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Outdoorgeschichten & Bikepacking 21.06.2020

Juni 21, 2020

Ich fang mal langsam wo an. Im Verlauf der Zeit ist mir ja ein Leinenstopper, eigentlich müßte man ja sagen Leinenklemmer an meinem Amazonas Tarp verreckt. Irgendwann sprach ich mal drüber. Für den ersten schnellen Ersatz hab ich mir Leinenstopper aus dem Hause MSR besorgt.
Soweit ja kein unbekannter Name, sprich man stellt sich auch mal gerne in den marketingmäßigen Fokus. Aber es tut mir echt leid, ich bin damit nicht wirklich zufrieden. Die Teile haben einfach ab einer gewissen Spannung auf dem Seil, jenes nicht mehr zuverlässig halten können. Dumme Sache, iss aber so und ich wollte mich damit nicht wirklich länger beschäftigen.

Abhilfe kam aus dem Hängemattenforum seitens des Messenger von einem User. Er wolle sich so genannte Toogles bestellen und ein Interesse meinerseits daran bestünde, von wegen Lösung des Problems.

Toogles sagte mir so erstmal nix, aber ein passendes YT-Video <klick> wurde als Informationsquelle gleich mit durchgereicht. Das hab ich mir kurz rein gezogen und dann zugesagt, also bei der Bestellung.

Am einen entspannten Sonntag war es dann soweit. Ich hatte ein potentiell passendes Zeitfenster und war motiviert, also ma´das Tarp raus gezerrt und auf Dunst ausprobiert.
Die erste Fingerübung für mich war, eine für mich passende Lösung zu finden. Sprich wo platziere ich den Toogle und wie kann ich ihn dann optimal handhaben? Die zweite Übung war dann, wie bastel ich das alles, damit es auch für den Transport passt? Um es kurz abzubiegen, ich hab’s hinbekommen und bin sehr zufrieden.

Schon in dem YT-Video  werden gefühlt unendliche kordelstoppende Knotenvarianten gezeigt. Ich dachte mir schon beim ersten Betrachten: „was zum Geier macht er da, wie kompliziert ist das denn?“ Ich hab hier bei meinem Test im Prinzip drei Varianten ausprobiert.

Die erste Variante funktionierte gut. Um genau zu gehen zu gut. Denn nach dem spannen der Tarpleine war ein Lösen jener nur noch…
…zu betriebsaufwändig für mich möglich. Oder, da hab ich einfach eine gute Idee zu viel gehabt. Vielleicht war ich auch nur das Video zu ambitioniert-verwirrt?! *lach* Bei der zweiten Variante ist dann gleich die dritte mit dabei. Hier hab ich den Toogle einmal ohne Leinentsopperknoten montiert (linkes Bild) und einmal mit einem Leinestopperknoten (Bild rechts). In meiner ersten Praxis tauchte dann auch gleich die Frage auf, wozu diesen Leinenstopperknoten? Denn selbst ohne verruscht das Toogle nicht um einen Millimeter. Wie das dann in der nächsten Zeit ausschaut, also bei weiteren Tests, wird sich zeigen. Das Sortiment an weiteren Sicherungsschlaufen um ein Toogle werd ich mir aber sparen. Das verwirrt mich nur zu sehr.

Soviel also dazu.


Im Thema Bikepacking muß ich sagen, ja auch wider einen kleinen Schritt weiter. Man hatte sich ja den Topeak Backloader und den Midloader aus gleichem Hause bestellt. Ein paar erste Eindrücke dazu.

Der Topeak Backloader ist vom ersten Gesamteindruck her ein echter Fortschritt zu meinem bisher verwendeten Ortlieb Seat-Pack.

Offiziell ist der Backloader zwar 1l kleiner, ich habe aber das Gefühl, das relativiert sich. Rein von der ersten Handhabung her und von der Topeak Haptik ist der aber schon ein neues Produkt, was ihm in meinen Augen ein paar deutliche Vorteile verschafft.
Der untere Teil des Bodens ist mit einer Art Platte versehen, wo dann auch die Halteriemen seitlich ansetzten. Das die äußere Konstruktion nur wasserabweisend ist, wird ja durch den wasserdichten Packsack kompensiert.

Jener ist dem Außenteil optimal im Schnitt angepasst was bedeuten wird, daß ein Verstauen aber auch eine Entnahme der Sachen deutlich vereinfacht. Wie sich die an der Rückseite befindlichen Schlitzaufnahmen für eine Rücklichthalterung machen, wird sich noch zeigen müssen. Zur Zeit habe ich ja dafür noch kein Rücklicht, fahre also immer noch mein an der linken Sattelstrebe montiertes B&M Rücklicht. So ganz glücklich ist jenes aber nicht, es kann sich verdrehen, was es auch tut.

Klar wird das der Topeak Backloader eben ein neues Produkt ist und somit den Ortlieb Seat-Pack in den Schatten stellt. Schade das Ortlieb hier in den letzten Jahren nicht den Dreh bekommen hat und die kleinen & feinen Fehlerquellen entwicklungstechnisch zu beseitigen.
Ich tausche meinen Ortlieb Seat-Pack übrigens aus weil jener an der Stirnseite, also dort wo der Seat-Pack am Sattelrohr anliegt, an zwei Stellen aber winzige Stellen die undicht sind. Unschön bei einem eigentlich wasserdichten Packsack. Und um so weniger schön, da ich ihn ganzjährig und täglich für den Transport der frischen Wäsche zum Job nutze.

