Outdoorgeschichten – Bikepacking 1.2

03.05.2020/ So hier, wie schon im Tausendkilometer Bike-Blog angedroht jetzt der Text zu der Bikepacking. Was juckt?

Der Plan A. ist eigentlich, alles was es zum schlafen bräuchte so gut wie geht am Lenker unter zu bringen. Hintergedanken dazu, wenn das alles am Lenker ist, wäre in der hinteren Packtasche noch gut Platz für die Bordküche und ein wenig Extraplatz für zB. zusätzliche Kleidung.

Soweit so gut, also mal in die Ausrüstungsliste geschaut und folgendes gegriffen…

  • Yeti Fusion Dry 500 Schlafsack verpackt in einem schnöden Moorhead Packsack *
  • Cocoon TravelSheet (nicht auf dem Bild)
  • Cocoon Ultralight Mosquito Net Hängematte
  • Therm-A-Rest Slacker Hammock Warmer
  • Therm-A-Rest Slacker Suspenders Baumgurte

(* weil jener Packsack im Durchmesser bestens mit dem 12l Ortlieb Packsack harmoniert. Der orginal Yeti Packsack für den Schlafsack geht ist aber was das einpacken angeht eine sehr sportlich ambitionierte Lösung. Außerdem ist jener von den Packmaßen her so nicht zu gebrauchen, da viel zu lang.)

Also der nächste Schritt, doch noch mal schauen ob nicht die original Lösung mit der Kombi Ortlieb Handlebar-Pack und Ortlieb Accessory Lenkertasche möglich wäre?

Leider ist das nicht mit dem Ortlieb Set möglich. Der Ortlieb Handlebar-Pack ist zum einen von Durchmesser her so press, daß ich eigentlich nur den Yeti Schlafsack rein bekommen würde und jenen auch nur im original Packsack. Mehr dann aber wohl nicht. Zu diesem Punkt hab ich aber auch noch zwei weitere Packsäcke für den Schlafsack ausprobiert. Brachte aber so auch nichts.

Nachdem diese Frage leider nicht ganz so glücklich geklärt war, komm ich aber nochmal später zu, ging es ans Einpacken. Und zwar mit dem ja auch bis jetzt schon ein paar mal ausprobierten 12l Ortlieb Packsack mit Ventil.

Als erstes landete das Cocoon TravelSheet im Packsack. Nicht in seinem Staubeutel, weil es ohne besser zu verteilen ist.

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…dann das dickste Packstück den Yeti Schlafsack in den Sack geworfen…

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…anschließend noch die Kleinigkeit der Therm-A-Rest Slacker Hammock Warmer als Zusatzisolierung (auf dem Bild unten links in kleinem unscheinbaren grau)…

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…jetzt die frisch erworbene Cocoon Hängematte, also eingestopft weil so eine optimale Raumnutzung…

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…dann die beiden Baumgurte separat gepackt. So kann man sie besser an die Seite schieben.

Die Wickelsicherung der Baumgurte ist noch nicht ganz zu ende gedacht, aber ich denke mit einem Klettverschluss ist es am besten. Hier schwebt mir in einer finalen Ausführung eine Klettwickelung fix am Baumgurt befestigt vor. Aber jetzt erstmal schauen wie das so kommt. Et volia!

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Und weil ich das Thema leider Ortlieb Accessory Pack als Zusatztasche gerade oben schon erwähnte…

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…hier dann mit der von mir durchaus geschätzte 1,5l Ergo Trinkblase. Genug zu trinken mit zu haben ist schon eine wichtige Sache. Natürlich bekomme ich in den beiden Trinkflaschenhaltern am Bike selbst schon fast 2 Liter unter, aber viel ist das dann auch nicht. Deshalb dann doch noch der obrige Versuch, die orginal Ortlieb Kombi nutzen zu können. Neben der Trinkblase könnte dort auch das Portemonai und noch ein wenig Kleinkram wie Banane oder ähnliches verschwinden.

