Outdoorgeschichte/ 11.01.2019

…jo wenn man denn mal Urlaub hat, dann bastelt man auch an Sachen, die sonst eher so nebenher dümpeln. Nachdem ich mir den Flachmann besorgt hatte, hab ich jenen gefüllt und mal in der Fitness-Garage liegen lassen. Einfach nur so um zu sehen ob er wirklich dicht ist. Er ist dicht. Neben dem „Flachmanntestgelände“ liegt schon seit seit der im letzten Jahr stattgefunden NightOfThe100Miles mein Bivaknotsack. Ist so ein alubeschichtete Teil. Jenes hatte ich mir noch kurz vorher eingeholt, nur mal so für den Fall wenn. Und da ich das noch nie ausprobiert hatte, wurde er ausgepackt…

…und bin rein geschlüpft. Hab mich aber im sitzen damit begnügt. Im sitzen aber auch, weil ich wissen wollte ob das auch sinnvoll geht ? Geht wie man sieht, nur ist dann leider nix mehr für den Kopf über. *denk nach* Könnte man dann je selbst was dran kleben, halt Rettungsdecke, welche ja noch in Reststücken vorhanden ist, so zuschneiden und dann mit Panzertape dran machen.
Doch auch wider an dem Punkt schnell mal bekannte Quellen aufgesucht und dann dabei auf den Salewa Powertex I Bivy Bag gestoßen. Das wäre jetzt zwar noch ein Notbivak, ginge aber schon wider mehr in Richtung Full-Size.

Die andere Geschichte ist die, daß ich durch den Blogreader auf einen Artikel gestoßen wurde, wo man Teelichter als Refill bekommt und auch Aluminium sowie Plastik als Müll vermieden werden soll. Ich habe diesen Artikel auf meinem Haupt Tausendkilometer Blog rebloged, kann man also dort nachlesen.
Wie ich dann ja auch bei den ersten Recherchen herausfand, sollten jene Artikel hier im Dorf beim Drogeriemarkt zu haben sein. Und so bin ich mal los und habe mich umgeschaut und zugeschlagen. Neben den Teelichtern erwarb ich noch eine Packung mit Kaminanzündern. Jene fand ich interessant um damit eventuell meinen Holzvergaser anzuzünden.

Und wie ich dann gerade so wieder auf der Burgterrasse angekommen bin, mußte das gleich ausprobiert werden. Blöderweise muß ich jetzt sagen, trotz gutem Zündstahl ist es mir nicht gelungen. Ich habe dann noch ein wenig herumexperimentiert wie zB. mit den selbstgeschnitten recht dünnen Holzspänen, brachte aber auch nix. Selbst ein Blättchen Toilettenpapier bekam ich damit nicht an. Da hab ich aber dumm aus der Wäsche geschaut. Erst durch Zuhilfenahme eines Schusses Spiritus nahm das dann Formen an. Kann ja so aber nicht sein.

Jetzt Rätsel ich ein wenig rum. Die eingekauften Kaminanzünder werden so grob sein, als das man da was mit dem Zündstahl ausrichten oder eben entflammen kann ? Außerdem werden sie eher zum entzünden via Feuerzeug gedacht sein. Die Selbstgeschnitzten könnten noch zu feucht sein, oder eben eventuell auch noch zu grob ?

Und wider einen Schritt weiter gedacht. In diversen Outdoor-Videos hatte beobachtet wie der eine oder andere Spezi sein Zundermaterial in einem kleinen Stoffsäckchen mitführt. Und so hab ich mir eine nicht mehr gebrauchte Sonnebrillentasche aus der Schublade gekramt. Das sollte passen.
Gedanklich tippe ich jetzt darauf, das Zundermaterial so am Körper getragen werden kann, dort recht trocken bleibt ( oder sogar noch trocknet, sollte man es im Verlauf des Tages aufgesammelt haben ), aber auch eventuell schon vorgewärmt wäre. Wobei jetzt der Flachmann da mit dem Spiritus nicht reinpasst, aber gerade Spiritus vorgewärmt sinnvoll wäre. Ja das will alles mal irgendwie ausprobiert werden.

 

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