Ja und der Midloader in 3l macht soweit ich einen sehr guten Eindruck. Leider hat jener jetzt für mich einen ungünstigen Fehler, der aber nicht auf dem Teil selbst beruht. Das 3l Modell hat zwar einen Außenlänge von 37,5cm und wäre somit für das Verstauen meine Bordwerkzeug geeignet…
…doch leider mußte ich gestern feststellen, daß die gut Topeak TurboMorph mit einer Baulänge von fast guten 33cm nicht durch den seitlichen Reißverschluss packen lässt. Denn jener ist zu kurz dafür.

Das sie sich als kleines Modell auch nicht auf die komplette Länge press unter das Oberrohr montieren lässt, wäre noch verknusbar. Ich werd sie also einschicken müssen und gegen das größere-länger 4,5l Modell tauschen. Blöd gelaufen.

Hier das Bild mit dem Päckchen…

Teil 2 der Midloader-Geschichte, inzwischen ist der 4,5l große Midlaoder eingetroffen. Also mal das gesamte Boardwerkzeug, also auch die lange-kleine Topeak TurboMorph Standluftpume da rein gepackt und geschaut wie das so passt. Soweit also kein Ding.

Aber wie man sieht, jetzt wartet die nächste sportliche Aufgabenstellung auf uns. Die vordere 0,7l Trinkflasche ist die woraus ich normalerweise trinke. Dazu greife ich sie von rechts, was auch aktuell gehen würde, da die Rahmentasche dort nur sehr schmal beladen ist.

Das ich allerdings eine 1l Reserveflasche sauber unter bekomme, ist offensichtlich mau. Für die vordere Flasche, dann auch in 1l habe ich noch eine Trinkschlauchlösung zur Hand. Das klappt auch. Grundsätzlich bin ich ja nicht so der Freund von Trinkschläuchen, der Hygiene wegen und dies obwohl ich nur mit klar Wasser fahre, werd das aber mal die Woche ausprobieren.

Für alles weitere habe ich zur Zeit noch eine 1l Nalgene Weithalsflasche auf‘ n Schirm. Jene misst in der Höhe 21cm und der Ø 9 im Durchmesser.
Ich habe hinten in der Reservehalterung 19cm in der Höhe, aber durchaus noch die 2cm Luft in der Rahmentasche. Beim Durchmesser wird’s aber eng. Regulär-offiziell fassen die Trinkflaschenhalter 7,5 im Durchmesser, relativ problemlos gehen aber auch 8cm.

Blöd finde ich jetzt, daß der Schraubverschluss des Ortlieb Trinkschlauch nur mit der Discounter-Eigenmarke kooperieren will, bei der kürzeren Evian Flasche aber nicht. Naja, so hat man noch was zum basteln.

Alternativ wäre noch eine CamelBak Chute Mag Bottle mit 1l zu nennen. Die hätte Abmessungen von L9,5 x B9,5 x H24,5 cm. Die Abmessungen sind weniger ideal als die der Nalgene Flasche, aber als Alternative…

Teil 2. der kleinen Packstunde. Jetzt mußte die Arschrakete dran glauben und zwar kapital. Da nun das Boardwerkzeug komplett raus ist, wanderte als erstes die gesamte Boardküche inkl. Küchenkleinkram, auch des Schwerpunktes wegen nahe ans CAADX und somit an die Front des Heckpacksack.
Als nächstes folgte der Poncholiner samt Cocoon Hängematte sowie eine wärmereflektierende Außenhülle und das natürlich im wasserdichten Packsack. Im Nassen pennen soll nicht wirklich prikelnd sein. Hört man so.

Oben drauf sind noch zwei Paar Baumgurte für die Hängematte und gut war. Im Grunde also das fast komplette Equipment bis auf Schlafsack und Tarp als Regen- bzw. Sonnenschutz.

Beim Thema Poncholiner hinten hab ich dank eines 12l Packsack auch die Option jenen nach vorne an den Lenker zu packen. Nur da muß ich mir noch was bzgl. Montage der kleinen Lenkertaschen einfallen lassen, bzw. deren Umsetzung in Angriff nehmen.

Wäre der Poncholiner vorne, wäre hinten noch mächtig Volumen. Hier ist meine Überlegung dann halt statt des Poncholiner zusätzlich Wäsche, noch eine dünne Isojacke, Regenzeug oder auch ein wenig mehr Futtervorrat zu verstauen. Der Plan gefällt mir eigentlich besser.

IMG_20200620_155218328_ergebnis

Ja und so schaut diese Nummer dann in echt & kapital aus. Bis auf die Trinkflaschen soweit alles bestens. Wenn ich jetzt so das Bild sehe frag ich mich, ob es nicht Trinkflachenhahlter in länger gibt? Ich meine da hätte ich mal was auch aus dem Hause Topeak gesehen?
Dann würde zwar nur ein Halter am Unterrohr passen, dort könnte man dann aber eine 1,5l Pulle unter bringen. *grübel* Oder, oder, oder…

Bikepacking die unendliche…

Juni 1, 2020

…und wieder nachgedacht, geschaut und rumprobiert.

Fakt ist und dies schon als grundsätzlichen Ansatz, um den Schlafsack als auch den Poncholiner zusammen in die Halterungen des Topeak Frontloader zu bekommen bräuchte man zwei Packsäcke von min. 8 Volumen wo man aber gleichzeitig mittels eines Ventil noch gut Luft rauspressen könnt und…
…diese Packsäcke bräuchten einen mehr oder wenigen nur rechteckigen Schnitt, wie es meine beiden Exped Packsäcke haben.

