Archive for the ‘03. Outdoorgeschichten’ Category

Gute Nacht Outdoorgeschichten/ 19.06.2021

Juni 19, 2021

…und es ist mal wieder soweit, ja ich nutze die durchaus als prädestiniert zu bezeichnede Lage und hänge um 22:53Uhr in meiner Hängematte im Burggarten.

Dieser Plan wurde schon gestern angegangen, schlichtweg weil es mir drinnen im Schlafgemach des 1. OG zu warm war.

Eine gewisse Kühle traf zwar erst nach Einbruch der Dunkelheit ein, wirkte sich dann aber um eine wohltuende Menge aus, die ich entsprechend als angenehm empfand.

Nur in kurzer Kleidung war die Nacht sehr angenehm. Auch wenn ich die ersten zwei Stunden nur gedöst hatte. Dies wohl um mich erstmal wieder auf eine Hängematten-Nacht einzustimmen, aber auch weil ich schon recht früh drin lag.

Das Luxusproblem keinen passenden Schlafsack zu haben, wurde mir erst später bewusst. Mein Schlafsack ist von der Güte, das er wohl so ab 15-10c° zu gebrauchen wäre.
Gestern aber bei anfangs knapp unter 30c° war das dann natürlich nicht angesagt.

Als es dann doch frischer wirde griff ich zum nicht gefüllten Bezug für das Oberbett, was durchaus reichte. Erst in den ganz frühen Morgenstunden stockte ich um eine Fleecedecke auf.

Passte gut.

In der Nacht bin ich zweimal wach geworden. Doch große Aufmerksamkeit dem Sternenhimmel zu schenken, da passte ich.
Der Sternenhimmel war zwar präsent, ich aber zu müde. Und so blieb es nur bei einem kurzen Blick auf den großen Wagen. Das andere war, die Nacht war erstmalig wohl um etwa 04:30Uhr vorbei.

Das war das Zeitfenster wo die Vogelcrew mit ihrem Theaterschauspiel in der Hecke begonnen hatte. Für zwei Extrarunden mit geschlossenen Augen reichte es, aber um kurz nach sechs saß ich auf der Kante und war wach.

Ja und weil die Wetterlage heute nicht bedeutsam anders ist, habe ich beschlossen, eine weitere Nacht draußen zu verbringen.
Der einzige Unterschied, ich habe vorsorglich das Tarp aufgebaut. Der angekündigte Regen hatte sich zwar beim letzten Blick auf den Wetterdienst von ursprünglich Mitternacht um eine gute Phase in den frühen Morgen verschoben, aber wer weiß?

So und mit diesen letzten Worten verabschiede ich mich in die Nacht, schlaft gut und bleibt gesund!

 

Plan B. Outdoorgeschichten 17.06.2021

Juni 18, 2021

Ich denke wenn man(n) an einem so warmen Vormittag ein paar Plastiktüten Erde und gute 4,5l Wasser zwecks zukünftiger Bepflanzung auf die Halde Humbert geschafft hat, dann kann man sich auch was gönnen.

Die Stelle wo man seine Cocoon aufhängen würde war zum einen bekannt und zum anderen kurz vorher ausgespäht, also auf der Burg den Rucksack neu bepackt.

Die Fahrt zu dieser Stelle ist ja keine echte Distanz. In wenigen Minuten war ich vor Ort, suchte mir ein Baumpaar und begann mit dem Lagerbau.

(das Tagesalbum von heute findet die Leserschaft hier <klick>)

Der war aber nur eine schmale Nummer, denn ich hatte neben der Hängematte und den beiden Gurtpaaren – erstmalig – nur einen Apfel, eine Packung Kekse und eben was zu trinken mit. Das ich beide Baumgurtpaare mitgenommen hatte war auch eine sehr gute Idee. Denn zumindest der erste Baum war im Umfang derart mächtig, daß ich hier die EON Aufhängungen einsetzten mußte-konnte.

Caffee kochen oder Essen machen wollte ich nicht. Caffee nicht, weil ich dann wohl abends wieder nicht richtig müde sein könnte. Essen nicht, weil ich a. gar keinen großen Hunger hatte und b. aber auch nicht groß was mit Feuer an der Stelle machen wollte.

Denn die Stelle ist genau an einem Trampelpfad. Genau genommen hänge ich sogar diagonal quer über den schmaleren. Der Breite geht gut ein, eineinhalb Meter weiter daneben entlang. Dort habe die Nutzer auch die Ränder mit dem Trimmer bearbeitet, damit das ja zur Zeit (zumindest hier in Wald) arg wachsende Grün nicht den Weg zuwuchert.
Der schmale Trampelpfad wo ich jetzt drüber hänge ist mit viel Liebe so gerade noch zu erkennen. Da werd ich also nicht stören.

Aber wieder zum Thema Feuer im Wald. Der Weg wird im Grunde nur von Anreihern genutzt, die in Sichtweite auch ihre Gärten haben. Da ist aktuell aber auch sonst eher nur ein sehr spährlicher Betrieb. Ich hänge hier jetzt schon eine Stunde rum und habe bisher noch niemanden gesehen.

Aber man muß es ja auch nicht drauf ankommen lassen. Zumal ich ja sowieso keinen Bedarf habe.

Nun gut, ich werde mir mal ein paar Kekse gönnen. Ohne Caffee ist die Aussicht aber auch nett.

Im Zeitstrahl der entspannenden Abhängphase döste ich so vor mich hin, Der Wind bließ immer wieder mal nett in die offene Hängematte, das Moskitonetz war nicht von Nöten. Die Bäume spendeten genug Schatten, irgendwie kann man es sich so gut gehen lassen.

