Archive for the ‘03. Outdoorgeschichten’ Category

Hängematten-Hüttenplatz Schloss Nordkirchen

Juni 16, 2022

Hallo liebe Outdoor/ Hängematten aber auch Naturfreunde,

einen möglichen erprobten Hängemattenplatz möchte ich mal hier vorstellen. Die Position ist bei what3words <klick> gut zu ersehen.

(Unter der im Aufbau befindlichen Rubrik Hängemattenplätze findet Ihr noch weitere Möglichkeiten.)


Eigentlich ist Spatzenhütte, wie sie sich offiziell schimpft, natürlich keine Hängematten Hütte.
Aber wie das so ist, mit etwas Kreativität geht da was.

Die Lage ist am südwestlichen Ausgang vom Hirschwald. Jener liegt wiederum östlich von einem Tor zum Schloss Nordkirchen, auch bekannt als das Versailles des Norden.

Dummer Weise führt zwischen dieser Wanderhütte und dem Schlosseingang eine gut befahrene Bundesstraße her. So hat man leider, und das auch nach Einbruch der Dunkelheit, automotorisch Präsenz.

Das andere Leider ist, da die Hütte unweit zu Nordkirchen liegt, ist sie in einem gemäßtigt desolaten Zustand.
An Graffitis störe ich mich eher weniger, aber an Müll der rumliegen kann, sowie diverse aber auch leider gewaltsame „Demontagen“. Da man aber wohl regelmäßig nach dem Rechten schaut, hält sich alles noch in Grenzen. Mal ein paar Bilder.

Ja und da bekommt man schon eine guten Eindruck von der Spatzenhütte.

Positiv ist, sie ist relativ gut witterungsgeschützt und hat einen betonierten Vorplatz. Das dort ein fetter Stamm als Sitzgelegenheiten liegt, sieht man auf einem Foto. Ein zweiter Stamm liegt in L-Form dazu.
Da aber fast immer wenn ich dort vorbei komme auch Reste einer Feuerstelle liegt, geh ich zumindest von einer Duldung aus.

Mit straßennahen Lage verliert dieser Standort natürlich ein paar gute Punkte. Die Sicht geht aber auf ein nördlich liegendes Feld, oder eben auf den im Nordwesten bzw. Osten liegenden Waldrand.

Außer ein paar Pausen, mit oder ohne Hängematte hab ich dort aber noch nichts gemacht.
Einer witterungsgeschützte Übernachtung für abenteuerlustige Durchreisende sehe ich aber soweit nix im Wege stehen.


Bitte, zu beachten ist, wie bei allen Plätzen, daß sie öffentlich zugängig sind, das man dort eine Hängematte aufhängen kann bedeutet nicht zwangsläufig, daß es erlaubt ist. Hier ist das deutsche Recht in meinen Augen sehr ungenau, weil nicht einheitlich. Soll heißen von Bundesland zu Bundesland gilt ein anderes Recht.
Eventuell ist es allgemein auch ratsam sich schlau zu machen wem dieses Stück Land gehört/ in wessen Zuständigkeit das fällt und dann auch um Erlaubnis zu fragen.

Grundsätzlich aber keinen Dreck machen oder gar hinterlassen aber auch sonst nicht unangenehm auffallen.

Klar sollte auch sein, da es sich um einen öffentlichen Platz handelt, haben alle Menschen ein Recht darauf dort zu verweilen. Das schließt dann natürlich auch ein, daß man nicht mit seiner Hängematte andere Menschen behindern sollte.

Aus eigner bescheidener Erfahrung kann ich aber sagen, die meisten schauen neugierig und hin und wieder kommt man auch ins Gespräch. Das ist auch immer ein guter Zeitpunkt, vielleicht etwas Werbung für die Sache zu machen, aber auch selbst mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Danke und viel Spaß noch.  😉

Hängemattenplatz Sonnenuntergang

Juni 13, 2022

Hallo liebe Outdoor/ Hängematten aber auch Naturfreunde, hier ein weiterer erprobten Hängemattenplatz. Die Position ist bei what3words <klick> gut zu ersehen.

(Unter der im Aufbau befindlichen Rubrik Hängemattenplätze findet Ihr noch weitere Möglichkeiten.)


Jener Platz der zwar nett ist, aber auch nicht ganz ohne Makel, dies aber je nachdem wie man es sieht im extrem verträglichen Umfang.

Bekannt ist mir diese Stelle mit dem offenen Waldstück mehr als nur gut, denn schon zu Anbeginn meiner neuen Radfahrerlaufbahn ab 2008 und davor bin ich dort mit dem Rad dran vorbei zum Job gefahren.
In Kombination mit meinen Caffee- & Hängemattenaktionen ergab sich dann aber ein weiterer, in meinen Augen sehr reizvoller Aspekt und dies ist die Lage in ihrer Ausrichtung.

Mit dem totalen Westblick aus dem offenen Walstück heraus hat man das komplette Sonnenunergangkino. Und so kam der Gedanke:“ja, das wäre mal was um im Sonnenuntergang wegzuschlummern.“

Drei Dinge zu dem Plätzchen. Erstens unschwer zu erkennen sind gleich zwei Punkte. Die vermeintlich geeigneten Bäume sind älter, haben damit einen deutlich dickeren Stamm und stehen zudem in den meisten Fällen auch weiter auseinander.

Das bringt es dann mit sich, daß man sich den Platz für eine nette Hängemattenzeit gut aussuchen muß und aufgrund der dicken Stämme auch ein zweites, längeres Paar Baumgurte nicht ganz verkehrt ist.
Ich hatte also meine Therm-a-Rest als auch meine EON Atlas Aufhängungen mit im Gepäck, was dann auch passte.