Der aktuelle Ansatz ist also jetzt, die originalen 8l Topeak Lenkerrolle weg zu lassen und so den Stauraum an dessen Halterung optimaler zu nutzen.

Denn in ein Volumen von 8l passen sowohl der fette Yeti Schlafsack…

(hier im Bild ist der fette Schlafsack drin. Ja klar kann ja jeder sagen wird man denken, ist aber tatsächlich so. Ich geb ja zu, hat mich auch gewundert das es passt.)

…als auch der Poncholiner (ich wiederhole die gedankliche Schleife). Ungünstig ist aber bei beiden, selbst mit allen Tricks, spätestens beim Zurollen des bisherigen Exped Packsack, verbleibt immer noch eine satte Portion Luft im Sack. Dieses Volumen könnte man sich sparen.

Dumm ist jetzt, es gibt wohl außer bei Exped keine potentiellen Packsäcke mit meinen Anforderungen (rechteckiger Querschnitt & Ventil). Und selbst dort hab ich nur zwei Bautypen gefunden. Als da wären…

Beide haben den Nachteil, daß ich sie mal nicht eben zum ausprobieren hier habe. Auf Dunst bestellen, ausprobieren und dann entweder tatsächlich käuflich erwerben oder zurück schicken ist nicht so mein Ding. (Wobei ich dann beim tatsächlichen Kauf wieder zwei Packsäcke hier liegen hätte, die ungenutzt wäre. Halt jene die ich schon bisher gekauft habe. Auch blöd.)

Der ander Knackpunkt ist dann aber noch der, beide Packsäcke sind wie oben von mir aufgelistet entweder nur mit dem fetten Volumen von 15l zu haben, während die nächste kleine Ausführung nur 5l hat (welche bei allem Optimismus mehr als zu klein ist, eventuell für den Poncholiner…).

Das führt dann aber wieder da zu das sie von den Abmessungen her recht groß, im speziellen zu lang sein werden. Das bedeutet dann unter dem Strich wieder, hat man jene zusammen gerollt, könnte sie ihr Material selbst im Weg stehen.

„Och ne‘ du, iss doch Mist!“

Für morgigen Sonntag werde ich aber mal Testpacken mit meinen beiden Ortlieb Packsäcken machen. 12l hat der kleine und satte 22l der große, dabei beide mit Ventil. Ob wohl Poncholiner als auch Schlafsack nur in den 12l passen?

*einen Tag später*

Und nach der Tour ist vor dem Bikepacking, oder so. Irgendeine Beschäftigung braucht ja der Mann. *lach* Ich hab mir dann mal meinen good-old 12l. Ortlieb Packsack geschnappt und zunächst den Poncholiner in Bodennähe gebracht und anschließend noch meinen Yeti Schlafsack reingepackt. Damit war der Packsack aber auch fast voll. Doch halte warte, jetzt könnte ich ihn ja komprimieren. Die Luft ging gut raus, das Zusammenrollen des Verschlusses ist zwar immer noch ein wenig tricky, aber so wie ich das einschätze von Handhabung her machbar.
Und wie man auf einem Bild sieht, das gute Stück passt auch in den Topeak Halter.

Also die nächste Fingerübung angegangen. Der Topeak Barloader als Trinkblasenaufnahme dran machen. Tja und da musste ich leider feststellen, so wie von Topeak gedacht war das nicht in der Gänze um zu setzten. Eine Halteschlaufe konnte ich zwar über den Lenker gehangen und einrasten, die andere Seite leider nicht (sieht man auf dem Zweifingerbild). Diese einen Seite mußte dann direkt um den Packsack führen.
Hält zwar auch, stellt mich aber wider nicht wirklich zufrieden.

Ohne den Barloader bekomm ich aber noch super problemlos das Tarp unter. Hier zeigte sich mal wider, das der Cocoon Netzbeutel in seiner eher sehr flachen Ausführung die beste Wahl ist.

Summa summarum um dann noch den Barloader als Zusatztasche dran zu bekommen, wären mal eben gute 10cm mehr Gurtband nett. Der Gang zum Schneider? Ich denke ja.

Outdoorgeschichten – Test, Test, Test…

Mai 30, 2020

Gut, wie war das jetzt. Da jemand im Radforum Bedenken ob der Leitungsverläufe für die Schaltzüge aber vor allem der Bremsleitungen hatte, kam mal wieder die neue Gruppe an Lenkertaschen an‘ s CAADX.

Ja und wie man sieht, ich zumindest sehe da jetzt nicht den Handlungsbedarf. Ganz allgemein können die Leitungen besser verlaufen, was aber an der Montage jener liegt und nicht an den Lenkertaschen.

Nächster Plan, mal wieder die potentiellen Möglichkeiten ausprobieren, noch den Poncholiner irgendwie mit dran zu bekommen. Aber mit der Vorgabe das auch der Barloader als Aufnahmeort der 1,5l Trinkblase mit dran kann.

Ja irgendwie geht das, aber es herrscht immer so dieses gewisse Nichtgefallen in der Ausführung als auch der Handhabung. Das Tarp könnte bei dieser Variante auf dem Oberrohr befestigt werden.

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Zusammen, also Tarp, Poncholiner und Barloader wird das aber nix. Das mit dem Poncholiner wird mich wohl als Fingerübung noch eine Weile beschäftigen.

