehört). Traumhaftes Teil in traumhafter Umgebung. Das richtige für ein lauschiges Wochenende.

Apropos Hütte, beim stöbern auf der Homepage vor der Abfahrt bin ich auf die Rubrik Wald-Abenteuer gestoßen und da weiter führend auf Übernachten im Wald.

Ab da ging es dann auch auf die Rückrunde. Mehr oder weniger bergab stießen wir bald wieder auf jene Abzweigung, die uns auf die Hirschrunde brachte.
Natürlich gab es auch hier immer wieder Sitzgelegenheiten aber auch kleinere Aussichtsposten.

Nach einem Erfrischungsgetränk an der Außengastronomie ging es dann in den Tagesabschluss.

Noch eine kleine Runde im nahen Neheim, war man erst dort und dann auf eine Pizza bei L’Osteria.

Hängematten Platz Burg Alrodt

Mai 30, 2022

Hallo liebe Outdoor/ Hängematten aber auch Naturfreunde,

einen kurz erprobten Hängemattenplatz möchte ich mal hier vorstellen. Die Position ist bei what3words <klick> gut zu ersehen.

(Unter der im Aufbau befindlichen Rubrik Hängemattenplätze findet Ihr noch weitere Möglichkeiten.)


Im Rahmen einer Vierer Runde hatte mein neugieriges Auge den Standort der Burg Alrodt ausfindig gemacht.

Beim Vorbeifahren entdeckte ich zunächst den schönen Baum rechtsseitig liegen und rollte dann die wenigen Hundert Meter mal dort hin. Das sich dort ein Standort zu einer Lehmalgen Burg befand, konnte ich erst an der Steinsteele und dem Infoschild ausmachen. Geschichte ist gut, informativ und nett, aber der Standort selbst mit diesem genialen Blick ist auch nicht von schlechten Eltern.

Doch einen kleinen Schönheitsfehler könnte der Spot haben. Würde eine Hängematte zwischen dem dicken Baumstamm und der Steinsteele in einigermaßen gescheit passen?

Das so eine Frage geklärt werden wollte, stand für mich fest.

Ein paar mehr Tage später war es dann soweit, mit den nötigen Dingen bepackt rollte ich zum Teil gegen heftigen Gegenwind an, um den Platz auszuprobieren.
Mit dem Gegenwind war dann die längere Ruhepause auf der Daddy-one-man-show wohl verdient.

Die erste Fingerübung einen Gurt um den dicken Stamm zu führen hatte ich ja schon mal wo gezaubert. Aber auch an der Steinsteele machten sich die EON Schlaufenbaumgurte besser, als die stufenlos verstellbaren und normalerweise von mir genutzten Therm-a-Rest Gurte. Problem gelöst – nett abhängen.

(<klick> zum Album mit zwei Kurzfilmen von der Tour wo ich den Platz ausprobiert habe)

Das neben dem Spot ein Feldweg führt ließ es mich erahnen. Ja, jener wird von vorzugsweise radfahrendem Volk frequentiert.

Doch großartig jucken tat es keinen das man dort liegend pausierte. Ist im Grunde wie immer, freundlich-neugierige Blicke und gut ist.
Gerade an Hängeplätzen wo man gut in Kontakt kommt, wird geschaut, man grüßt sich und man kommt durchaus auch ins Gespräch. Also soweit problemlos.

Ich mag diesen Ort zum einen wegen der Historie, aber auch wegen der Aussicht nach Norden und nach Süden. Von Westen her hat man einen brauchbaren Windschutz, eine Bank und einen Tisch. Was will man mehr?


Bitte, zu beachten ist, wie bei allen Plätzen, daß sie öffentlich zugängig sind, das man dort eine Hängematte aufhängen kann bedeutet nicht zwangsläufig, daß es erlaubt ist. Hier ist das deutsche Recht in meinen Augen sehr ungenau, weil nicht einheitlich. Soll heißen von Bundesland zu Bundesland gilt ein anderes Recht.
Eventuell ist es allgemein auch ratsam sich schlau zu machen wem dieses Stück Land gehört/ in wessen Zuständigkeit das fällt und dann auch um Erlaubnis zu fragen.

Grundsätzlich aber keinen Dreck machen oder gar hinterlassen aber auch sonst nicht unangenehm auffallen.

Klar sollte auch sein, da es sich um einen öffentlichen Platz handelt, haben alle Menschen ein Recht darauf dort zu verweilen. Das schließt dann natürlich auch ein, daß man nicht mit seiner Hängematte andere Menschen behindern sollte.

