Juli/ 31.2015

Liebes Trainingstagebuch…

…Halbzeit ist rum, es geht in die letzte Hälfte des Jahres.

01.07.: so langsam fängt es an ungemütlich zu werden. Und mit der Ungemütlichkeit, konkret diese Affenhitze, müssen Alternativpläne her, wie man überhaupt noch trainieren kann. Das Thermometer zeigt hier immer noch 33c° – im Schatten ! Wird aber wohl auch daran liegen, das es sich dort nicht abkühlen kann. Also das Thermometer im Schatten. Mein „Programm“ habe ich heute drinnen gemacht, weil´s dort mit nur 25c°, schön kühl war. Witz komm raus, wie irre. Auf der Heimfaht mit dem Stahl Renner, die knapp eine Stunde dauerte und auch in easy motion stattfand, ist die fast 1 Liter fassende Pulle bei der Ankunft nur bis auf ein paar Tropfen leer gewesen.

02.07.: eigentlich genauso wie gestern, nur noch ein paar satte Grad heißer. Vom „Afterrun-Workout“ habe ich dann nur die Klimmzüge gemacht um nicht ganz aus der Übung zu kommen.

04.07.: Kurzkommentar zum heutigen Vormittags-Versuch: it´s fucking hot !

Mein Versuch heute etwas zeitiger auf zu stehen und dann eine entspannte lockere Lauftgeschichte zu machen, ist nicht ganz gelückt. Etwa 1h länger geschlafen als so grob angedacht. Das war mir aber auch wichtig, denn nach dem gestrigen Tag, ich hatte meinem Kumpel bei seiner Garage etwas geholfen, tat ein wenig Schlaf in einer vermeintlichen Kühle auch ganz gut. Gut dann bin ich „raus aus den Federn“, was zur Zeit bedeutet, das ich im UG-Wohnzimmer auf den Fliesen penne. Der Gang in die Küche war dann auch erstmal etwas schwer-verwirrt, da ich so ein zwei Minuten brauchte um den Kreislauf aus dem Warm-Ruhemodus hoch zu pumpen.

Dann wurde ein kleines Früchstück gemacht. Nach jenen schaffte ich es dann tatsächlich mich zum Laufen zu motivieren. Der Versuch eine Wasserflasche in einer alten Hüfttasche mitzuführen gelang nicht ganz so. Der Schnellzugriff war eher ungünstig. Also wurde eine Trinkpulle in der Hand mitgeführt.

Meine Strategie sah wie folgt aus. Strecke am Kanal, weil windoffen und zumindest an den Wegrändern durch Grünzeug Schatten. Die Strecken hielt ich mir offen, aber auf gar keine Fall länger als meine 7,5 Kilometer. Eher kürzer, weil eben wegen Hitze.

Am Kanal angekommen hatte ich tatsächlich eine gute Schattenschneise am Wegrand. Nur das mit dem Wind war nicht so. Es war schwühlwarm und nur eine seichte Brise wehte. Beim Laufen selbst erzeugt man ja auch einen gewissen Luftzug. Nur der hält sich dann mit dem Schweißfluss die Waage. Gut am Kanal angekommen war mir der Schatten lieber, womit dann auch klar war, ich drehe mitten auf der Strecke und kürze so ab.

Kurz nach dem Wendepunkt war dann auch eine Gehpause angesagt, wo dann auch die Wasserpulle zum Einsatz kam. Wieder fast an der Straße angekommen, machte ich nochmal eine Deadline für eine weitere Gehpause aus, die ich aber wieder anstarten mußte, da so ein Stechmistviech schon hungerig um mich herum schwirrte. Ich hasse sie !

Doch wieder den Kreisel passiert, war dann ende mit lustig. Ich beschloss das Laufen einzustellen und langsam im Schatten nach Hause zu gehen.

Aus der Wasserpulle wurde dann auch was über den Mütze und das Laufshirt geschüttet, was aber nur bedingt Kühlung verschafft. Ich würde mal sagen, die heute „Runde durch´n Busch“ war schon ein Hammer vom Wetter her. Auch auf der von mir Hot Summer Short Run betitelten Strecke kam ich nur schwer in die Schuhe. Kein Wunder bei mehr als 30c° schwühlwarmen Wetter.