Also den Poncholiner wieder runter vom Rad und nur das inzwischen bestens verstaute Tarp dran.

Da ich jetzt sowieso angefangen hatte die ersten Dinge zu verstauen, wurde noch die Hängematte und alles andere was für ein Abhängen nötig ist verstaut. Kurz ein paar Radklamotten an und ab in Richtung Heimatwald. Dort zunächst eine Schleife gedreht, sich dann aber doch für den eher exponierten Standort entschieden. Jener liegt südlich von einem schmalen Trampelpfad und muß schon mit einer gewissen Mühe erreicht werden.

Dafür hat man dann aber den Vorteil, daß man zum einen seine Ruhe hat (sieht man mal vom mit der Motorsäge bewerkstelligten Brennholzschnitt ab) und zum anderen auch nicht wirklich entdeckt wird. Denn diese Stelle liegt grobe 20-30 Meter vom Trampelpfad entfernt. Da es auf der Waldrandseite keine weiteren Wege gibt, läuft man auch nicht Gefahr, daß dort so irre viel Volk vorstellig wird. Sackgasse so zu sagen.

Das trotzdem irgendwann mal Leute dort waren, konnte ich am aber wenigen Müll ausmachen. Das hebt man dann auf und nimmt das mit. Ende aus, Micky Maus. Dann kam meine Stunde, der erste echte Aufbau im Wald. Klappte soweit ganz gut, sieht man ja.

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Natürlich war es inzwischen sehr warm und das ich auf Temperatur war merkte ich vor allem an den Stechviechern. Man vergnügte sich an meinen Waden. Blöd gelaufen, man hätte ja auch geeignetes Beinkleid anlegen können. Oder: da muß man dann durch.

Mir gefiel die Stelle. Echte und auch dicke Bäume, haufenweise Grün drumherum und dann diese Licht-Farbenspiel gepaart mit der Stille. Hatte ich erstmal alles aufgebaut, war das schon nett so.

Insgesamt klappte der Aufbau recht gut, einziger Punkt war ma‘ wieder, das Abspannen vom Tarp. Trotz der dicken Bäume mußte ich die Tarp-Firstschnur kürzer abknoten und auch die erste frisch eingeholten MSR Leinenspanner gingen ihrer Arbeit nicht ganz so prall nach, wie ich mir das dachte.

Hierzu aber, eventuell ist das nur eine Übungssache oder, via dem Hängematten Forum werde ich in absehbarer Zeit noch ein paar Nettigkeiten als Alternative zu den MSR Teilen bekommen. Also Ruhe bewahren.

Nachdem dann also alles eingerichtet war gab’s einen kleinen Kamerarundgang und ich schlüpfte auch final in die Hängematte.
Auch wenn es schön ist, ein echtes langes Verweilen in der Hängematte nur so zum rumdösen ist nix für mich. Das hätte nur zur Folge, daß ich abends nicht wirklich müde wär und nicht einschlafen könnte.

Heute war das aber nicht das Problem, denn die Mittagszeit nahte. Und so habe ich eventuell eine knappe halbe Stunde in der Hängematte verbracht bevor ich die ganze Schose wieder einpackte. Natürlich hab ich auch die gefundenen Müllstücke wieder hinten auf die Arschrakete geladen und bin dann los.

Insgesamt kann ich sagen, passt erstmal soweit alles, auch wenn es noch ein paar aber kleinere Baustellen gibt.

 

Blow-Out/ Amazonas Moskito-Traveller Thermo inkl. …

Mai 29, 2020

…Microrope Aufhängungen sowie auf Wunsch Edelrid Karabiner

Auch meine erste große All-in-Hängematte Amazonas Moskito-Traveller ist überflüssig und könnte für den Betrag 90 Euro inkl. deutschlandweitem Versand einen neuen Liebhaber finden. (Sollten die Edelrid Karabiner vom Neupreis je 6,95 Euro noch gewünscht sein würde ich jene 2stk. für 10 Euro über die virtuelle Ladentheke schieben.)
Ich selbst habe jenen Hängematte für eventuell max. 12 Hängeaktionen/ Übernachtungen genutzt. Dies ausnahmslos bei schön Wetter!

Die Daten lesen sich wie folgt, Gewicht all-in 937g, Packmaß nachgemessen in der Länge 31cm x Durchmesser 13cm für die Hängematte. Der Eagle Creek Packsack für die Microrope orginal Aufhängungen misst ca. 23 x 7cm.
Neupreis solo Hängematte 89,90 Euro, Microropes 13,50 Euro und Edelrid Karabiner je. 6,95 Euro.

Liegefläche 275 x 140 cm, max. Belastbarkeit 200kg, Isomatteneinchubfach für bis zu 7cm dicke Isomatten Regular: ca. 183 x 51 cm; Large: ca. 198 x 65 cm. Hinweis: diese Daten und Abmessungen von der Amazonas Homepage übernommen.

Mit der Liegenflächengröße von 275 x 140 cm eignet sich diese Hängematte auch für Übernachtungen in bequemer. Ich selbst falle mit 1,88cm Gardemaß nicht mehr zu den kleinen Personen. Außerdem erlaubt die Länge auch ein diagonalen liegen in der Hängematte (hier mal ein YT-Video <klick> dazu). Dabei liegt man zB. Kopf rechts außen, Füße gegenüber liegend links außen. So ergibt sich eine deutlich flachere Liegeposition und ein besserer Liegkomfort.