Plan B. nachdem ich also nicht nur virtuell die Sachen fürs Nachtlager unter verbracht hatte wieder die Futterstelle eingepackt. Also da wären…

  • Toaks Titanium Backpacking Wood Burning Stove
  • Toaks Titanium 1100ml Pot mit Pan
  • Esbit Spiritusbrenner
  • sowie Kleinkram wie verpackter Espresso, Zucker, zwei Teebeutel, Salz-Pfefferstreuer als Kombi, Feuerstahl, Sturmfeuerzeug, die Toaks Topfkreuze, ein Tuch zum reinigen sowie Zunder zum entfachen der Holz-Feuerstelle

Die Sachen hatte ich ja schon in den letzten Tagen immer wider mal neu organisiert und sie hatten sich auch schon im Einsatz bewährt. Der Packbeutel für das Kleinzeug könnte noch ein wenig kleiner sein, hatte aber bis jetzt nichts anderes zur Hand.

Die Sachen verschwanden dann im Ortlieb Seat-Pack der sich zwar bis jetzt bewährt hat, aber dann auch inzwischen ein paar Schwächen zeigt.

An zwei kleinen Stelle ist er nicht mehr Wasserdicht. Leider sind diese zwei Stellen auch sehr winzige so ungünstig, daß man das auch nicht abdichten kann.
Zum anderen neigt er inzwischen auch zu jenem Phänomen, was ich bisher nur von Berichte kannte. Wenn er beladen ist, knickt er ab dem Abhängungspunkt der Sattelgurte ein. Ich denke über kurz oder lang wird er wohl durch ein anderes neues Modell ersetzet werden müssen.

Gut bis hierhin geht der Plan schon mal irgendwie brauchbar auf. Dann also nochmal Schwenk zu Plan A. was ja nicht nicht ganz so zu Ende gedacht ist.

Jetzt nochmal sportlich an die Aufgabenstellung Unterbringung des Tarps an. Zwei Beispiele die machbar sind. Das linke zeigt die Unterbringung am Ortlieb Seat-Pack. Kann man machen ist aber wohl ehr ein überladen. Zumal auch noch dieser Platz wegfällt, wenn man mal auf Tour eben eine Jacke oder sonstwas unter bringen will-muß.
Das rechte Bild zeigt die Möglichkeit das Tarp noch in der Lenkerposition unter zu bringen. Funktioniert alles ist aber auch nicht der Knaller.

Denn die von mir zusätzlich genutzten Zurrgurte sind eigentlich nicht dafür gedacht. Geht aber dadurch das sie recht schmal sind könnten sie den Packsack aufgrund von Scheuereinwirkung beschädigen. Ich muß den Plan nochmal sacken lassen.

Auch wenn ich mit diesen Optionen noch nicht ganz so zufrieden bin, nicht vergessen sollte man dann auch ein Erstehilfe-Set.

Hier zeigt sich das jene Unterbringung eher gut machbar wäre. Zumindest kann man an dem Punkt sagen, ja das geht schon, egal wie. Mal ein Finalbild.

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Ach ja, wie komme ich eigentlich auf diese Aktion? Das Ausprobieren als solches hatte ich schon länger vor und da ich heute mal wider Zeit hatte, war das ein guter Plan. Die Initialzündung hatte mir dann aber noch der Artikel von Bikini Tom/ Bikpacking gegeben. Gerade was das Packen am Lenker angeht.

Plan C. noch als ein Nachwort zu heute. Natürlich geht das so oder in den verschiedenen Kombis. Nicht ganz so zufrieden bin ich mit der Lösung Unterbringung des Tarps als Wetterschutz von oben und der Ortlieb Accessoryy Lösung.

Ich denke wenn ich das Werkzeug aus der hinteren Tasche in einer Rahmentasche (die noch zu erwerben wäre) bekomme, könnte man einen Großteil des Schlafplatzes bis auf den Schlafsack selbst, noch hinter unter bringen. Dann wäre auch eventuell eine original Ortlieb-Taschenkombi für vorne möglich, oder was ähnliches. Außerdem, wenn vorne wider ein Teil der Last wegfällt, könnte auch das Tarp dort einen Platz finden.

Wir werden sehen.

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