Hinterher habe ich den Grünstreifen vor unserem Haus mit dem Gartenschlauch gegossen und ich selber tat mir das auch reichlich an. Natürlich wurde auch hinterher viel getrunken, aber bis zum letztendlichen Cooldown dauerte es echt lange. Ich hoffe jetzt ganz stark, das genau eben diese schwühl-heiße Mistwetter sich nicht mehr so lange hält. Denn sonst sieht´s bei mir mit dem Lauftraining echt düster aus.

05.07.: Regen & Gewitter machte sich am frühen Morgen breit, die erhoffte Abkühlung trat ein. Unser „Häuschen“ ist schon gut durchgelüftet, während das Außenthermometer am Küchenfenster nur noch 22c° anzeigt. Reicht, so kann´s bleiben.

Meine heutige und erste Aktion war „Menthaltraining“, auch wenn ich mich dazu ein wenig treten mußte. Wetterträgheit mutmaße ich mal, oder ich war dann gestern doch zum spät im Bett ? Egal, mal schaun was der Tag so bringt

07.07.: so wieder Bewegung hier im Blog und auch bei mir. Leider hatte es sich den tag über nochmal wettertechnisch zugespitzt, knapp 30c°, sprich schwühlwarm iss geworden.
Aber, dank Wolken am Himmel knallte die Sonne nicht noch zusätzlich. Nach der Radfahrt nach Hause war klar, Laufen auf gar keine Fall, da liegt die Hoffnung auf morgen, anstatt habe ich dann einfach „Cross-Trainings Programm“ gemacht.

Aber wieder „indoor“ weil draußen zu warm. Es wurde also der Ventilator in die Terrassentür gestellt, das Handtuch auf den Boden, die beiden 10kg Säcke und das kleine Treppchen positioniert und dann abgearbeitet. Liegestütze in verschiedenen Varianten, Sit-Ups, Wadenheben und at last dann noch Kniebeugen sehr langsam. Trotz des Ventilators und des Niederschlags draußen war´s ne´ heiße Sache. Die Dusche danach tat richtig gut. Morgen soll´s sich ja doch abkühlen ( 16c° bis max. 19c° ) und Nachmittags droht sogar wieder Regen.

09.07.: so das Wetter hat nun seine Spitzenwerte verlassen, ma(n)n kann wieder normal trainieren. Und so wurde heute eine „Runde durch´n Busch“ gemacht, bei super angenehmen 18c° sonnig heiterem Himmel, aber mit ein paar Wolken und einer kühlenden Brise. Mensch war das super !

7,5 Kilometer ohne einmal abzusetzten und nur zwei kleine Steinchen in den Hacken. Anschließend wurde dann noch das „Afterrun-Workout“ hinterher geschoben und jetzt gerade wurde die Käse-Sahne-Nudelpfanne eingefüllt. Mal sehen was morgen so wird ? Ob ich wieder einen so gesegneten Appetit haben werde ?

13.07.: so drei Tage mal weniger gemacht. Samstag und Sonntag nur „Menthaltraing“ morgens nach dem gemütlichen Frühstück. Sonntag habe ich aber noch ein paar „Kata“ hinterher geschoben. Erstaunlich wie wenig man vergisst, auch wenn´s net richtig war. Laufen klappte leider wegen Terminen nie so richtig, deshalb…
…wurde heute die „Runde durch´n Busch“ wieder am Kanal gemacht, bei wohligen 18c° aber teilweise Nieselregel. Egal, man schwitzt ja eh. Hat gut geklappt.

14.07.: heute nur „Afterrun Workout“ morgen eventuell wieder Laufen und eventuell länger als sonst ?