Das zweite Ding ist, der Platz liegt direkt an einem Weg, was dann unweigerlich stets auch ein wenig Publikum mit sich bringt. Hier sind aber meine bescheidenen positiven Erfahrungen (man macht ja auch gern ein wenig Werbung für die Sache), daß Leute gerne schaue, man grüßt sich und kommt nicht selten auch ins Gespräch.

Das war’s dann aber soweit an „Nachteilen“. Ansonsten steht dort direkt am Wegesrand eine recht gut brauchbare Bank, was dann aber auch schon die Vollausstattung war.

(Tagesalbum samt Filmchen <klick> von der ersten Hängeaktion)

Ja und so ist es die Lage die mich irgendwann mal dazu ziehen wird, dort eine anbeginnende Nacht mit einem netten Sonnenuntergang anzugehen. So der Gedanke im Hinterkopf.

Ach ja, übrigens ausprobiert hab eich das ganze mal im Rahmen einer meiner üblichen kleinen Radrunden hier im nahen Claim <klick>.


Bitte, zu beachten ist, wie bei allen Plätzen, daß sie öffentlich zugängig sind, das man dort eine Hängematte aufhängen kann bedeutet nicht zwangsläufig, daß es erlaubt ist. Hier ist das deutsche Recht in meinen Augen sehr ungenau, weil nicht einheitlich. Soll heißen von Bundesland zu Bundesland gilt ein anderes Recht.
Eventuell ist es allgemein auch ratsam sich schlau zu machen wem dieses Stück Land gehört/ in wessen Zuständigkeit das fällt und dann auch um Erlaubnis zu fragen.

Grundsätzlich aber keinen Dreck machen oder gar hinterlassen aber auch sonst nicht unangenehm auffallen.

Klar sollte auch sein, da es sich um einen öffentlichen Platz handelt, haben alle Menschen ein Recht darauf dort zu verweilen. Das schließt dann natürlich auch ein, daß man nicht mit seiner Hängematte andere Menschen behindern sollte.

Aus eigner bescheidener Erfahrung kann ich aber sagen, die meisten schauen neugierig und hin und wieder kommt man auch ins Gespräch. Das ist auch immer ein guter Zeitpunkt, vielleicht etwas Werbung für die Sache zu machen, aber auch selbst mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Danke und viel Spaß noch.  😉

Hängemattenplatz westlich Selm-Bork

Juni 12, 2022

Hallo liebe Outdoor/ Hängematten aber auch Naturfreunde, einen möglichen erprobten Hängemattenplatz möchte ich mal wieder vorstellen. Die Position ist bei what3words <klick> gut zu ersehen.

(Unter der im Aufbau befindlichen Rubrik Hängemattenplätze findet Ihr noch weitere Möglichkeiten.)


Hier also eine Stelle die mal durch Zufall der Kumpel aus’m Claim entdeckt hatte, wo wir unterwegs in Richtung Dortmund-Ems-Kanal waren.
Wir fahren also so die von mir mit dem Finger auf der Karte ausgekundschaftete Strecke entlang, ein grober Waldweg wo man nicht wirklich heizen kann oder will und plötzlich sagt er:„guck mal da. Da steht eine Bank, und ein Tisch im Gebüsch.“

Da der Kumpel aus’m Claim genauso neugierig ist, wie unsereins, wurde ein Weg durchs Gebüsch gesucht. Pausen machen ist ja auch immer nett. Der „Zugang“ befindet sich rechts an dem Wald-Forstweg und zwar an der Stelle…

(Bild von der besagten Stelle/ Eingang rechtsseitig)

…wo der linke Baumwuchs in Reihe aufhört, man also schräg links auf’s offene Feld schauen kann und rechts nach dem „Zugang“ der Waldrand ist.

Um zu der Sitzgelegenheit (die aber inzwischen zum Teil schon weggeräumt wurden) aber zu den Baumgruppen zu kommen muß man aber ein wenig durch den zum Teil dichter bewachsenes Grün (jahreszeitenabhängig).
Das dort natürlich Grünwuchs aber auch Äste sowie umgestürzte Bäume liegen, hat Wald nun mal so an sich.

Kurze Rede wenig Sinn, ich bin dann beim ersten Mal auf eigene Kappe und damals noch mit der kleinen Exped-Hängematte hin und hab mir ein Päuschen gegönnt.

Im Verlauf der Zeit war ich natürlich noch öfters dort. Die Lage ist absolut genial, hat aber wohl einen kleinen potentiellen Harken, vermute ich zumindest.

Also die Lage, der Grobe Waldweg wird nur von wenigen Hunde- u. Spaziergängern genutzt, auch Radfahrer die hier herfahren gehören eher zur Seltenheit. Dennoch, es ist Betrieb.

Die Lage ist aber von diesem sehr groben Weg gut ein paar Meter rechts rein und durch den Bewuchs kann man vom Weg aus kaum da rein schauen. Zudem hat es Hanglage mit Südblick und zwar volle Breitseite.
Dabei schaut man eigentlich in Richtung der Lippe. Die ist aber noch ein paar mehr hundert Meter entfernt und kann so auch nicht direkt gesehen oder zu Fuß erreicht werden.

Hier mal ein paar Bilder, die ersten beiden im Sommer gemacht und mit Hängeplatz näher am Bach. Um an die Stellen zu kommen wo ich mich bisher abgehängt habe, muß man über jenen auch drüber. Ein oder zwei Stellen habe ich dabei bisher genommen um mit trocknen Füßen rüber zu kommen.