Aber irgendwann war dan nauch genug. Zum Abschluss probierte ich noch einen anderen Baum als mögliche Hängestelle aus. Jene ist zwar mehr oder wneiger direkt am Forstweg, dann aber doch noch gute eineinhab Meter entfernt. Und da der Forstweg eh am Waldrand und somit am Feld endet, ist hier gar kein Betrieb.

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Das gute an jener Baumkombi war, es brauchte keine Zusatzgurt weil der andere Baum dann auch eher dünner im Querschnitt war.

Coffee to go – die unendliche Teil II/ 16.06.2021

Juni 17, 2021

Lange Rede, kurzer Sinn, heute wurde der neue GSI Ultralight Java Drip Filter eingeweiht.

Aber ich wäre nicht nich, wenn es doch eine zumindest kleine Geschichte dazu gäbe. Also…

…der Tag lief so vor sich hin, in der Früh war ich beim Hautdoc zur Krebsvorsorge. Da gab es nach entsprecheder Betrachtung der Sachlage nur die Meldung, daß alles gut sei.

Nächster Plan weil man eh auf dem Rückweg dran vorbei fährt, mal eben nach Holz Höttcke rein. Ich hatte seinerzeit beim Bau der Terrasse einen gedanklichen Fehler gemacht.
Das Kopfholz der Terrassendielen konnte nicht in geeigneter Form ablüften, worauf einige in ihrer Subtanz angefressen sind.

Die könnten also nun ausgetauscht werden und dafür müsste Holz bestellt werden. Ich also rein, was ja inzwischen unter Wahrung inzwischen allgemeingültiger Anstandsregeln kein Problem mehr ist und das Material bestellt.

Im Anschluss hatte ich mich noch nach potentiellen Material für ein Regal erkundigt. Danach ging´s auf einen Sprung zum um die Ecke liegegenden Baufachmarkt, Brennstoff in Form von Spiritus einholen. Hier also die erste Schleife zum eigentlichen Thema.

Da ich aber noch meiner körperlichen Ertüchtigung nachgehen wollte, wurde jene direkt angehängt.
Leider war das schon arg warm im Burggarten und auf der Burgterrasse sowieso, da half auch das aufgespannte Sonnensegel nicht mehr viel.

Aber der Trick mit dem Umzug auf den Rasen nahe der Hecke, der verschaffte eine gute Portion Linderung.

Gute Portion war dann nach dem duschen das nächste Thema. Mittagessen und dann, jetzt komm ich langsam zu Potte, einen Caffee aufgießen. Selbstredend in der Hängematte und auf dem Beistelltisch.

Ja und wie man sieht, der wieder mal extrem spontan ins Haus gezogene Leichtbaukaffeefilter bewährte sich bestens. Und das gleiche zweimal.

Denn während ich so gerade das noch kochende Wasser vom Spiritusbrenner nehme, höre ich jemanden von außen meinen Namen erfragen. Ein Kollege bekannt aus dem Radforum will ja am Samstag mit uns fahren…
…und da er aus der passenden Richtung kommt, war die Burg eben als Treffpunkt angesagt.

Er wollte im Rahmen einer kleinen Ausfahrt einfach mal schauen wo diese Burg genauer ist, damit er am Samstag nicht lange suchen muß. Nicht der schlechteste Plan. Zumal…

…wenn man dann als Gast direkt einen frische aufgebrühten Caffee bekommt. Natürlich hab ich mir direkt nach dem ersten selber auch noch einen gemacht.

Das Ergebnis ist vom Gusto identisch mit dem vom Sea to Summit coffee dripper oder dem des zugesandten Filter.

Die Handhabung ist natürlich etwas anderes. Während beim Aufstecken auf den Tassenrand nichts groß zu beachten gilt, ist die Demontage ein wenig weniger leichtfüßig.

Denn sollte sich noch eine ausreichende Menge an Fließgut im Filter befinden, kann jene natürlich nach unten abtropfen. Stellt man(n) oder eben Frau sich ungeschickt an, können Tropfen der vorzüglich vollmundigen und koffeinhaltiger Trinkware zu Verunreinigungen der eigenen oder auch wahlweise ander Leuts Kleidung führen.

Leichtbau hat da eben seine Grenzen. Ist aber alles kein Ding, passt.

Coffee to go – die unendliche/ 14.06.2021

Juni 14, 2021

Nur die Kurzmeldung das ich gerade die bestellten Blechbüchsen für den Transport des Espresso-Pulver und den Zucker in Empfang genommen habe…

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… mir dann aber unglücklicherweise *lach* noch so ein komisches GSI Kaffeaufbrühdings in die Hände fiel.

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Ich glaube das Prinzip ist ersichtlich. Man(n) sollte echt nicht in so Outdoorläden gehen. Da wird also die Tage mal wieder ein Käffchen aufgegossen und fällig sein.

Die-meine Boardküche/ 06.06.2021

Juni 7, 2021

Kurze Vorstellung meiner Küche für unterwegs die im Umfang aus drei Parts besteht. Part I ist der Ofen samt Topf und ein wneig Zubehör, Part II der Zubehörbeutel und Part III das Essbesteck. Zum Eingang ein Bild von dem ganzen Geraffel. *lach*

Die drei Parts, mehr oder weniger kompakt zusammen gepackt und nach meinen bisherigen Erfahrungen so, daß ich das noch gut handhaben, sprich auf Biketouren verstauen kann. Jetzt erstmal eine Auflistung des ersten Pack- u. wohl auch Herzstück der ganzen Sache, dem ich sag mal Ofen.

