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Outdoorgeschichten & Bikepacking 21.06.2020

Juni 21, 2020

Ich fang mal langsam wo an. Im Verlauf der Zeit ist mir ja ein Leinenstopper, eigentlich müßte man ja sagen Leinenklemmer an meinem Amazonas Tarp verreckt. Irgendwann sprach ich mal drüber. Für den ersten schnellen Ersatz hab ich mir Leinenstopper aus dem Hause MSR besorgt.
Soweit ja kein unbekannter Name, sprich man stellt sich auch mal gerne in den marketingmäßigen Fokus. Aber es tut mir echt leid, ich bin damit nicht wirklich zufrieden. Die Teile haben einfach ab einer gewissen Spannung auf dem Seil, jenes nicht mehr zuverlässig halten können. Dumme Sache, iss aber so und ich wollte mich damit nicht wirklich länger beschäftigen.

Abhilfe kam aus dem Hängemattenforum seitens des Messenger von einem User. Er wolle sich so genannte Toogles bestellen und ein Interesse meinerseits daran bestünde, von wegen Lösung des Problems.

Toogles sagte mir so erstmal nix, aber ein passendes YT-Video <klick> wurde als Informationsquelle gleich mit durchgereicht. Das hab ich mir kurz rein gezogen und dann zugesagt, also bei der Bestellung.

Am einen entspannten Sonntag war es dann soweit. Ich hatte ein potentiell passendes Zeitfenster und war motiviert, also ma´das Tarp raus gezerrt und auf Dunst ausprobiert.
Die erste Fingerübung für mich war, eine für mich passende Lösung zu finden. Sprich wo platziere ich den Toogle und wie kann ich ihn dann optimal handhaben? Die zweite Übung war dann, wie bastel ich das alles, damit es auch für den Transport passt? Um es kurz abzubiegen, ich hab’s hinbekommen und bin sehr zufrieden.

Schon in dem YT-Video  werden gefühlt unendliche kordelstoppende Knotenvarianten gezeigt. Ich dachte mir schon beim ersten Betrachten: „was zum Geier macht er da, wie kompliziert ist das denn?“ Ich hab hier bei meinem Test im Prinzip drei Varianten ausprobiert.

Die erste Variante funktionierte gut. Um genau zu gehen zu gut. Denn nach dem spannen der Tarpleine war ein Lösen jener nur noch…
…zu betriebsaufwändig für mich möglich. Oder, da hab ich einfach eine gute Idee zu viel gehabt. Vielleicht war ich auch nur das Video zu ambitioniert-verwirrt?! *lach* Bei der zweiten Variante ist dann gleich die dritte mit dabei. Hier hab ich den Toogle einmal ohne Leinentsopperknoten montiert (linkes Bild) und einmal mit einem Leinestopperknoten (Bild rechts). In meiner ersten Praxis tauchte dann auch gleich die Frage auf, wozu diesen Leinenstopperknoten? Denn selbst ohne verruscht das Toogle nicht um einen Millimeter. Wie das dann in der nächsten Zeit ausschaut, also bei weiteren Tests, wird sich zeigen. Das Sortiment an weiteren Sicherungsschlaufen um ein Toogle werd ich mir aber sparen. Das verwirrt mich nur zu sehr.

Soviel also dazu.


Im Thema Bikepacking muß ich sagen, ja auch wider einen kleinen Schritt weiter. Man hatte sich ja den Topeak Backloader und den Midloader aus gleichem Hause bestellt. Ein paar erste Eindrücke dazu.

Der Topeak Backloader ist vom ersten Gesamteindruck her ein echter Fortschritt zu meinem bisher verwendeten Ortlieb Seat-Pack.

Offiziell ist der Backloader zwar 1l kleiner, ich habe aber das Gefühl, das relativiert sich. Rein von der ersten Handhabung her und von der Topeak Haptik ist der aber schon ein neues Produkt, was ihm in meinen Augen ein paar deutliche Vorteile verschafft.
Der untere Teil des Bodens ist mit einer Art Platte versehen, wo dann auch die Halteriemen seitlich ansetzten. Das die äußere Konstruktion nur wasserabweisend ist, wird ja durch den wasserdichten Packsack kompensiert.

Jener ist dem Außenteil optimal im Schnitt angepasst was bedeuten wird, daß ein Verstauen aber auch eine Entnahme der Sachen deutlich vereinfacht. Wie sich die an der Rückseite befindlichen Schlitzaufnahmen für eine Rücklichthalterung machen, wird sich noch zeigen müssen. Zur Zeit habe ich ja dafür noch kein Rücklicht, fahre also immer noch mein an der linken Sattelstrebe montiertes B&M Rücklicht. So ganz glücklich ist jenes aber nicht, es kann sich verdrehen, was es auch tut.