Ansonsten ist das Areal in langgezogener aber guter Hanglage mit ein paar guten Wellen drin. Ich denke die Hanglage erkennt man gut auf dem rechten Bild.

 

Baumpaare zum abhängen gibt es ein paar Stück und diese können je nach Gusto eher näher am kleinen Bach und damit auch näher am Weg oder weiter oben ausgesucht werden. Weiter oben ist das natürlich unauffälliger.

Hier <klick> ist noch ein Radtour-Bericht vom letzten Jahr von einer Radtour zum besagten Platz.


Bitte, zu beachten ist, wie bei allen Plätzen, daß sie öffentlich zugängig sind, das man dort eine Hängematte aufhängen kann bedeutet nicht zwangsläufig, daß es erlaubt ist. Hier ist das deutsche Recht in meinen Augen sehr ungenau, weil nicht einheitlich. Soll heißen von Bundesland zu Bundesland gilt ein anderes Recht.
Eventuell ist es allgemein auch ratsam sich schlau zu machen wem dieses Stück Land gehört/ in wessen Zuständigkeit das fällt und dann auch um Erlaubnis zu fragen.

Grundsätzlich aber keinen Dreck machen oder gar hinterlassen aber auch sonst nicht unangenehm auffallen.

Klar sollte auch sein, da es sich um einen öffentlichen Platz handelt, haben alle Menschen ein Recht darauf dort zu verweilen. Das schließt dann natürlich auch ein, daß man nicht mit seiner Hängematte andere Menschen behindern sollte.

Aus eigner bescheidener Erfahrung kann ich aber sagen, die meisten schauen neugierig und hin und wieder kommt man auch ins Gespräch. Das ist auch immer ein guter Zeitpunkt, vielleicht etwas Werbung für die Sache zu machen, aber auch selbst mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Danke und viel Spaß noch.  😉

Wildpark Voßwinkel/ 10.06.2022

Juni 9, 2022

…ja, trotz der kleineren gesundheitlichen Unzulänglichkeit, denkt man doch gerne an den Ausflug letzten Samstag zurück.

Es ging zum Wildpark Voßwinkel. Die Anfahrt war, bis auf die letzten Meter, für mich relativ geschmeidig, da ich das Areal bis zur finalen Ausschilderung kenne.

Wobei das mit dem final jetzt so eine Sache ist. Denn kommt man in Neheim aus Norden kommend von der BAB runter, ist der Wildpark noch ausgeschildert. Da ich vor Urzeiten mal dort war, folgten wir also auch der Ausschilderung.

Das das nicht eben um die Ecke war, war uns klar. Das man aber nach dem nächsten Dorf das mit der Ausschilderung eher der Intuition überließ, hatte ich nicht mehr auf dem Schirm.

Ich sag mal so. Im Normalfall orientiert sich der Kraftfahrzeugführer rechtsseitig, womit es als sehr sonnig erscheint entsprechende Beschilderungen auch auf der rechten Seite an zu bringen.

Dem war aber nicht so. Auf der linken Seite sah man, mehr oder weniger im offenen Feld stehend, drei lange Fahnen. Ich wunderte mich noch…
…und sah dann erst das linksseitig stehende und etwas zu heiß gewaschene und damit eher kleine Schild, was den Weg wies.

Also mal mehr oder weniger den Anker geworfen und scharf links ab. Der schmalen Straße gefolgt kam dann das in Holz ausgeführte Schild zum weiteren Verlauf.

Dann doch am Eingang angekommen wurde bezahlt und dann ging es, auch auf Empfehlung wegen der alsbaldigen Fütterung hin, auf die 4,5km kurz-lange Hirschrevier Runde (die Wildschwein-Revier Runde ist in etwa genauso lang).

Am zentralen Komplex mit Kasse gibt’s noch einen Shop mit den üblichen Goodies und einen Gastrobetrieb (für Außen). Sitzgelegenheiten brauchten wir ja nun erstmal nicht und so ging es auf.

Nahe des Eingangs waren dann auch gleich die ersten großzügigen Gehege, die wohl in erster Linie dem Nachwuchs einen ersten optischen Kontakt ermöglichen soll.

Dann ging es weiter auf dem recht gut ausgeschilderten Weg. Das Areal ist ja schon hügelig und läuft man immer wieder bergan.
Das weite Teile des Weges mit Schotter verdichtet sind sollte nicht darüber hinwegtäuschen, daß es auch durchwachsener Passagen gibt. Dort ist der Boden ehe lose oder auch von Wurzelwerk durchzogen. Natur light eben.

Wer also nicht ganz trittsicher ist, sollte sich also an einer Trekkingstock oder ähnlichem zur Hand nehmen.

Nach etwa dem ersten Drittel des Rundweges standen wir dann auch an der großen Hirschwiese.
Das Wild war natürlich nicht direkt am Zaun, sondern wo mittendrin. Die Vorbereitungen zur anstehenden Fütterung konnten wir beobachten und natürlich auch die anschließende Fütterung selbst. Derweil ruhte man sich auf einer Bank aus.

Dann ging es weiter, an einem kleinen See vorbei, wo sich auch Bänke, ein Aussichtshügel und ein Unterstand befand.

Auch hier wurde eine kurze Zeit verweilt um dann (ich mutmaße mal) zum höchsten Punkt der Runde zu gehen.