Soweit so gut, Bilder zum Ofen-Päckchen. Der Einblick von oben in den Netzbeutel, der Deckel ist abgenommen…

…recht kompakt gepackt…

In dem Bild kann man recht gut die Packweise erkennen. Alles steckt ineinander bzw. in diesem Fall sortiert sich im Netzbeutel um den Topf herum. Im Uhrzeigersinn beginnend bei 12:00Uhr der Flachmann, der Toaks Windschutz- & Topfhalter für die Spiritusbrenner Nutzung, der halbe Spühlschwamm und die hitzebständige Unterlage.

Hier mal der entleerte Topf. Vorne links der flexible Windschutz, davor mittig zwei Topfkreuze für den Holzvergaser-Bialetti-Nutzung und die Bialette ganz rechts. Dahinter von rechts außen der (kleine/ es gibt also noch einen größeren, den ich aber nicht brauche) Toaks Holzvergaser. Noch zu erkennen nach links hinten schwenkend mittig, der Putzschwamm und der Flachmann, dann der Toaks Windschutz- & Topfhalter für die Spiritusbrenner Nutzung, wo dann der Topf drauf steht.

Der aufmerksame Leser wird sich jetzt fragen:„wo zum Geiersteckt jetzt der Spiritusbrenner und woraus trink er den Espresso?“
Zuercht, denn sehen kann man es auf diesen Bildern noch nicht. Hier mal die ganz brandheiße Auflösung, denn diese Kombination habe ich gerade eben erst herausgeknobelt.

Der Toaks Spitusbrenner steckt in der Bialette untem im Wasserbehälter (Bild rechts evnetuell zoomen), dann kommt das Sieb und oben drin, was jetzt neu ist, die Keramiktasse. Jene ist in ein zurecht geschnittenes Microfasertuch zwecks Stoßsicherung gewickelt und der verkleinerte Stahlschwamm steckt dann noch daneben.


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Und hier nochmals die Dinge in der Ansicht, beginnend oben links nach rechts rüber. Zündstahl, Discountersturmfeuerzeug, Einwegfeuerzeug, Sturmstreichhölzer, Schweizer Offiziersmesser, Espresso Löffel und das Espresso Pulver selbst. Da drunter dann der Zucken, wieder nach links rüber die beiden Teebeutel, die Instandbrühwürfel, Salz-Pfefferstreuer, Neutralseife (in einer ex-Duschgeltube) und at last der Esbit Spiritusflammenregulierer.


Ja und zu letzt, das Essbesteck wozu ich mit Sicherheit nichts weiter sagen muß.


Was kann man abschließend noch erwähnen? Natürlich hat die Boardküche ein Geschichte.

Sie fing, wie wohl bei den meisten, ganz harmlos an. Sich mal wo in einer Pause auf einer Radtour einen heißen Tee kochen, dann einen Kaffee, einen Espresso und ja, was zum futtern könnte man sich ja auch mal warm machen.

Das Set-Up hier ist quasi das Resultat aus diversen Anschaffungen, wo ich mich langsam an das Thema heran getastet habe.
Letztendlich formte sich doch das Bild mit einer Möglichkeit weiter ausgedehnte Radtouren zu machen, ohne dabei am gleichen Tag wieder heimisches Gefilde erreichen zu müssen. Und dazu gehört einfach auch eine gewisse Grundversorgung.

Der Plan sich schon morgens was beim Bäcker zum Frühstück zu holen, mittags wo beim Italiener eine ordentliche Portion Nudeln ein zu verleiben und kurz vor der Nachtruhe noch wo sich den Wanst voll zu schaufeln ist ja ganz nett, hat sich aber nicht erst durch die Pandemie als nicht immer so leicht umsetzungsfähig erwiesen, behaupte ich mal. Denn die Zeit wo man sich was passendes suchen muß, kann man auch besser verbringen.

Ich für mich will da lieber unabhängig bleiben, würde aber auch spontan durchaus geeignete Futterstellen anlaufen. Soviel also dazu.

Ich erzähl jetzt im Abschluss nur noch was zu den beiden Hauptteilen, denn zum Besteck muß man nun wirklich nix sagen.


Part I der Ofen

Beim ersten Part dem Ofen hab ich ganze Zeit gebraucht mir das passende zu suchen. Maßgabe war, zwei Tüten chinesischer Instantnudeln in einem ca. 1l. Gefäß kochen zu können. Das man dazu keine 1l. braucht, so denn man die vorab trocken eingefüllten Nudeln trocken in den Topf bringt und erst dann mit Wasser befüllt, habe ich inzwischen rausgefunden.

Tricky wird´s nur, wenn man die Flamme nicht regulieren kann und der Kram droht über zu laufen. Das ist sowohl beim Holzvergaser der Fall, als es auch bei Spiritus passieren kann.

Und da sind wir auch schon bei den beiden von mir favorisierten Brennstoffe.

Ein Holzvergaser benötigt nur wirklich Kleinholz, dünne Äste und Zweige. Also alles Zeug was sowieso in der nähe einer jeden größeren Bepflanzung irgendwie rumliegt. Das muß man dann quasi nur aufsammeln, dabei darauf achten das es eben nicht am feuchten/ nassen Boden liegt, wobei sich abgestorbene Bäume umgeknickte Äste oder Totholz generell bestens eignen.
Da ein Holzvergaser nahezu rauchfrei arbeitet und das auch mit feuchtem Brennmaterial, hat man also schon mal was an Brennmaterial, was man nicht einkaufen und mitschleppen muß. Bingo!