15.07.: nächster Lauf absolviert und wie gedacht wurde die „Runde durch´n Busch“ wieder am Kanal entlang gemacht und auch wie gedacht länger.
Das Wetter war fast supergut, nur fast wieder einen Tacken zu warm. Denn das Thermometer zeigte gut über 20c°, es ging nur eine leichte Brise, aber zum Glück war es kostant bewölkt. Am ersten Zeitabnahmepunkt passte die Pace recht gut, irgendwo zwischen 22:00 und knapp 23:00min., hinterher habe irgendwo auf der Strecke was verloren.

Ist mir aber schnuppe, ich hab´s geschafft und das war mir wichtig. Ach ja als Strecke gab es die in der totalen 9,8km lange Dreisteigungs Kanalrunde lang. Rein vom Gefühl her war´s halt super, nur zwischendurch wurd´s schon teilweise langweillig.

16.07.: ich stelle zunächst mal mit Erstaunen fest, das dieses absolute bescheuerte zu kleine Editfenster nun doch wohl von WordPress abgschafft wurde. Auch kann man jetzt probemlos hochscrollen. Iss doch mal watt…

Ansonsten: ja der Lauf gestern hatte es dann doch wohl in sich. Die Nacht war zwar sehr ehrholsam aber heute früh auf etwas halber Strecke mit dem Stahl Renner zum Job habe ich mir dann erstmal einen Marsriegel reingeschoben. Auf´n Job habe ich dann so gegen 10°° erstmal ein lecker Fischbrötchen nachgelegt und dann ging´s so den Tag über. Warm ist es wieder geworden und so habe ich dann heute mein „Cross-Training Programm“ auf der Terrasse durchgezogen. Bei den letzten Übungen war dann auch etwas die Luft raus…

Hielt sich aber in Grenzen, irgendwann muß ja auch mal Schluss sein.

Morgen liegt erstmal soweit nix an, es wird wohl wieder eine gemütliche Heimfahrt mit dem Stahl Renner werden. Dabei werde ich eine längere Strecke machen, damit ich die nächste Tausenderhürde abkurbeln kann.
Jetzt noch als Nachtisch einen leckeren Joghurt mit Kirschen und einer zerkleinerten Banane drin.

18.07.: ja wie gedacht war gestern eine längere Heimfahrt dann auch mal Fakt. Heute war dann erstmal gaaaaanz entspannt Frühstücken und anschließend, aufgrund des doch sehr angenehmen Wetters, leicht bewölkt samt einem guter Brise bei ca. 24c°, Laufen angesagt. Die „Runde durch´n Busch“ wurde dann auch tatsächlich durch den Busch gemacht.

„Wellnessrunde erweitert“ war der gedankliche Ansatz, lang genug um im Tritt zu bleiben, Schatten aber auch Sonne und Potential, wenn´s besonders gut laufen sollte, die Streckenlänge auszubauen. Gut dazu mußte und ist es dan auch nicht gekommen.

Hinterher konnte ich mich noch ein wenig treten, auch um die Trainingspausen zwischen den spezifischen Einheiten nicht all zu groß, sprich auf viele Tage, anwachsen zu lassen. Also wurde noch eine Einheit „Afterrun Workout“ gemacht. Jetzt kann Wochende kommen.

21.07.: so nachdem am Wochenende ne´ gemütliche Radtour anstand, wurde gestern erstmal relaxed und somit nur ein „Menthaltraining“ abgehalten. Tat dann auch mal wieder gut.

Heute war dann nach der Ankunft eine „Runde durch´n Busch“ angesagt. Dabei hatte ich meine Heimatwaldrunde klassisch Haldenschwenker im Kopf gehabt und auch so durchgezogen.
Gut das mit dem durchziehen war nicht ganz so leicht. Denn als ich mit dem Stahl Renner zu Hause ankam, war es noch arg bewölkt. Aber als ich dann los bin, sah es wieder ganz anders aus. Eher wenig Wolken und somit auch wieder viel Sonne. Viel Sonne gleich viel Temperatur. Zum Glück hatte ich die Sache mit der Trinkflasche und dem JW Hüftgurt schon dingfest gemacht. Nach 25 min. kam der erste Trinkstop, dann noch mal zwei Stück in ca.10 min. Abstand. Zu Hause wieder angekommen, wurde natürlich nochmal nachgegossen.