An einem kleinen idyllischen Bauernhof gab‘ s einen Tisch, zwei Bänke und einen schattenspendenden Baum.
Der ideale Zeitpunkt um die große Pause samt Caffee/ Espresso ein zu legen.

Ab da ging es frisch gestärkt weiter. Schon der „Eingang“ zu einem Plateau sah verlockend aus.
Dort gab es dann eine sehr feine kleine Hütte (die aber wohl nicht zu den Übernachtungsmöglichkeiten gehört). Traumhaftes Teil in traumhafter Umgebung. Das richtige für ein lauschiges Wochenende.

Apropos Hütte, beim stöbern auf der Homepage vor der Abfahrt bin ich auf die Rubrik Wald-Abenteuer gestoßen und da weiter führend auf Übernachten im Wald.

Ab da ging es dann auch auf die Rückrunde. Mehr oder weniger bergab stießen wir bald wieder auf jene Abzweigung, die uns auf die Hirschrunde brachte.
Natürlich gab es auch hier immer wieder Sitzgelegenheiten aber auch kleinere Aussichtsposten.

Nach einem Erfrischungsgetränk an der Außengastronomie ging es dann in den Tagesabschluss.

Noch eine kleine Runde im nahen Neheim, war man erst dort und dann auf eine Pizza bei L’Osteria.

Hängematten Platz Burg Alrodt

Mai 30, 2022

Hallo liebe Outdoor/ Hängematten aber auch Naturfreunde,

einen kurz erprobten Hängemattenplatz möchte ich mal hier vorstellen. Die Position ist bei what3words <klick> gut zu ersehen.

(Unter der im Aufbau befindlichen Rubrik Hängemattenplätze findet Ihr noch weitere Möglichkeiten.)


Im Rahmen einer Vierer Runde hatte mein neugieriges Auge den Standort der Burg Alrodt ausfindig gemacht.

Beim Vorbeifahren entdeckte ich zunächst den schönen Baum rechtsseitig liegen und rollte dann die wenigen Hundert Meter mal dort hin. Das sich dort ein Standort zu einer Lehmalgen Burg befand, konnte ich erst an der Steinsteele und dem Infoschild ausmachen. Geschichte ist gut, informativ und nett, aber der Standort selbst mit diesem genialen Blick ist auch nicht von schlechten Eltern.

Doch einen kleinen Schönheitsfehler könnte der Spot haben. Würde eine Hängematte zwischen dem dicken Baumstamm und der Steinsteele in einigermaßen gescheit passen?

Das so eine Frage geklärt werden wollte, stand für mich fest.

Ein paar mehr Tage später war es dann soweit, mit den nötigen Dingen bepackt rollte ich zum Teil gegen heftigen Gegenwind an, um den Platz auszuprobieren.
Mit dem Gegenwind war dann die längere Ruhepause auf der Daddy-one-man-show wohl verdient.

Die erste Fingerübung einen Gurt um den dicken Stamm zu führen hatte ich ja schon mal wo gezaubert. Aber auch an der Steinsteele machten sich die EON Schlaufenbaumgurte besser, als die stufenlos verstellbaren und normalerweise von mir genutzten Therm-a-Rest Gurte. Problem gelöst – nett abhängen.

(<klick> zum Album mit zwei Kurzfilmen von der Tour wo ich den Platz ausprobiert habe)

Das neben dem Spot ein Feldweg führt ließ es mich erahnen. Ja, jener wird von vorzugsweise radfahrendem Volk frequentiert.

Doch großartig jucken tat es keinen das man dort liegend pausierte. Ist im Grunde wie immer, freundlich-neugierige Blicke und gut ist.
Gerade an Hängeplätzen wo man gut in Kontakt kommt, wird geschaut, man grüßt sich und man kommt durchaus auch ins Gespräch. Also soweit problemlos.

Ich mag diesen Ort zum einen wegen der Historie, aber auch wegen der Aussicht nach Norden und nach Süden. Von Westen her hat man einen brauchbaren Windschutz, eine Bank und einen Tisch. Was will man mehr?


Bitte, zu beachten ist, wie bei allen Plätzen, daß sie öffentlich zugängig sind, das man dort eine Hängematte aufhängen kann bedeutet nicht zwangsläufig, daß es erlaubt ist. Hier ist das deutsche Recht in meinen Augen sehr ungenau, weil nicht einheitlich. Soll heißen von Bundesland zu Bundesland gilt ein anderes Recht.
Eventuell ist es allgemein auch ratsam sich schlau zu machen wem dieses Stück Land gehört/ in wessen Zuständigkeit das fällt und dann auch um Erlaubnis zu fragen.

Grundsätzlich aber keinen Dreck machen oder gar hinterlassen aber auch sonst nicht unangenehm auffallen.

Klar sollte auch sein, da es sich um einen öffentlichen Platz handelt, haben alle Menschen ein Recht darauf dort zu verweilen. Das schließt dann natürlich auch ein, daß man nicht mit seiner Hängematte andere Menschen behindern sollte.

Aus eigner bescheidener Erfahrung kann ich aber sagen, die meisten schauen neugierig und hin und wieder kommt man auch ins Gespräch. Das ist auch immer ein guter Zeitpunkt, vielleicht etwas Werbung für die Sache zu machen, aber auch selbst mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Danke und viel Spaß noch.  😉

Trangia Triangle der X-te Trick/ 21.05.2022

Mai 24, 2022

By the way, beim Caffee zubereiten…

…und ich weiß jetzt nicht wie oft ich das Trangia Triangle Teil schon in den Finger hatte, immer wieder probiert habe und trotz des in meinen Augen cleveren Konzeptes, nie wirklich so zufrieden war.