Spiritus ist für mich die unauffällige und noch mal einfachere Alterative. Den Holzvergaser anwerfen nur für einen kleinen oder auch doppelten Espresso kann man sich am frühen Morgen sparen. Einfach ein wenig Spiritus in den Toaks Spiritusbrenner, der wirklich feuert wie Azte und kurze Zeit später hat man sein Heißgetränk.

Da der Toaks Spiritusbrenner so klasse brennt, genügt mir auch (natürlich nur zum aktuellen Zeitpunkt) eine eher geringe Menge an Spiritus. Und wenn´s denn dann mal länger werden würde, hab ich zum einen noch weitere 200ml. fassendes Behältniss hier griffbereit liegen. Und zum anderen, Spiritus ist weitläufig käuflich zu erwerben.
(Vielleicht hol ich mr dan aber auch eine große Spiritustransportflasche. Nur die müßte dann ja auch nch wo am Bike hin? Da war es wieder, daß Platzproblem.)

Den anderen Vorteil von Spiritus sehe ich darin, daß der Gebrauch auch sehr unauffällig ist. Da kann man auch mal in einer Wanderhütte/ Unterstand sich ein Getränk machen, ohne das der Nichtswissende sofort eine ganze Kollonne der Feuerwehr aktviert.*

Was kann ich zu diesem Ofen-Set sagen. Ja Toaks hat gute Lösungen, man kann alles sehr raumsparend ineinander stecken. Gefällt mir soweit super, ist clever gemacht. Ob ich da in Zukunft noch was groß verändern werde wird sich zeigen?

Ich könnte mir eine bessere Lösung für den Flachmann vorstellen. Das müßte sowas wie ein runde Dose sein, die man unten drunter in den Netzbeutel legen könnte.

Kernthema, auch wenn sich die gute alte und klassiche Bialetti über Generationen bewährt hat, ganz oben auf der Wunschliste stünde ein Life Enhance Armin Coffee Maker Titanium der mit seinen Abmessungen von Ø 8 x 13 cm in der Höhe exakt in den Holzvergaser passen würde.
Meine ja erst heute rausgenobelte Lösung mit der in einem Microfasertuch engewickelten Keramiktasse und den Toaks Spiritsbrenner unten im Wassertank klappt ganz gut, lässt dann aber doch finalden Decke irgendwie blöd aufstehen.

Leider hat man auch bei WalkOnTheWildSide, einem Onlineshop der aber auch in Bonn mit einer Fiale aufwarte, hat man aber zur Verfügbarkeit dieses Life Enhance Armin Coffee Maker immer noch keine Info, pandemiebedingt. Wenn man sich also da mal wieder meldet und man hat was im Laden, dann fahr ich da mal hin.
Ich habe nicht nur die Gewissheit, daß das Teil pressgenau in den Holzergaser stapeln lässt und somit auch nix mehr blöd aufsteht, sonder das ich dann auch deutlich problemloser den Spiritusbrenner und on top noch eine Tasse darin verstauen könnte. Ganz ehrlich, an dem Punkt hab ich schon überlegt den Coffee Maker gebraucht wo zu holen. Nur wo?

Denn eine Toaks Cup mit im Ø 8,5 cm hab ich schon hier. Das wäre noch so ein nettes Ding und würde das alles abrunden. Eventuell fände sich dann auch noch ein tatsächlich 1l. fassender und damt höherer Topf (geringere Möglchkiet des überkochen), der dann den aktuellen ersetzten könnte.

Insgesamt habe ich ja schn jetzt ein Set-Up, wo man mit gut zurecht kommen kann. Weiter…


Part II das Zubehör

Beim Zubhör gibt´s eigentlich icht viel zu sagen…

…was natürlich schon wieder Quatsch ist. *lach* (Das muß für eine Leserschaft echt ermüdent sein, der ganze Text. Ich meine ich liege jetzt bei 1.405 Wörter.)

Genug Feuerquellen schlepp ich mit rum. Eigentlich nutze ich aber nur den Feuerstahl, der Rest ist quasi nur Backup, auch weil es schon im Hause war.

Zwei Dinge stören mich, wenn auch nur geringfügig. Der erste Punkt sind die Quicksnap-Beutel.

Ja klasse Teile, gibt´s in unendlich vielen Größen und sollten eigentlich passen. Der unschlagbare Vorteil, daß sie in ihrer Form flexibel sind macht sie so interessant. Leider zeigt sich sowohl beim Espresso als auch beim Zucker, irgendwas bleibt immer zwischen den Verschlussrillen hängen, das Verschließen geht dann nur noch arg bis gar nicht mehr. Man muß dann ein wenig rumtricksen. Bis jetzt lebe ich noch mit den Teilen, wohl aber auch, weil mir äqutanter Ersatz fehlt.
Einzig im Hinterstübchen hab ich diverse Nalgene (oder von anderen Herstellern) Schraubdosen. Davon hab ich auch ein paar hier, wo sie auch gut funktioieren. Da müßte ich mal (demnächst) in einen Laden und schauen was es da für kleinere Größen gibt. Denn irgendwas zu haben, was dann bei packen der Bikepacking Taschen wo harkt, das kann ich mir kaum als optimal vorstellen.