An der Unterseite befindet sich das Einschubfach für die Iosmatte, welche in frischen Nächten zusätzliche Isolation bietet.
Die Hängematte hat ein einseitig zu öffnendes (Reißverschluss in solide) Moskitonetz, was durch eine separate Leine abgespannt wird und zusätzlich durch im Umfang enthaltene Spreizstäbe erweitert wird. Benötigt man das Moskitonetz nicht, kann man die Hängematte einfach umdrehen, wobei das Moskitonetz dann unter der Hängematte hängt und so zB. eine sternenklare Nacht genießen.

 

Im gleich unten genannten Album sieht man auch die eine oder andere Modifikation. Als erstes möchte ich die von Hand angenähten Klettstücke erwähnen. Jene halten das Moskitonetz bei Nichtgebrauch oben. Die Edelrid Karabiner habe ich mit Gummistücken versehen. Jene verhindern ein Durchlaufen von Regenwasser, sollte jenes bei Regen, an der Abhängung entlang laufen.

Mehr Bilder habe ich in einem entsprechenden Album <klick> hinterlegt.

Mehr gibt’s zu diesem Angebot nicht zu sagen. Wer Interesse oder noch Fragen hat, möge die Kommentarfunktion (hier <klick> kurz erklärt) nutzen.

Natürlich handelt es sich um einen Privatverkauf woraus sich die üblichen rechtlichen Gegebenheiten ergeben.

Blow-Out/ MSR Alpin Stowaway Topf 1,6l

Mai 29, 2020

Ebenfalls weil ja doch total überflüssig kann mein…

…MSR Alpin Stowaway Topf 1,6l im kaum genutzten Zustand (ebenfalls quasi nur maximal zweimaligen Testkochen genutzt) an Leute die ihn für 20 Euro inkl. deutschlandweitem Versand gebrauchen können gehen.

Es handelt sich um einen Edelstahl Camping Topf mit einem Fassungsvolumen von max. 1,6l. Edelstahl ist sehr robust und pflegeleicht. Die Daten lesen sich wie folgt, 547g/ max. Durchmesser von äußeren gegenüberliegenden Topfrändern/ Griffarretierung 22,5cm Höhe 9,5cm. Neupreis 25 Euro.

Jener Topf ist wohl eher mehr der havy-duty Kategorie zuzuordnen, was ihn aber auch gleichzeitig sehr robust macht. Der Schwenkgriff arretiert wie üblich den Deckel für denTransport und rastet man seiner Gelenkseite ein.

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Mehr gibt’s zu diesem Angebot nicht zu sagen. Wer Interesse oder noch Fragen hat, möge die Kommentarfunktion (hier <klick> kurz erklärt) nutzen.

Natürlich handelt es sich um einen Privatverkauf woraus sich die üblichen rechtlichen Gegebenheiten ergeben.

 

Blow-Out/ SeaToSummit Sigma Pot 1,2l

Mai 29, 2020

Wegen weil nun ja doch total über kann mein…

SeaToSummit Sigma Pot 1,2l im kaum genutzten Zustand (quasi nur zum maximal zweimaligen Testkochen) an Leute die ihn für 30 Euro inkl. deutschlandweitem Versand gebrauchen können gehen.

Es handelt sich um einen Edelstahl Camping Topf mit einem Fassungsvolumen von max. 1,2l. Edelstahl ist sehr robust und pflegeleicht. Die Daten lesen sich wie folgt, 260g/ max. Durchmesser vom äußere Topfrand gegenüber liegende Außenseite Griffarretierung 15,2cm Höhe 10cm. Neupreis 35 Euro.

Der Klappgriff sichert gleichzeitig den Topfdeckel beim Transport und wird seitlich über den Topfrand geschwenkt und mit der patentierten PIVOT-LOCK™ gesichert. Der Henkel ist griffsympathisch gummiert, was gleichzeitig auch die Hitzeübertragung einschränkt.
Der Deckel vom Topf hat ebenfalls eine gummierten kleinen Zweifingergriff, welcher an der Innenseite ein fixieren des Deckel am Topfrand ermöglicht. Der Topfdeckel selbst verfügt über Ausgießlöcher

Die Unterseite ist mit einem Thermal anti-slip base coating ausgerüstet, was eine größere Stabilität auf der Kochstelle begünstigen soll. Hier sind sichtbare Hitzespuren zu sehen.

Mehr Bilder habe ich in einem entsprechenden Album <klick> hinterlegt.

Mehr gibt’s zu diesem Angebot nicht zu sagen. Wer Interesse oder noch Fragen hat, möge die Kommentarfunktion (hier <klick> kurz erklärt) nutzen.

Natürlich handelt es sich um einen Privatverkauf woraus sich die üblichen rechtlichen Gegebenheiten ergeben.

 

Outdoorgeschichten 25.05.2020 – kleine nette Dinge

Mai 28, 2020

Es sind doch die kleinen Dinge im Leben die so nett sein können und es dann oft auch sind.

Schon gestern drehte mein Hirn immer wieder die Gedanken im Kreis, wie könnte man zum einen das Tarp doch noch gescheiter am Frontloader verstauen und zum anderen…
…gäbe es auf diesem Weg noch ein Fenster dann auch noch die Fingerübungen mit dem Poncholiner zu meistern?

Und wenn man so mit den Gedanken schweift, huscht der Finger auch immer wieder über die Unterwegs Onlineseite. Vorzugsweise Kategorie Packtaschen & Co.