Der in meinen Augen größte Fehler ist, daß man nur deutlich im Durchmesser größere Töpfe wirklich sicher aufstellen kann. Zu mehr taugen die drei Harkennasen an der Oberseite nicht wirklich. Ja, ich bin da ganz eigen, ich mag es halt save.

Doch jetzt gerade, quasi aus dem Handgelenk heraus kam mir die Idee, dreh den Vogel doch einfach ma‘ um.

Und siehe da, der kleine Topf steht erstklassig save, ebenso ein sicherer Dreibeinstand ist gewährleistet und on top, ein super Kamineffekt.

Da werde wir uns jetzt mal den Caffee munden lassen.

Outdoorgeschichten – Lörmecke-Turm/ 23.04.2022

April 24, 2022

…um den gestrigen Samstag in einer angemessen Weise zu zweit aber auch in entspannt rum zu bekommen, wurde nach einem equatantem Ausflugsziel Ausschau gehalten. Mir fiel da spannt der Lörmecke-Turm ein.

Im letzten Jahr waren wir ja am Möhnesee-Turm und der Lörmecke-Turm war mir auch damals schon bekannt, wenngleich ich auch noch nie dort gewesen war. Interessant schien er mir aber auf jeden Fall, hab da ja wohl eine Faibel für Türme in der Natur.

Da wir, also die holde Burgdame und meiner-einer unterwegs sein wollten, wurde die motorisierte Blechkutsche gewählt. Auch wenn ich am Anfang jene noch mit ambitionierten 120km/h auf der BAB bewegte, das legte sich schnell.

Der erste Grund war, ich kenne die zu passierende Strecke und in weiten Teilen darf man da sowieso nicht schneller als 100km/h fahren.
Der andere Grund war, ist doch wunderbar wie wenig sich so eine Tanknadel bewegen kann.

Tatsächlich hätten wir ganz ohne Navi fahren können, denn der Parkplatz war bestens ausgeschildert.

Anhalten, sich kurz umschauen und dann los. Schon der erste Eindruck war, mächtig kahl der Wald.
Grundsätzlich noch den Begriff Wald zu nehmen, hat schon was. Denn eigentlich standen maximal größere Baumgruppen wo in der Landschaft. Das restliche Areal war aber ratze-fatz kahl und furztrocken.

Natürlich gab es diverse Gräser, Bodengewächse und auch ein paar Sträucher, aber alles über ein paar junge Setzlinge hinaus war nicht auf zu finden.

Der Hinweg selbst war aber kein großer Trick. Vom Parkplatz weg einfach gerade aus über die wellige Landschaft.
Ich muß ja wirklich sagen, so richtig klasse sah das dort nicht aus. Ich mag zwar Karglandschaften so wie auf Fuerteventura, aber hier in der BRD?

Und dann wird einem ja auch klar, dem Wald hier geht’s verdammt dreckig. Denn niemand wird diese gigantischen Waldflächen freiwillig abholzen. Wohin will man auch mit dem ganzen Holz?

Vor Jahren nach dem großen Sturm hatte man ja auch schon das Problem. Kann man halt erstmal nix dran machen…

Jedenfalls sind wir dann den doch teilweise etwas weniger feinfühligen Weg durch die Mondlandschaft gelatscht. Vorbei an ein paar mehr Holzstaplen und stets den sehr intensiven Wind von vorne.

(Tagesalbum <klick>)

Da nimmt man ein mal keine Mütze mit, hab sonst fast immer eine Kopfbedeckung auf der Murmel, da bläst es derart unangenehm…
Leider mußte ich meine Kapuze von der Jacke oft auch festhalten, sonst wäre diese letzte Rettung durch den Wind abgeflogen.

Auf dem Hinweg haben wir eine kurze Pause mit Ausblick, auch zwecks kleiner Stärkung gemacht.

Dann tauchte der Turm in der Ferne auf und mit jedem Schritt kam man näher. Mir war aber auch gleich klar, so richtig nice würde es weder auf dem Plateau sein wo der Turm stand, noch oben drauf.

Ich bin dann aber trotzdem hoch. Wenn man schon mal dort ist, dann kann man ja nicht kneifen.
Viel, beziehungsweise weit konnte man aber oben nicht sehen. Das Wetter war nicht ganz so klar.

Nach dem Ziel ging es dann auf eine kleinere Rückrunde. Hier hatte ich vorab eine kleine Kapelle am Wegesrand ausgemacht. Aber auch hier das gleiche Bild von der Landschaft. Wie sahen dich die Bilder bei Googlemaps aus? Leute die im lauschigen Wald auf der Bank neben der Kapelle saßen. Welches Jahrhundert war das?

Nun gut, die Kapelle war nett, gegenüber zwei passende und reale Bäume und ein paar Schritte weiter noch eine Wegschild was mein Interesse weckte.
Der schmale Trampelpfad sah schon lecker aus und wäre ich alleine gewesen…

Aber so ging es dann ab dort auf jenem Weg weiter, der auch bei Googlemaps noch zu Hause ausgemacht wurde.

Leider war dann aber ein letztes Stück von dem Weg futsch. Forstmaschinen und die Abholzaktion hatte von da nix von da gelassen.
Kurz vor der Sackgasse in der wir dann auch umdrehen mußten, gab es aber tatsächlich noch ein nettes Waldstück.

Etwas Bäume geht dann also noch.