Das zweite ist der Tupper Salz-Pfeffer Streuer. Jener ist nicht wirklich feuchtigkeitsdicht und zumindest das Salz zieht dann Luftfeuchtigkeit. Es verklumpt, ist also nicht optimal. Zum Glück gibt es hier im Outdoorzubehör passende Lösungen, auch in klein und entsprechend dicht. Der Gang in den Laden also quasi schon gebucht. Ist ja nur Kleinkram.

Was ich noch weglassen könnte, ist der Esbit Spiritusflammenregulierer. Im Grunde nutze ich den nur um die Flamme zu löschen. Ist bequem und sicher. Aber man kann die Flamme auch mit der Bialetti oder dem Topf selber, einer Tasse oder mit sonstwas ähnlichem löschen. Deckel drauf, Sauerstoff weg, ein wenig warten und gut ist.


Ein kurzes Wort zum Abschluss, natürlich ist das alles kein Ultralight, soll es auch nicht sein. Am Bike macht sich das Gewicht nicht so bemerkbar und wer weiß, eventuell rangier ich doch das eine oder andere aus oder ersetzte es durch besseres Material. Bis jetzt sehe ich da aber nicht den Bedarf.

Überhaupt bin ich da lieber ein wenig felxibel, anstatt mir zum Beispiel morgens mit lauwarmen Wasser einen Instantkaffee auf zu kochen. Das wird zwar wach machen, aber sind wir mal ehrlich, wie mies kann ein Tag denn noch anfangen?

(*Es ist ja teilweise erschreckend wie arg misstrauisch und-oder verängstigt der zivilisierte Mensch auf eine offene Flamme reagiert. )

Coffee set-up to-go update

Mai 31, 2021

…und wie das im Leben nun mal so ist, nichts bleibt wie es ist. Oder, Männer müssen immer wo dran rumfummeln. *lach*

Da mein bisheriger Trangia Triangel nicht die beste Höhe für keinen Toaks Brenner hergab, hatte ich mich da umgeschaut. Nein, eigentlich hatte ich mich nach einem weiteren Evernew Topfkreuz 2 ungeschaut.
Diese sollte für den original Trangia Brenner hier für den Burggarten herhalten. Ja richtig, mit der „großen“ Boardküche, dem kleinem Set to-go hab ich noch ein Set für den Burggarten (was dann definitiv die Grenze zum Equipment Junkie darstellt *lach*).

Gut, ich also so bei WalkOnTheWildSide geblättert und dann das Bushcraft Essential entdeckt. Das wurde dann geordert und eben ein Evernew Ti Trivet Topfkreuz, aber ohne 2, weil nicht verfügbar.
(Ja ist das gleiche Dilemma wie bei den Bikes & Bikezubehör.)

Ich laber schon wieder unendlich rum, bevor ich zu Potte komm, was? Kurze Rede, fast-kein-bis-tiefer Sinn, unpacking und ausprobieren.

Und wie man sieht, die kleine Bialetti passt gut drauf auf das original Topfhaltedings. Aber blöde Sache…
…ist diese (wirklich gut gemachte) Topfhaltedings drauf, nimmt man das garantiert nicht einfach so runter. Zumindest nicht, wenn der Brenner an war. Kleine Eigenart von mir, wenn ich den Brenner nicht mehr brauche, lösch ich ihn um nicht mehr Spiritus zu verbrauchen, als nötig. So muß man auch nicht vorher abschätzen, wie viel Spiritus man wofür braucht.

Schon beim Zusammenbau wird klar, Bushcraft Essential hat deutlich dünneres V2A Blech genommen, als Trangia. Das Zusammenstecken hat ein wenig was von einem Geschicklichkeitsspiel. Aber wenn man es hat…

Leider waren mir auch die Haltehöcker für den Esbit-Topf etwas zu pisselig. Was aber auch schon beim Traingle so ist. Man läuft Gefahr, daß der Topf über die Haltehöcker wegrutscht. Ist also eine heikle Sache, gerade beim Kochen.

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Das ist aber schlichtweg eine Sache des Durchmessers. Abhilfe schaffen hier entweder die schon im Hause befindlichen Toaks Topfkreuze…

…oder eben das neue Evernew Topfkreuz. Alternativ könnte man auch einen größeren Topf nutzen, den hab ich hier aber nur bedingt verfügbar. Ist auch so nicht vorgesehen.Ach ja, natürlich schmeckt der frisch aufgebrühte Café bestens. Nicht die Spur von Bitterheit. Hab ich wieder so ohne Milch oder/ und Zucker geschlürft.

Einen schönen Tag noch.

Ich packe meine Bikepacking Taschen/ Vario 2./ Versuch 23.05.2021

Mai 24, 2021

Beitrag Nummer zwei und damit logischer Weise wieder die Basis des Verstaukunststücks bilden immer noch jene Taschen und natürlich ebenso jene Dinge die in meiner „Kleinen Outdoor Ausrüstungsliste“ stehen:

Mal ein Foto von dem zusätzlichen Inlay (das Merino Shirt lag dann daneben) was in der Vario 2. mit dabei kommt.

Ich fange mal der Einheitlichkeit wegen wieder vorne an.