Aus eigner bescheidener Erfahrung kann ich aber sagen, die meisten schauen neugierig und hin und wieder kommt man auch ins Gespräch. Das ist auch immer ein guter Zeitpunkt, vielleicht etwas Werbung für die Sache zu machen, aber auch selbst mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Danke und viel Spaß noch.  😉

Trangia Triangle der X-te Trick/ 21.05.2022

Mai 24, 2022

By the way, beim Caffee zubereiten…

…und ich weiß jetzt nicht wie oft ich das Trangia Triangle Teil schon in den Finger hatte, immer wieder probiert habe und trotz des in meinen Augen cleveren Konzeptes, nie wirklich so zufrieden war.

Der in meinen Augen größte Fehler ist, daß man nur deutlich im Durchmesser größere Töpfe wirklich sicher aufstellen kann. Zu mehr taugen die drei Harkennasen an der Oberseite nicht wirklich. Ja, ich bin da ganz eigen, ich mag es halt save.

Doch jetzt gerade, quasi aus dem Handgelenk heraus kam mir die Idee, dreh den Vogel doch einfach ma‘ um.

Und siehe da, der kleine Topf steht erstklassig save, ebenso ein sicherer Dreibeinstand ist gewährleistet und on top, ein super Kamineffekt.

Da werde wir uns jetzt mal den Caffee munden lassen.

Outdoorgeschichten – Lörmecke-Turm/ 23.04.2022

April 24, 2022

…um den gestrigen Samstag in einer angemessen Weise zu zweit aber auch in entspannt rum zu bekommen, wurde nach einem equatantem Ausflugsziel Ausschau gehalten. Mir fiel da spannt der Lörmecke-Turm ein.

Im letzten Jahr waren wir ja am Möhnesee-Turm und der Lörmecke-Turm war mir auch damals schon bekannt, wenngleich ich auch noch nie dort gewesen war. Interessant schien er mir aber auf jeden Fall, hab da ja wohl eine Faibel für Türme in der Natur.

Da wir, also die holde Burgdame und meiner-einer unterwegs sein wollten, wurde die motorisierte Blechkutsche gewählt. Auch wenn ich am Anfang jene noch mit ambitionierten 120km/h auf der BAB bewegte, das legte sich schnell.

Der erste Grund war, ich kenne die zu passierende Strecke und in weiten Teilen darf man da sowieso nicht schneller als 100km/h fahren.
Der andere Grund war, ist doch wunderbar wie wenig sich so eine Tanknadel bewegen kann.

Tatsächlich hätten wir ganz ohne Navi fahren können, denn der Parkplatz war bestens ausgeschildert.

Anhalten, sich kurz umschauen und dann los. Schon der erste Eindruck war, mächtig kahl der Wald.
Grundsätzlich noch den Begriff Wald zu nehmen, hat schon was. Denn eigentlich standen maximal größere Baumgruppen wo in der Landschaft. Das restliche Areal war aber ratze-fatz kahl und furztrocken.

Natürlich gab es diverse Gräser, Bodengewächse und auch ein paar Sträucher, aber alles über ein paar junge Setzlinge hinaus war nicht auf zu finden.

Der Hinweg selbst war aber kein großer Trick. Vom Parkplatz weg einfach gerade aus über die wellige Landschaft.
Ich muß ja wirklich sagen, so richtig klasse sah das dort nicht aus. Ich mag zwar Karglandschaften so wie auf Fuerteventura, aber hier in der BRD?

Und dann wird einem ja auch klar, dem Wald hier geht’s verdammt dreckig. Denn niemand wird diese gigantischen Waldflächen freiwillig abholzen. Wohin will man auch mit dem ganzen Holz?

Vor Jahren nach dem großen Sturm hatte man ja auch schon das Problem. Kann man halt erstmal nix dran machen…

Jedenfalls sind wir dann den doch teilweise etwas weniger feinfühligen Weg durch die Mondlandschaft gelatscht. Vorbei an ein paar mehr Holzstaplen und stets den sehr intensiven Wind von vorne.

(Tagesalbum <klick>)

Da nimmt man ein mal keine Mütze mit, hab sonst fast immer eine Kopfbedeckung auf der Murmel, da bläst es derart unangenehm…
Leider mußte ich meine Kapuze von der Jacke oft auch festhalten, sonst wäre diese letzte Rettung durch den Wind abgeflogen.

Auf dem Hinweg haben wir eine kurze Pause mit Ausblick, auch zwecks kleiner Stärkung gemacht.

Dann tauchte der Turm in der Ferne auf und mit jedem Schritt kam man näher. Mir war aber auch gleich klar, so richtig nice würde es weder auf dem Plateau sein wo der Turm stand, noch oben drauf.