Unter den Strich würde ich sagen, zum Laufen deutlich zu warm oder eher zu heiß. Meine Hoffnung liegt jetzt auf den nächsten Tagen mit etwas Abkühlung.

22.07.: so heute mal etwas lockerer die Sache mit dem Training angegangen. „Cross-Training Programm“ stand entspannt auf der Terrasse an. War zwar warm, aber dank Schatten erträglich.

25.07.: wieder ein kleiner Zeitsprung. Gestern die letzte Schicht vor dem Urlaub gefahren und da es Nachmittags doch wieder zu schwühlwarm war, wurde nur etwas „Afterrun-Workout“ gemacht. Das ganze natürlich nach einer leicht verlängerten Heimfahrt vom Job. Irgendwo dazwischen wurde noch der Grünstreifen vor´m Haus gemacht und beiden Bikes etwas Pflege gegönnt.
Die angedachte Laufeinheit wurde dann auf heute früh gelegt. Der Plan ging ja mal sowas von auf… . Denn über Nacht hatte es mehr oder weniger gewittert & geregnet, es war stellenweise gut windig draußen, daß alles aber bei 18 bis 20c° und bewölkt. Die „Runde durch´n Busch“ wurde dann auch gleich mit einer Heimatwaldrunde klassisch mindestens angedacht und geplant wenn geht, noch einen Schwenker mit dabei. Wär doch gelacht, wenn ich das nicht hinbekomme. Und tatsächlich ich konnte die ganzen 8,9km der Heimatwaldrunde klassisch erweitert durchlaufen.

Irgendwie bin ich ein klein wenig stoltz auf mich, auch wenn es zwischendurch langweilig oder ich hier und da etwas kämpfen mußte nicht aus dem Tritt zu kommen und mir dann doch eine Laufpause zu gönnen.
Zähne zusammenbeißen und auch die zwei kräftigen Schlücke aus der wieder mitgeführten Trinkpulle bekam ich während des Laufens hin. Gut, dafür mußte ich natürlich ein wenig langsamer laufen, aber es ging. Der Burner ist das nicht, aber wenn ich dann mal doch auf deutlich längere Strecken gehen will, zumal bei warmer oder gar heißer Witterung sollte das eine Übungssache sein.

27.07.: gestern „Menthaltraining“ und heute wurde wieder eine „Runde durch´n Busch“ gedreht. Hinterher gab es noch ein „Afterrun-Workout“.

29.07.: so gestern wurde der Tag für eine Runde Familienbesuch gebucht, was dann auch eine gute Idee war. Heute habe ich dann gleichmal eine der neu eingepflegten Ost- Kanalrunde zurück gelegt. Dabei ging es über die 8,3kmm lange Ost Kanalrunde Alter Lippehof Rücklauf Strecke. Ich muß sagen, so mal ab von den in den letzten Jahren gelaufenen Strecken, war das mal schön.
Wetter spielte auch wieder mit gute 18c° ein satter Wechsel von Sonne & Wolken, ein zwei kleinere Schauer und guter Westwind. Lauftechnisch klappte es recht gut, hatte also so meinen Tritt, auch wenn es mal wieder nicht die Pace war. Die „Runde durch´n Busch“ wurde mit einem Schnitt von nur 9,22km/h gemacht, was mich jetzt aber so nicht stört. Wichtiger ist mir die gelaufenen Strecke in der Länge und ein gewisser Wohlfühlfaktor. Schneller wird man ja von alleine.

Im bisherigen Monatsschnitt liege ich ja bei fast 70km Laufstrecke gesamt, was dann auch für dieses Jahr mal wieder eine Topmarke ist. Ob ich jene am Freitag, den letzten Tag in diesem Monat noch rausschieben werde, ist noch offen. Wenn das Wetter mitspielt, also nicht wieder so knalle heiß ist und ich sonst nix vor habe, gerne.

30.07.: letzter „Aufruf“ es wurde zum Monatsabschluss noch mal „Cross-Trainings Programm“ gemacht. Schön entspannt auf der Terrasse.

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