  • Topeak Frontloader 8l Volumen
  • Bordküche (bestehend aus Pack I, Pack II & Pack III) startet mit Pack I
    • Toaks Titanium Backpacking Wood Burning Stove
    • Toaks Titanium 1100ml Pot & Pan 650ml
    • Toaks Titanium Wood Stove Cross Bars
    • Toaks Titanium Alcohol Stove Pot Stand
    • Toaks Titanium Siphon Spiritusbrenner
    • Toaks Titanium Wind Scree
    • Bialette (modifiziert) für eine Espresso doppio
    • Evernew Cross Stand Trivet 2
    • Relags Edelstahl Flachmann 120ml (Spiritustransport)
    • Firebox Carbon Felt regular 15,2 x 15,2cm
    • 1stk. halbierter Spühlschwamm
    • 1stk. halbierte Stahlwolle zum spülen
  • Pack II
    • Einwegfeuerzeug
    • Discounter-Sturmfeuerzeug
    • Light My Fire Swedish FireSteel 2.0 Scout Zündstahl
    • UCO Sturmstreichhölzer
    • Schweizer Offiziersmesser
    • Tupper Salz-Pfeffer Kombi
    • Mikrofasertuch
    • V2A Espresso doppio Tasse
    • Espresso Löffel
    • Espresso in einer Quicksnap-Tüte
    • Zucker in einer Quicksnap-Tüte
    • Instantsuppe in einer Quicksnap-Tüt
    • kleine Packung (ehmalig Reiseduschgel) mit Neutralseife als Spülmittel
    • Esbit Flammenlöscher- & Regulier Deckel für Spiritusbrenner
  • Pack III
    • SeaToSummit AlphaLight long handled spoon/ Löffel
    • SeaToSummit AlphaLight fork
    • chinesische Stäbchen
  • Pack IV (zusätzliche wärmende Kleidung)
    • Jack Wolfskin Ultimate Argon Jacket (MICROGUARD SUPERLOFT (100 g/m²)
    • Tatonka Main Wristwarmer Handschuhe
    • Merino Mütze und Schlauchschal
  • Amazonas Traveller Tarp inkl. Bodenheringe (Abmessungen 340 x 280cm) zwischen dem Frontloader und dem Barloader
  • Topeak Barloader 6,5l Volumen (unbeladen für diverses)

Das passt soweit alles recht gut und bereitet somit keine Probleme.

Und nun wieder die Hecktasche alias Arschrakete.

  • CRAFT Merino Langarm-Shirt
  • Yeti Fusion Dry 500 Schlafsack
  • Cocoon Ultralight Mosquito Net Hängematte
  • Therm-A-Rest Slacker Hammock Warmer (Windschutz & wärmereflektierende Hülle außen an der Hängematte)
  • sowie als Extra das Cocoon TravelSheet als wärmendes Inlay was in einem separaten…
  • Exped Fold-Drybag Packsack M 8l steckt (der aber nicht komplett genutzt wird)
  • Therm-a-Rest Slacker Suspenders (Hängemattenaufhängungen)

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Man sieht gerade hier auf dem Bild schon den Unterschied. Der Topeak Backloader ist zu 99,9999% voll.

Kleiner Nachtrag.

Ich hatte es schon am Rande angemerkt das ich im Hängematten Forum das Thema Hängematte & Isolation – Bikepacking gestartet hatte. Auch das ich dort die Info bekam, daß jemdand ein recht kleines Set-Up für die Nacht an sein Bike bekam und mir das irgendwie unwirklich vorkam.

Auch wenn ich mir mit meinem Yeti Fusion Dry 500 Schlafsack (mit dem Komforttemperatur bei 3c° ) und der Auswahl dahin sehr viel Mühe gegeben habe, sein Packmaß von 14 x 37cm und damit guten 5,6l Volumen ist natürlich jetzt ein Punkt der mal so im Raum steht.

Denn dieser User nutzt ein Modell aus dem Hause Cumulus. Und dort gäbe es einen in der Komforttemperatur vergleichbares Modell Cumulus Lite Line 300 (4c°) nur 4l Volumen.

Ich packe meine Bikepacking Taschen/ Vario 1./ Versuch 23.05.2021

Mai 24, 2021

Nach ein paar mehr Ansätzen wird dies ein Beitrag sein, wo ich tippe was wo rein gepacke wird. Die Basis des Verstaukunststücks bilden folgende Taschen und natürlich jene Dinge die in meiner „Kleinen Outdoor Ausrüstungsliste“ stehen:

Dabei gibt es von mir zunächst zwei Varianten der Bepackung, dazu vorab ein paar grundsätzliche Infos.

Die Vario 1., die jetzt auch hier stehen wird, hat das Schlafzimmer vorne am Lenker, Boardküche und zusätzliche wärmende Kleidung im Heck.

Die Vario 2., die in jenem Beitrag stehen wird, hat das Schlafzimmer hinten inkl. einem Merinoshirt und zusätzlich zur Vario 1. noch einen ebenfalls leicht wärmenden Inlay für den Schlafsack. Nun aber zu den Packversuchen im Detail.

  • Topeak Frontloader 8l Volumen
  • Topeak Barloader 6,5l Volumen (unbeladen)
  • Yeti Fusion Dry 500 Schlafsack
  • Cocoon Ultralight Mosquito Net Hängematte
  • Therm-A-Rest Slacker Hammock Warmer (Windschutz & wärmereflektierende Hülle außen an der Hängematte)
  • Amazonas Traveller Tarp inkl. Bodenheringe (Abmessungen 340 x 280cm) zwischen dem Frontloader und dem Barloader geschnallt
  • Therm-a-Rest Slacker Suspenders (Hängemattenaufhängungen)