Ich bin dann aber trotzdem hoch. Wenn man schon mal dort ist, dann kann man ja nicht kneifen.
Viel, beziehungsweise weit konnte man aber oben nicht sehen. Das Wetter war nicht ganz so klar.

Nach dem Ziel ging es dann auf eine kleinere Rückrunde. Hier hatte ich vorab eine kleine Kapelle am Wegesrand ausgemacht. Aber auch hier das gleiche Bild von der Landschaft. Wie sahen dich die Bilder bei Googlemaps aus? Leute die im lauschigen Wald auf der Bank neben der Kapelle saßen. Welches Jahrhundert war das?

Nun gut, die Kapelle war nett, gegenüber zwei passende und reale Bäume und ein paar Schritte weiter noch eine Wegschild was mein Interesse weckte.
Der schmale Trampelpfad sah schon lecker aus und wäre ich alleine gewesen…

Aber so ging es dann ab dort auf jenem Weg weiter, der auch bei Googlemaps noch zu Hause ausgemacht wurde.

Leider war dann aber ein letztes Stück von dem Weg futsch. Forstmaschinen und die Abholzaktion hatte von da nix von da gelassen.
Kurz vor der Sackgasse in der wir dann auch umdrehen mußten, gab es aber tatsächlich noch ein nettes Waldstück.

Etwas Bäume geht dann also noch.

Insgesamt fand ich diese Spazierrunde zwar schön und entspannend, wenngleich mir auch der geringe Baumbestand doch Sorgen machte. Mal zum Vergleich zwei Bilder entliehen von einer Arbeitskollegin die vor ein, zwei Jahren dort war.

Da konnte man noch von Wald sprechen, jetzt ist da bestenfalls noch eine Steppe, teilweise mit Baumgruppen in unterschiedlicher Dimension.

Gut, kann man nix dran machen. Wir sind dann noch auf dem Rückweg nach Neheim r(kenn ich ja von einer Jobrunde) ein. Dort gab es dann zunächst zwei Eis und einen Espresso für mich. Nach dieser wohltuenden Stärkung wurde ein kleiner Stadtbummel gemacht.
Dabei fiel dann das T-Shirt ab und eine Hose für im Haus. Der Schreiber in Kaufrausch. *lach*

Auf der Rückrunde der Fußgängerzone wurde dann noch eine Currywurst-Pommes-Mayo für einen schlappen Fünfer bei der Fleischerrei Sommer aufgenommen. Fand ich einen korrekten Kurs und so vom Fleischer…

Ja, hatte was und kann man für zukünftige Nahrungsmittelzufuhr im Auge behalten.

Überhaupt zukünftig. Einen ersten Ansatz mit dem Rad zum Möhnesee-Turm zu kommen, hatte ich ja schon gemacht. Hier komme ich nicht umher zu erwähnen, daß auch der Lörmecke-Turm mal so als Ziel angefacht war.
Doch mit der heutigen Inaugenscheinnahme verliert die Attraktivität doch arg ihren Reiz.

Für diese Mondlandschaft gute fünf Stunden Fahrzeit und 80 Kilometer one-way machen? Nun ja, wenn man wenigstens irgendwo gescheit über Nacht an einer brauchbaren Hütte oder im Wald abhängen könnte… .
Aber da war wieder das Problem. Wo kein Wald, da keine Bäume.

Alternativ könnte man ja gleich bis Winterberg hoch und dann die Ruhrtalradroute bis nach Duisburg fahren.
Bis Winterberg sind doch nur *hüstel* ungefähr 110km und die Ruhrtalradoute wird mit 240 Kilometern aufgerufen. Nur so eine kleine Spinnerei.

Nach dem mehr oder weniger erlebnisreichen Tag wieder auf der Burg angekommen konnte ich das Päckchen bei der Nachbarschaft einsammeln.

Ein paar Reifen, zwei Ketten zum wechseln und noch einen top Reifenheber. Das Motto-T-Shirt von der Shopping Tour hab ich für das Foto daneben gelegt. Passt doch. *blinzel*

Der heutige Sonntag wurde dann im Solebad Werne verbracht um den dortigen Saunabereich auf zu suchen. War auch ganz nett und entspannend, nur irgendwie war da heute deutlich mehr Betrieb, als beim letzten Besuch.

Die letzten Zeilen hab ich dann hier im Burggarten in der Cocoon Hängematte lümmelnd getippt. Der eigentliche Plan noch mal auf Humbert hoch zu fahren um dort zu gießen habe ich dann mit dem Blick auf die Wettervorhersage geknickt.
Soll es doch morgen in weiten Teilen des Vormittags 80% Regenwarscheinlichkeit haben. Passt mir gut.

Euch noch einen netten Tag und bleibt gesund!  😉