Insgesamt fand ich diese Spazierrunde zwar schön und entspannend, wenngleich mir auch der geringe Baumbestand doch Sorgen machte. Mal zum Vergleich zwei Bilder entliehen von einer Arbeitskollegin die vor ein, zwei Jahren dort war.

Da konnte man noch von Wald sprechen, jetzt ist da bestenfalls noch eine Steppe, teilweise mit Baumgruppen in unterschiedlicher Dimension.

Gut, kann man nix dran machen. Wir sind dann noch auf dem Rückweg nach Neheim r(kenn ich ja von einer Jobrunde) ein. Dort gab es dann zunächst zwei Eis und einen Espresso für mich. Nach dieser wohltuenden Stärkung wurde ein kleiner Stadtbummel gemacht.
Dabei fiel dann das T-Shirt ab und eine Hose für im Haus. Der Schreiber in Kaufrausch. *lach*

Auf der Rückrunde der Fußgängerzone wurde dann noch eine Currywurst-Pommes-Mayo für einen schlappen Fünfer bei der Fleischerrei Sommer aufgenommen. Fand ich einen korrekten Kurs und so vom Fleischer…

Ja, hatte was und kann man für zukünftige Nahrungsmittelzufuhr im Auge behalten.

Überhaupt zukünftig. Einen ersten Ansatz mit dem Rad zum Möhnesee-Turm zu kommen, hatte ich ja schon gemacht. Hier komme ich nicht umher zu erwähnen, daß auch der Lörmecke-Turm mal so als Ziel angefacht war.
Doch mit der heutigen Inaugenscheinnahme verliert die Attraktivität doch arg ihren Reiz.

Für diese Mondlandschaft gute fünf Stunden Fahrzeit und 80 Kilometer one-way machen? Nun ja, wenn man wenigstens irgendwo gescheit über Nacht an einer brauchbaren Hütte oder im Wald abhängen könnte… .
Aber da war wieder das Problem. Wo kein Wald, da keine Bäume.

Alternativ könnte man ja gleich bis Winterberg hoch und dann die Ruhrtalradroute bis nach Duisburg fahren.
Bis Winterberg sind doch nur *hüstel* ungefähr 110km und die Ruhrtalradoute wird mit 240 Kilometern aufgerufen. Nur so eine kleine Spinnerei.

Nach dem mehr oder weniger erlebnisreichen Tag wieder auf der Burg angekommen konnte ich das Päckchen bei der Nachbarschaft einsammeln.

Ein paar Reifen, zwei Ketten zum wechseln und noch einen top Reifenheber. Das Motto-T-Shirt von der Shopping Tour hab ich für das Foto daneben gelegt. Passt doch. *blinzel*

Der heutige Sonntag wurde dann im Solebad Werne verbracht um den dortigen Saunabereich auf zu suchen. War auch ganz nett und entspannend, nur irgendwie war da heute deutlich mehr Betrieb, als beim letzten Besuch.

Die letzten Zeilen hab ich dann hier im Burggarten in der Cocoon Hängematte lümmelnd getippt. Der eigentliche Plan noch mal auf Humbert hoch zu fahren um dort zu gießen habe ich dann mit dem Blick auf die Wettervorhersage geknickt.
Soll es doch morgen in weiten Teilen des Vormittags 80% Regenwarscheinlichkeit haben. Passt mir gut.

Euch noch einen netten Tag und bleibt gesund!  😉

Hängemattenplatz – A1 Bergsenkungs-See

April 19, 2022

Hallo liebe Outdoor/ Hängematten aber auch Naturfreunde,

einen möglichen und erprobten Hängemattenplatz möchte ich mal hier vorstellen. Die Position behalte ich mal aus unten genannten Gründen für mich (würde sie aber an vertrauensvolle Personen durchreichen  😉 )

(Unter der im Aufbau befindlichen Rubrik Hängemattenplätze findet Ihr noch weitere Möglichkeiten.)


Dieser Hängematten Platz ist, wie so viele, fast ideal. Die Entfernung im einfacher Wegstrecke von etwas mehr als 6 Kilometer lässt sich sogar zu Fuß zurück legen.

Das Areal ist in kuzdistanzierter Sichtweite, ich schätze mal 20-25m, zu einem See der sich durch Bergsenkung (was hier in der Ecke öfters vorgekommen ist) gebildet hat.

Da man aber weder das Ufer und damit auch den See nicht einfach so erreichen kann, hat Mutter Natur und derer Vogelwelt hier ihr Refugium gefunden.

Der positive Harken sind die letzten Meter zum Hängeplatz selbst.

Jener liegt am südlichen Fuß des Dammes vom Datteln-Hamm-Kanal. Es geht vom sehr gut ausgebauten Kanalweg einen nicht unbedingt leicht auszumachenden Trampelpfad in steinig (und auch mit teilweise losem Geröll) gut steil abwärts.

Wie man auf dem Foto aber sehen kann, unten angekommen, eine kleine Birkengruppe bietet dann den Unterschlupf.

Die Aussicht aus der Hängematte auf den See ist „leider“ etwas durch Grünwuchs eingeengt. Das waren dann die positiven Nachteile.

Die negativen Nachteile sind dann wie folgt. Die Lage bringt es mit sich, daß man je nach Windrichtung entweder eine nahe Verkehrsachse hört, die ebenfalls unweite Autobahn A1, oder eben auch beide.
An Feiertagen/ Wochenenden geht es aber.