Wie man sieht liegen die Hängemattenaufhängungen nur oben auf, denn wirklich Platz finden die in der vorderen Rolle nicht. Die ist zu 100% voll und auch das nur mit viel „Überzeugung“. Damit würden sie nur Platz in der Vorderen aber noch leeren Tasche finden.
Jene lass ich aber mal außen vor, denn es gäbe noch zwei fette 1l Trinkflaschen die dort rein könnten, Kleinram wie Portemonai aber auch Futter für das Lager oder ein paar Kleinigkeiten für zwischendurch. Gut ist bei der Variante auch, daß das Tarp als Regendach oder auch Windschutz zwischen die beiden Vordertaschen passt. Soweit ganz gut nun zum hinteren Abteil. Im…

  • Topeak Backloader 15l Volumen
  • Bordküche (bestehend aus Pack I, Pack II & Pack III) startet mit Pack I
    • Toaks Titanium Backpacking Wood Burning Stove
    • Toaks Titanium 1100ml Pot & Pan 650ml
    • Toaks Titanium Wood Stove Cross Bars
    • Toaks Titanium Alcohol Stove Pot Stand
    • Toaks Titanium Siphon Spiritusbrenner
    • Toaks Titanium Wind Scree
    • Bialette (modifiziert) für eine Espresso doppio
    • Evernew Cross Stand Trivet 2
    • Relags Edelstahl Flachmann 120ml (Spiritustransport)
    • Firebox Carbon Felt regular 15,2 x 15,2cm
    • 1stk. halbierter Spühlschwamm
    • 1stk. halbierte Stahlwolle zum spülen
  • Pack II
    • Einwegfeuerzeug
    • Discounter-Sturmfeuerzeug
    • Light My Fire Swedish FireSteel 2.0 Scout Zündstahl
    • UCO Sturmstreichhölzer
    • Schweizer Offiziersmesser
    • Tupper Salz-Pfeffer Kombi
    • Mikrofasertuch
    • V2A Espresso doppio Tasse
    • Espresso Löffel
    • Espresso in einer Quicksnap-Tüte
    • Zucker in einer Quicksnap-Tüte
    • Instantsuppe in einer Quicksnap-Tüt
    • kleine Packung (ehmalig Reiseduschgel) mit Neutralseife als Spülmittel
    • Esbit Flammenlöscher- & Regulier Deckel für Spiritusbrenner
  • Pack III
    • SeaToSummit AlphaLight long handled spoon/ Löffel
    • SeaToSummit AlphaLight fork
    • chinesische Stäbchen
  • Pack IV (zusätzliche wärmende Kleidung)
    • Jack Wolfskin Ultimate Argon Jacket (MICROGUARD SUPERLOFT (100 g/m²)
    • Tatonka Main Wristwarmer Handschuhe
    • Merino Mütze und Schlauchschal
    • CRAFT Merino Langarm-Shirt

Soweit so gut auch zu der „Baustelle“. Der Topeak Backloader ist zu etwa 85% beladen, hat also noch Volmen für Futter und diverses.

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Gefallen tut mir an der Vario 1. Bepackung, daß das Schlafzimmer fast komplett vorne ist, wobei die Hängemattengurte noch wo sinnvoll unter kommen sollten. Außerdem das hinten noch Luft in der Packtasche ist. Ebenfalls positiv zu erwähnen ist, daß die Gewichtsberteilung mit dem eher leichten Schlafzimmer vorne und der leicht gewichtugeren Boardküche hinten ganz nah am Schwerpunkt sich gut verhaten dürfte beim Fahren.

Schnellverschlüsse für die Cocoon Isolationen & Café kochen

Mai 9, 2021

So und hier nun die andere kurze Story, Teil I. Ich habe das zwar nicht als so störend empfunden meinen BE-X Poncho Liner oder meinenTherm-A-Rest Slacker Hammock Warmer mit der Cocoon Hängematte mittel ein paar schnell gemachten Knoten zu verbinden, dachte mir aber, das geht besser.

Im Hängemattenforum bekam ich dann die korrekte Bezeichnung für die Teile samt einer Einkaufsadresse. Extremtextil hatte Schnellverschlüsse im Sortiment und so wurde dort bestellt. Der Hintergrund ist ganz einfach, Faulheit! *lach* Nein, natürlich nicht, auch wenn es bequemer ist suche Schnellverschlüsse zu nutzen.

Der Hintergedanke war eher der, sollte die Pfoten schon klamm sein das anknoten Trick werden. Oder es könnte doch mal ein blöder Windstoß kommen und sich so ein Knoten lösen. Mit einem Schnellverschluss dann aber eben nicht.
Der andere Hintergrund war, die an der Hängematte befindlichen Verschlüsse würden konform mit den Verschlüssen am Poncho Liner und am Hammock Warmer sein, also baugleich. Groß rumfummeln entfällt dann also. Und so hab ich dann die Teile miteinander an den entsprechenden Stellen fest verknotet.

Das kann man jetzt so auf dem Bild nicht ganz so gut sehen, aber ich denke für einen ersten Eindruck reicht das. Ja und wie dann die Hängematte so da hang…

…wurde natürlich auch noch eine Weile gechillt. Dabei tippte ich schon ein paar Zeilen, schaute was so in der Onlinewelt los ist und wie man so sinnierte, kam mir wieder der Sea-to-Summit x-brew coffee dripper in den Kopf. Teil II, man(n) könnte sich der Sache, wenn auch nur gedanklich, nochmals annehmen.
Der Plan war, wenn das Sieb unten in der dafür vorgesehen Wulst drin liegt, dann könnte es trotz Beschädigung seiner Funktion nachkommen. Also mal fix den Spiritusbrenner und den Esbit-Topf bemüht…

Also…, ist das Sieb erstmal drin kann man, allerdings mit etwas mehr an Feingefühl, den Trichter zusammen und auch wieder auseinander falten. Das klappt jetzt wohl systhembedingt nicht ganz so fluffig wie man denkt, aber geht. Damit ist das Teil für mich ohne Reklamation oder Rücksprache mit dem Verkauf zu gebrauchen, reicht mir also. Und es oder er ist dicht!