Da ich dann ja heute sowieso im Dorfkern war, bin ich dann auch wieder bei Unterwegs Hamm rein. Das gestern online gefundene Cocoon Netztaschen-Set für noch knappe geschmeidige zehn Goldstücke war das Ziel, könnte man ja noch investieren.

Gesagt, getan. Demnächst bieten sie mir einen Platz und frischen Kaffee an. *lach*

Und dann auch einem Packtest mit dem Amazonas Tarp durchgeführt. Dafür kam der Cocoon Mesh Stuff Sack mit 29 x 35cm zu Zuge. Am CAADX hatte ich das jetzt nicht noch gepappt, ich denke aber so rein abschätzungstechnisch wird das einen Vorteil bringen. Ich muß nur noch das Falten des Tarps besser einstudieren. *grins*
Damit verlässt der Exped Packsack S seine bisher angestammt Position.

Auch den Cocoon Netzbeutel (20 x 26cm) konnte ich gut verwenden. Jener ersetzt jetzt den Küchenutensilien Beutel (Bild mit dem orangen Lappen drin). Der bisherige Beutel war von einer Löffler Regenhose über. Dieser neue Netzbeutel hat zwei entscheidende Vorteile. Durch das Netz kann man reinsehen und er ist breiter als hoch. So sieht man die Utensilien besser, kann aber auch gleichzeitig besser im Beutel rumwühlen und das passende rausgreifen.

Für die ganz große 35 x 44 cm Netztasche hab ich noch den Plan mal was mit dem Poncholiner zu probieren. Demnächst…

Outdoorgeschichten – Bikepacking 2.0/ Ende der Odyssee

Mai 27, 2020

Jo, irgendwo hatte ich es bereits erwähnt, ich hatte mir beide Topeak Lenkertaschen beim hier im Dorf ansässigen Fachhändler bestellt. Das ging alles super problemlos, ohne Anzahlung oder Vorkasse und dann noch am Telefon.

Gestern konnte ich dann das Doppelpack abholen und hab das natürlich auch gleich mal ans CAADX geheftet. Diese erste Amtshandlung konnte ich obwohl der Freude überschäumend noch taktisch nüchtern angehen. Also nicht bloß alles aufreißen und los.
Nein, schön Stück für Stück, wobei ich dann auch die ersten Bilder machen konnte. Dabei habe ich jedes Teil auch etwas genauer angeschaut, gründlich haptisch angegriffen aber natürlich auch auf die Funktionalität geprüft. Gleich vorab, so zu sagen als erstes Resultat, alles ist bestens, der volumige Yeti Fusion Dry 500 Schlafsack lässt sich direkt in den Packsack des Frontloader stopfen, die Ergon 1,5l Trinkblase passt in den Barloader und alles zusammen am Lenker hat auch noch Platz für das Tarp.

Also, es geht um den Topeak Frontloader und den Topeak Barloader. Ein wenig Bikepacking-Porn, Klappe die erste, noch original verpackt.

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Klappe die zweite, Begutachtung des Barloader als Tasche am Lenker solo oder als Zusatz mit dem Frontloader.

Erster Eindruck, braucht sich in Sachen Qualität nicht vor anderen Marktmitstreitern, wo man sich ja auch gerne mal selbst höher lobt als es dann Fakt ist, was aber auch eine Geschmackssache des Endverbraucher sein kann, verstecken.
Da die Taschen aus Kunststoff besteht riecht jener noch etwas auffällig neu. Die Klettverschlüsse sind nicht annähernd so dick-sperrig wie ich sie vom BRD Mitanbieter Ortlieb kenne. Entsprechend einfacher ist die Montage.

Ein sicherer Sitz am Lenker würde ich jetzt mal so bescheinigen. Der Rollverschluss ist auffällig großzügig.

Meine 1,5l Ergon Trinkblase passt mit noch etwas Luft gut rein. Die ab Werk vorhandene gelbe (der Übersichtlichkeit wegen) zusätzliche Innetasche ist mittels längs und beitseitig innen liegender Klettstreifen gesichert. Warum? Keinen Plan.

Jene verfügt innen über mit Reißverschluss längsseitig verlaufende Innentaschen, sowie ein paar Einschubtaschen. Dort liegt auch der mittels Klipverschluss zu montierende Tragegurt (ist jetzt nicht mit auf dem Bild). So wäre das eine nette Schultertasche. Ob ich diese Innentasche nutzen werde, ist eher unwahrscheinlich.

Kurzer Einschub hier: ich hatte ob des großzügigen Rollverschlusses des Barloader Bedenken das der Trinkschlauch eingeknickt werden könnte. Im ersten Verschluss- u. Nutzungstest konnte ich da aber keine negative Folgen ausmachen. Klappt also.

Klappe die dritte. Das Bigpäck von Frontloader, wo es bei mir den ersten Gedanken gab:„schauen wir doch mal, ob der fette Yeti Fusion Dry 500 Daunenschlafsack nicht direkt da rein passt?“

Hintergrund zu diesem Gedankengang ist, rein vom Packvolumen her ja. Aber ich habe hier auch einen Packsack wo die Materialien von Schlafsack und Packsack nicht wirklich gut harmonisieren. Dort bekomme ich den Schlafsack nur zu etwa einem Drittel rein, dann bremst das derart, daß irgendwann an ein weiterstopfen nicht mehr zu denken ist.
Folge, ich muß auf den serienmäßigen Yeti Packsack zurückgreifen, der aber vom komprimieren auch nicht gerade das Vergnügen vor dem Herrn ist.