Der zweite Nachteil ist, offensichtlich gibt es wohl auch andere Menschen, die sich die abgelegene Lage zu Nutzen machen.
Leider genießen sie die Zeit unter den Birken oft mit dem Verzehr von diversen Getränken, aber auch von Schnuckerkram. Das man den Müll dann wieder mit nimmt…

… gehört wohl nicht zum Chill-out-Plan. Schon bei der letzten Inaugescheinnahme lag dort der graue Müllsack…

…und heute lag er natürlich noch immer dort. Zum Glück ist aber wohl der Weg hierhin zu beschwerlich, so daß nicht sehr viel Müll rumliegt (und ich dann doch einen Weg finde ihn mitzunehmen und zu entsorgen).

Ach ja, die Unwissenden schnitzen in der Birkenrinde rum! Geht ja ja nicht.

Ich bezweifle, daß sie mit der Birkenrinde ein Feuer entzünden wollten oder gar können. Denn dann wüssten sie auch, daß man von der Birkenrinde nur die feinen Fasern abziehen braucht. Das reicht vollkommen aus.

Alternativ kann man sich von einem umgestürzten oder abgebrochenen Ast/ Stamm die Birkenrinde rausscheiden. Dann ist das aber auch vom Totholz.

In keinem Fall von einem intakten Baumstamm. Bitte!

Ansonsten, es gibt nicht nur Idioten. Heute hatte ich ein sehr nettes Gespräch mit einem Vogelkundler, für den das Gebiet hier natürlich sehr interessant ist.

Gerade ist noch ein Paar mit kleinem Rucksack an mir vorbei. Man grüßt freundlich und gut ist.


Bitte, zu beachten ist, wie bei allen Plätzen, daß auch dieser Ort öffentlich zugängig ist, das man dort eine Hängematte aufhängen kann bedeutet nicht zwangsläufig, daß es erlaubt ist. Hier ist das deutsche Recht in meinen Augen sehr ungenau, weil nicht einheitlich. Soll heißen von Bundesland zu Bundesland gilt ein anderes Recht.
Eventuell ist es allgemein auch ratsam sich schlau zu machen wem dieses Stück Land gehört/ in wessen Zuständigkeit das fällt und dann auch um Erlaubnis zu fragen.

Grundsätzlich aber keinen Dreck machen oder gar hinterlassen aber auch sonst nicht unangenehm auffallen.

Klar sollte auch sein, da es sich um einen öffentlichen Platz handelt, haben alle Menschen ein Recht darauf dort zu verweilen. Das schließt dann natürlich auch ein, daß man nicht mit seiner Hängematte andere Menschen behindern sollte.

Aus eigner bescheidener Erfahrung kann ich aber sagen, die meisten schauen neugierig und hin und wieder kommt man auch ins Gespräch. Das ist auch immer ein guter Zeitpunkt, vielleicht etwas Werbung für die Sache zu machen, aber auch selbst mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Danke und viel Spaß noch.  😉

Mein erster Schlafsack Ajungilak Kompakt Ultra Twin/ Lehrgeld / 15.04.2022

April 15, 2022

Damit das für die Leserschaft nicht ganz so dröge wird, getippt noch zu Anfang der Woche wo ich nicht ganz so auf’n Damm war, gibt’s hier diesen Beitrag.

Aber diese Geschichte hat einen Bezug zum aktuellen Geschehen. Damit es bei meinen regenerativen Schläfchen auf dem Sofa im DG nicht eventuell zu frisch wird, erinnerte ich mich an meinen ersten Schlafsack.

Wie und warum kam ich überhaupt zu dem Anjungliak Kompakt Ultra Twin aus meiner „kleinen Outdoor Ausrüstungsliste“?

Es tat sich an vor mehr als 25 Jahren. Meine jüngere Schwester hatte einen Job in scottland, genau genommen in Glasgow. Und da ein Besuch anstand, brauchte ich eine Art Bett.

Also bin ich damals in einen Outdoor Laden gegangen, die wohl seinerzeit noch eine Ausnahmerscheinung waren. Eher was für für Leute die Wandern als einen langen Spaziergang sehen und ehr im Bereich einer Südpol Expedition oder Extremalpinisten lagen. *lach* So oder so ähnlich.

Der Laden war nicht wirklich groß und befand sich im nördlichen Teil meiner alten Heimatstadt. Da ich auch damals schon gut draußen unterwegs war, war mir der Laden nicht unbekannt.

Nachteilig war damals, Informationen übers Internet konnte man sich nicht einholen, denn es gab noch gar kein Internet!

Unglaublich heut zu Tage, Ausrüstung jedweder Art ohne vorheriges Durchforsten aller möglichen Quellen.

Also bin ich wohl in den Laden rein und hatte meinen Wunsch mit ein paar Anforderungen vorgetragen.
Heute weiß ich, daß zumindest meine Vorgaben nicht gepasst haben können.

Klar, woher hätte ich auch was wissen können und das Personal wird sich auf das verlassen haben, was ich gesagt hatte.

Naja und so kam es dann wohl zu der Anschaffung des Anjungliak Kompakt Ultra Twin. Dann ging es nach scottland.

Ich sag mal so…

…so richtig warm war der Anjungliak natürlich nicht (warum komm ich gleich zu).

Jedenfalls dauerte es in der ersten Nacht nicht lange, bis ich mir eine Wolldecke drüber packte und dann noch weitere Kleidung anzog. Irgendwann war es dann so warm, das man einigermaßen schlafen konnte. Lehrgeld halt.

Hier mal ein paar Bilder von dem guten Stück während einer meiner ersten Hängematten Aktionen im Burggarten.

Ja und warum war dieser Anjungliak jetzt nicht wirklich warm?