Und damit kann man eben Café kochen, oder besser gesagt aufgießen, was ich dann auch natürlich gemacht. Erstaunlich fand ich, daß Café mit Espresso Pulver aufgegossen tatsächlich gar nicht mal so schlecht ist, aber vor allem…

…ich gar keinen Zucker brauche!

Dieser Effekt das wenn ich Espresso draußen auf einer Flamme mache zum Teil ganz anders schmeckt, als wenn ich ihn in de Bialetti auf dem Ofen mache, ist mir schon oft aufgefallen. Bei einem Espresso brauch ich dann nur die Hälfte an Zucker, der Espresso hat ein ganz anderes vollmundigeres Aroma, ist damit auch milder oder nicht so bitter. Wobei jetzt bitter nicht der richtige Begriff ist.

Beim schnöde gemachten Café (mit Espresso-Pulver) war das sogar so, daß ich das ganz ohne Zucker sehr angehen empfand.

 

 

 

 

 

 

Ach ja, blöd ist wenn man so mit dem Esbit Topf und Spiritusbrenner rumhantiert, dann kommt einem dieses nette Spirituskoch-Set in den Kopf… *lach*

 

Sea-to-Summit coffee dripper

Mai 5, 2021

Bin ich zu deppert oder ist das tatsächlich so gedacht?

Ein paar Zeilen zu meiner Neuanschaffung, dem Sea-to-Summit x-brew coffee dripper.

Das Teil hatte mich schon recht früh ein wenig in den Bann gezogen, schien es doch eine gute Lösung zu sein sich unterwegs einen Kaffee zu machen. Die Betonung liegt auf Kaffee und nicht Espresso.

Also hab ich mir das als spontane Beigabe zu meinen needfull things geholt. Hatte man zwar nicht in der Auslage, aber hinten im Lager. Warum also nicht?

Hier auf der Burg angekommen wurde auch das ausgepackt und dann ma‘ geguckt.

Ja klar ich muß sagen, ich habe sehr schnell geguckt, sollte ja keinerlei technische oder sonstige tiefwissende Grundlagen voraus setzen. Oder anders gesagt, ein abgeschlossener Hochschulabschluss sollte nicht von Nöten sein.

Doch um so verwunderter war ich, als ich nach dem Ausfalten und dann wieder zusammen falten, das lose Sieb im Inneren vorfand. „Kann ja kein Ding sein, eben wieder reinmachen“, so der Gedankenzug. Doch leider war das ein wenig tricky, es wollte nicht so wie es wohl müßte und schon drückt man mit den Pfoten da, wo man nicht sollte.

…was man(n) dann aber erst hinterher weiß! Denn drückt man, und wenn auch nur aus Versehen auf die Siebfläche, kann jene nicht mehr vom Ring gehalten werden. Folge, daß Sieb ist stellenweise lose, beim Aufgießen kann nun die gute Aufgussware am Sieb vorbei in das im Optimalfall darunter stehende Gefäß ergo Tasse durchsicker

Das gibt dann zwar einen kräftigen Mokka, ist ja aber so nicht korrekt in der Ausführung.

Das dumme ist, den gedruckten Hinweis das man eben nicht auf die Siebfläche drücken soll…
…den habe zumindest ich erst beim erneuten Betrachten gesehen. Denn den Ring hab ich nicht entfernt.

Gut, dumm gelaufen, aber man kann das ja mal so praktisch-theoretisch ausprobieren. Also das Sieb mit seinem Ring wieder in die dafür vorgesehene Silikonnut drücken. Aber…

…Alder Falder, was für ein Stunt. Diese Eindrücken hab ich erst nach dem dritten, vierten Versuch hinbekommen. Und auch da glich das mehr einem Geschicklichkeitstraining als das es gut von der Hand ging.

Da taucht natürlich schon die Frage auf, ist das so vorgesehen, kann das richtige sein? Und wenn ja, welcher Mensch hat so schmale Fingerkuppen und dann noch in der Ausprägung, daß er damit auf dem kaum vier Millimeter breiten Aluring, worin sich das Sieb befindet, soviel und vor allem so geschickt Druck ausüben kann?

Neben diversen Shaolin Kämpfern, also jene die mit einer Nadel eine Glasscheibe durchschießen, alternativ mit den Fingerkuppen zwei Meter dicke Betonplatten zerschlagen, fällt mir nur noch Supermann oder Mac Gyver ein.

Ein paar Bilder. Als erstes, der wohl Ist-Lieferzustand, noch zusammen gefaltet.

Ausklappen oder besser gesagt ausfalten und los kann es gehen.

Doch nach dem Gebrauch kommt dann der Punkt des Zusammenfaltens. Und wenn man das macht, passiert folgendes…

…der recht schmale Aluring worin die Siebkombi eingepresst ist löst sich. Oder, es hat sich zumindest bei mir gelöst, wie man dann ja sieht.

Wenn man dann versucht das Sieb wider in die recht schmale und extremste passgenaue Rille zu drücken, muß man in meinen Augen irgendwann auf das Sieb rutschen. Denn so feinfühlig unter Aufbringung der dafür notwendigen Kraft, das ist schon echt schwer.

Ja dumm gelaufen. So schaut das dann aus.