Mit dem Packsack des Frontloader klappte das aber recht gut. Hierbei habe ich eine Seite des Packsack fünf mal gerollt, habe da das Ventilende genommen, den Schlafsack gut vorgestopft rein gemacht und dann die ganze Schose mit dem geöffneten Ventil abermals komprimiert. Dann fix den zweiten Rollverschluss zu gerollt, nochmal nachgedrückt und dann final den Rollverschluss geschlossen. Ventil zu und ab in die Lenkerhalterung. Et voila…

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Sitzt, passt, wackelt nicht hat aber noch genug Luft um eben nicht an die Bremsschalthebelkombies zu kommen.
Ja auf dem Bild liegen die Packsackenden beidseitig an. Warum der Packsack trotz geschlossenem Ventil wieder etwas Luft zieht, keine Ahnung. Fakt ist aber, die Rollverschlüsse halten das.

Auch das Festzurren über die verstellbaren Sicherungsgurte stellt kein Problem dar. Nächster Schritt, jetzt die gesamte Taschenkombi an den Lenker heften.

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Geht natürlich auch wie man sieht und ist in direktem Vergleich zu der Ortlieb Kombi dank Steckschnallen einfacher.
Ebenfalls mehr überzeugt mich auch, das der Barloader für die kombinierte Montage mit seinen Haltegurten separat und dann noch über den Lenker geführt wird.

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So wird das Gewicht des Barloader nicht auch noch über die Halterung des Frontloader geführt, sondern zumindest zu einem großen Teil solo gehalten. Top gelöst Topeak.
Ebenfalls gut ist, über den Barloader kann die komplette „Rutsche“ auch noch mal etwas zum Lenker hin „komprimiert“ werden. Außerdem, selbst mit maximaler Beladung, also auch noch mit dem Tarp, steht alles nicht so hoch, daß es dem Scheinwerferkegel im Lichtfeld liegen würde.

Letzte Fingerübungen, ja es juckte an dem Punkt gewaltig, passt mein Amazonas Tarp da noch zwischen und wenn ja, wie sitzt das dann totale Parket?

Aber auch hier, ach seht doch selbst…

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Ich hab das Tarp mit dem Exped Packsack S einfach noch mit zwischen die Fixiergurte der Packtasche/ Frontloader und der Frontloader-Halterung gezurrt.
Ich würde ma‘ sagen, so sitzt das Päckchen bombenfest. Natürlich könnte ich das Tarp noch etwas großflächiger falten und dann so in einen ebenfalls größeren Packsack verladen, werd ich auch noch ausprobieren, aber so ist das schon echt…

…ein Grund für mich happy zu sein. Endlich dieser Teil der Odyssee hat ein Ende. Alles andere sollte jetzt nur noch Makulatur sein.

Jetzt könnte die Geschichte ja hier zu ende sein, aber wie war das mit dem Tarp und einem größeren Packsack? Also hatte ich am heutigen Vormittag ein Ziel, mal wider bei Unterwegs Hamm rein zu schauen. Ich hatte aber vorab angerufen ob denn ein Exped Packsack M/ 8Liter im Hause war. Das wurde bestätigt also mal los.

Auf dem rechten Bild sieht man, ja das Tarp geht natürlich besser in den größeren Packsack, nur hat der einen von mir nicht beachteten Fehler. Diese Packsäcke sind wasserdicht und mit Rollverschluss. Bedeutet, füllt man den Sack und rollt das zusammen, kann die Luft nur sehr schwer entweichen, ja man muß ein wenig tricksen. Unter dem Strich würde ich sagen, ja geht, ist aber nicht der Vorteil.
Ich frage mich nun ob nicht ein Exped Mesh Bag S/ 3l mit den Abmessungen 30 × 10 × 10 cm sinniger wäre?

Auf dem linken Bild hab ich mal den Poncho Liner in seinen Exped Bag noch zwischen die Gurte geparkt. Die Nummer ginge auch, dann aber greifen die Gurte vom Barloader nicht mehr um das gesamte Konstrukt herum. Bedeutet, jener müßte at home verbleiben, was wiederum auch bedeutet, das die Ergon Trinkblase keinen Platz finden würde. Ist auch nicht die beste Lösung.

Einfach mal sacken lassen, denn bis hierhin ist das schon ma´ richtisch legger gelaufen.

 

Outdoorgeschichten 24.05.2020

Mai 24, 2020

Gut, mal Plan B vom Rumgelaber 24.05.2020 aufgerufen. Der Rest der Family ist ja deutlich später aus den Federn gekrochen und wollte die Zeit bis zum Kaffee nicht mit einem Mittagessen füllen.

Ich verspürt derweil doch einen seichten Appetit, also fix in die Abstellkammer gegriffen, den Esbit Brenner und Topf raus und go!

Jamjam! Vorab aber noch das Besteck für Unterwegs mit ein paar passend eingekürzten Stäbchen ergänzt und endlich eine gescheite Transportsicherung gefunden.

Ist einfach so ein wertigeres Texilgummiband mehrfach umwickelt. Nicht das der serienmäßig Karabiner müllig war, nein bei Gott. Doch das Besteck rutschte nur am Ende gesichert oft gut im Packsack rum. So hab ich nun ein festes Bündel.

Apropos Transportsicherung. Auch die passend geschnittenen Schlauchreste wurden nochmals gepimpt. Je zwei Längsschnitte rein, das Gurtband durchgefädelt…

…und schon passt es mir aber auch in der Funktion. Denn bisher sind die Schlauchstücke beim Lösen des Gurtes gerne runter gefallen. Hier im Burggarten kein Problem. Aber im Wald auf dem Waldboden? Such da mal kleine schwarze Gummistücke.