Heute kann man das quasi in allen bekannten und unbekannten Quellen nachlesen. Der Anjungliak Kompakt Ultra Twin ist ein ausgemachter Sommer- oder auch Hüttenschlafsack.

Das isolierende Füllmaterial ist zwar nicht schlecht, aber die Menge im Schlafsack macht dann den Unterschied.

Mit seinen Temperaturangaben von 12-15c° plus wohlgemerkt taugt er nur für geschlossene und zumindest leicht beheizte Räume.
Und damit eher nicht für schottische Nächte. Also zumindest nicht für Nichtschotten. *lach*

Natürlich hätte ich damals einen besseren kaufen können, aber man wusste ja nix.

Hängemattenplatz Woeste Turm/ Ostinghausen

April 14, 2022

Hallo liebe Outdoor/ Hängematten aber auch Naturfreunde,

einen möglichen erprobten Hängemattenplatz möchte ich mal hier vorstellen. Die Position ist bei what3words <klick> gut zu ersehen.

(Unter der im Aufbau befindlichen Rubrik Hängemattenplätze findet Ihr noch weitere Möglichkeiten.)


Dies ist also ein weiterer netter Hängeplatz, den ich im Rahmen einer Objekterkundung/ Radtour mal näher unter die Lupe genommen habe.

(Tagesalbum <klick> / hab zwar auch einen Kurzfilm <klick> über den Aussichtsturm Woeste gedreht, aber fragt mich bitte nicht, was da schief gelaufen ist?)

Den Aussichtsturm Woeste hatte ich im Verlauf einer meiner gut bekannten Jobrunden mit dem Kraftfahrzeug erspäht, dann systematisch in mein Navihirn eingebrannt, zum Schluss dann aber doch erst recht spät wirklich erfahren.

Insgesamt hab ich wohl geahnt daß das Areal nicht wirklich riesig ist, aber das es eher nur sehr überschaubar groß ist, um nicht zusagen schon fast winzig, hätte ich so nicht gedacht. Aber trotzdem sehr schön.

Der Aussichtsturm liegt zwar im eher beschaulichen großen Ostinghausen, trotzdem war es aber während meiner ganze Zeit vor Ort nie wirklich ruhig.

Wenn man mal nix von den weiter entfernten Vekehrshauptachsen hörte, der Wind spült ja den Schall gefühlt unendlich weit über das flache Land, dann vernahm man Geräusche aus dem Dorf. Und wenn die nicht da waren, dann waren es Besucher des Areal oder eben die Vogelschar selbst.
Hatte nie gedacht das Störche so einen Lärm machen können. *lach*

Nach der kurzen Erkundungsrunde vor Ort und den ersten Bildern „bezog ich Stellung“. Also parken, Boardküche auspacken, Mittagessen und einen Espresso hinterher. Dann ging es an die eigentliche Aufgabenstellung.

Entgegen meinen Vermutungen lässt es sich im Inneren des Woesturmes auf Grund der trichterförmigen und runden Bauweise nur eher sehr schwer eine Hängematte aufhängen. Wie aber auf den Bildern oben zu sehen, zwischen dem Woeste-Turm und einem nahen Baum war eine Möglichkeit zu zaubern.

Im Inneren würde sich aber eine Übernachtungsmöglichkeit mit Isomatte wahlweise im Untergeschoss bzw. im Obergeschoss auf der Aussichtsplattform selbst was machen lassen. Ein Regenschutz dürfte aber im Untergeschoss besser sein, da man dort weiter weg von außen mehr im Kern der Rundkonstruktion liegt. Windschutz wird durch die eher offene Bauweise weniger gegeben sein.

Als leider werfe ich mal ein, daß es nirgends eine passende Sitzgelegenheit oder Tisch gab um sich mal etwas aus zu ruhen. Aber eventuell kommt da noch was, denn der Turm ist ja erst recht frisch errichtet.
Auf der anderen Seite, je gemütlicher es ja an so Orten ist, des so bescheidener kann es dort schnell aussehen. Das mußte ich dann auf der Rückfahrt bei zwei anderen Aussichtsplattformen leider feststellen.

Da das Areal aber eher sehr klein ist und wohl auch gut besucht versteht es sich von selbst unauffällig, freundlich und natürlich auch alles sauber zu hinterlassen.


Bitte, zu beachten ist, wie bei allen Plätzen, daß auch dieser Ort öffentlich zugängig ist, das man dort eine Hängematte aufhängen kann bedeutet nicht zwangsläufig, daß es erlaubt ist. Hier ist das deutsche Recht in meinen Augen sehr ungenau, weil nicht einheitlich. Soll heißen von Bundesland zu Bundesland gilt ein anderes Recht.
Eventuell ist es allgemein auch ratsam sich schlau zu machen wem dieses Stück Land gehört/ in wessen Zuständigkeit das fällt und dann auch um Erlaubnis zu fragen.

Grundsätzlich aber keinen Dreck machen oder gar hinterlassen aber auch sonst nicht unangenehm auffallen.

Klar sollte auch sein, da es sich um einen öffentlichen Platz handelt, haben alle Menschen ein Recht darauf dort zu verweilen. Das schließt dann natürlich auch ein, daß man nicht mit seiner Hängematte andere Menschen behindern sollte.

Aus eigner bescheidener Erfahrung kann ich aber sagen, die meisten schauen neugierig und hin und wieder kommt man auch ins Gespräch. Das ist auch immer ein guter Zeitpunkt, vielleicht etwas Werbung für die Sache zu machen, aber auch selbst mit gutem Beispiel voran zu gehen.

Danke und viel Spaß noch.  😉