Gut, jetzt spülen und dann noch etwas abhängen.

 

Outdoorgeschichten 22.& 23.05.2020

Mai 23, 2020

Ja wie ist das jetzt, was kann ich erzählen?

Der heutige Freitag verlief mal wieder gut. Die Physiotherapie hat gut was gebracht und so konnte ich etwas mehr Burggarten rumwuseln. Um jetzt aber nicht gleich wieder in totale Aktivität zu verfallen, war Hängematte angesagt. Dumm nur wenn es regnet.
Aber man hat ja ein Tarp (Regenplane fürs Hängemattenhängen), also mal jenes fix aufgespannt.

Übrigens Amazonas hat mir tatsächlich ein komplettes neues Tarp geschickt (ich schrieb ja drüber)! Mit einer so kulanten Firma hab ich noch nie zu tun gehabt.
Aber ich habe das neue Tarp erstmal bei Seite gelegt, wer weiß wozu, mann kann ja nie wissen?

Gut ich habe dann im Nieselregen das Tarp aufgespannt, dann die Hängematte. Und wieder hatte ich den Effekt, das wenn ich mich in die Hängematte setze, daß das Tarp in der Spannung deutlich nachlässt.

Diesen Effekt hatte ich die Tage schon mal, konnte mir das aber nicht erklären. Heute hatte ich die Lösung quasi just in time. Folgendes, die Hängematte und somit auch das Tarp brauchen ja Abspannpunkte. Hier im Burggarten habe ich zwei feste und dann eben die Hängematten-Konteraufhängung.

Der Kern dieser Konstruktion ist ein Loch im Boden, ein Rohr was drin steckt und einbetoniert ist. In diese Rohr stecke ich dann einen mehr oder weniger stabilen Balken. Und an diesem Balken wird dann alles aufgehangen.

Jetzt ist dieser Balken aber nicht ganz so mächtig. War halt passende und solide Meterware. Aber wenn ich nun meine zarten Kilos in die Hängematte lege, dann biegt sich der Balken. In Folge dessen lässt auch die Spannung an der Firstline (die obere Abspannleine am Tarp) nach, das Tarp wird also lose.

Was hab ich beim letzten Mal rumgefummelt und fand keine Lösung. Klar wenn ma(n)n den Fehler nicht kennt.
Die Lösung ist jetzt, ich habe hinter dem Holzbalken zum einsetzen in der Buchenhecke eine stabilen Stamm gesucht und dort eine Leine angeknotet. So habe ich einen unabhängigen Abspannpunkt, wo ich dann nur noch die Tarpabhängung einhängen brauche.

Übrigens, ich hab mir somit jetzt zwei komplett separate Tarpabhängungen hier für den Burggarten gemacht. Der Hintergrund ist der, die Tarpabhängungen am Tarp selbst sind eigentlich deutlich zu lang.

Logisch sollen sie ja normalerweise um den einen ganzen Baum rum. Ich war jetzt aber das kürzerknoten leid, hab also einfach zwei passende Abspannleinen gemacht und gut iss.

Der Samstag hatte auch seinen Reiz. Nach dem Espresso-Frühstück raus etwas Grünzeug harken und Rasenschnitt. Den ganzen Kram dann in die Bürgerblechbüchse gepackt und zur Deponie gebracht. Auf dem Rückweg eine Schleife zum Gaseinkauf und noch eine Zelt-Tarpstange mit genommen. Am Baufachmarkt vorbei gefahren und ein Vogelnetz geholt.

Nach dem Mittagessen draußen Espresso kochen, ist ja klar. Als nächstes wurde ein Abspannpunkt zwischen dem Pflaster und der Hauswand im Sockelbereich betoniert. Natürlich nur ein ganz kleines Ding, aber wohl ausreichend.

Die Silikonarbeiten wurden auf später verschoben. Dann wurde die Hängematte raus geholt und angefangen den Rasen nach zu sähen. Es drohte tatsächlich ein wenig zu regnen. Also das Tarp angespannt. Mit den neuen Zeltstangen geht das bestens. Vorher hab ich meine Nordic-Walking Stöcke dafür zweckentfremdet. Ging auch, war aber irgendwie doof.

matte_ergebnis

Nach dem Rasen einsähen etwas in der Hängematte pausiert. Die Zeit ging heute mit der wieder besseren Mobilität gut rum, ma(n)n ist zufrieden.

Gegen Abend bekam ich Appetit und so wurde abermals den Canway mobilisiert. Dieses mal wurde aber mehr Holz vorbereitet, denn Chinanudeln kochen dauert ja länger.

Und wie ich nun da so das Holz spalte, bekomm ich Besuche.

besuch_ergebnis

Machte aber alles nix, sie oder er war ganz lieb.

Der Trick mit dem Nudeln klein machen klappte auch wieder bestens. Mit knapp Wasser drauf fing die Mahlzeit nach kaum fünf Minuten an zu brodeln. „Alder Falter“, dachte ich. Ein wenig später hab ich aber noch eine guten Schluck Wasser nach gegossen. Zu dem Zeitpunkt schäumte es auch nicht mehr. Ist also ein guter Trick.

Die Flammen loderten, alsbald war das Futter fertig. Ich konnte das Mahl auf einem schönen warmen Schaffell sitzend genießen. War doch ein guter Tag.