Klar wird das der Topeak Backloader eben ein neues Produkt ist und somit den Ortlieb Seat-Pack in den Schatten stellt. Schade das Ortlieb hier in den letzten Jahren nicht den Dreh bekommen hat und die kleinen & feinen Fehlerquellen entwicklungstechnisch zu beseitigen.
Ich tausche meinen Ortlieb Seat-Pack übrigens aus weil jener an der Stirnseite, also dort wo der Seat-Pack am Sattelrohr anliegt, an zwei Stellen aber winzige Stellen die undicht sind. Unschön bei einem eigentlich wasserdichten Packsack. Und um so weniger schön, da ich ihn ganzjährig und täglich für den Transport der frischen Wäsche zum Job nutze.

Ja und der Midloader in 3l macht soweit ich einen sehr guten Eindruck. Leider hat jener jetzt für mich einen ungünstigen Fehler, der aber nicht auf dem Teil selbst beruht. Das 3l Modell hat zwar einen Außenlänge von 37,5cm und wäre somit für das Verstauen meine Bordwerkzeug geeignet…
…doch leider mußte ich gestern feststellen, daß die gut Topeak TurboMorph mit einer Baulänge von fast guten 33cm nicht durch den seitlichen Reißverschluss packen lässt. Denn jener ist zu kurz dafür.

Das sie sich als kleines Modell auch nicht auf die komplette Länge press unter das Oberrohr montieren lässt, wäre noch verknusbar. Ich werd sie also einschicken müssen und gegen das größere-länger 4,5l Modell tauschen. Blöd gelaufen.

Hier das Bild mit dem Päckchen…

Teil 2 der Midloader-Geschichte, inzwischen ist der 4,5l große Midlaoder eingetroffen. Also mal das gesamte Boardwerkzeug, also auch die lange-kleine Topeak TurboMorph Standluftpume da rein gepackt und geschaut wie das so passt. Soweit also kein Ding.

Aber wie man sieht, jetzt wartet die nächste sportliche Aufgabenstellung auf uns. Die vordere 0,7l Trinkflasche ist die woraus ich normalerweise trinke. Dazu greife ich sie von rechts, was auch aktuell gehen würde, da die Rahmentasche dort nur sehr schmal beladen ist.

Das ich allerdings eine 1l Reserveflasche sauber unter bekomme, ist offensichtlich mau. Für die vordere Flasche, dann auch in 1l habe ich noch eine Trinkschlauchlösung zur Hand. Das klappt auch. Grundsätzlich bin ich ja nicht so der Freund von Trinkschläuchen, der Hygiene wegen und dies obwohl ich nur mit klar Wasser fahre, werd das aber mal die Woche ausprobieren.

Für alles weitere habe ich zur Zeit noch eine 1l Nalgene Weithalsflasche auf‘ n Schirm. Jene misst in der Höhe 21cm und der Ø 9 im Durchmesser.
Ich habe hinten in der Reservehalterung 19cm in der Höhe, aber durchaus noch die 2cm Luft in der Rahmentasche. Beim Durchmesser wird’s aber eng. Regulär-offiziell fassen die Trinkflaschenhalter 7,5 im Durchmesser, relativ problemlos gehen aber auch 8cm.

Blöd finde ich jetzt, daß der Schraubverschluss des Ortlieb Trinkschlauch nur mit der Discounter-Eigenmarke kooperieren will, bei der kürzeren Evian Flasche aber nicht. Naja, so hat man noch was zum basteln.

Alternativ wäre noch eine CamelBak Chute Mag Bottle mit 1l zu nennen. Die hätte Abmessungen von L9,5 x B9,5 x H24,5 cm. Die Abmessungen sind weniger ideal als die der Nalgene Flasche, aber als Alternative…

Teil 2. der kleinen Packstunde. Jetzt mußte die Arschrakete dran glauben und zwar kapital. Da nun das Boardwerkzeug komplett raus ist, wanderte als erstes die gesamte Boardküche inkl. Küchenkleinkram, auch des Schwerpunktes wegen nahe ans CAADX und somit an die Front des Heckpacksack.
Als nächstes folgte der Poncholiner samt Cocoon Hängematte sowie eine wärmereflektierende Außenhülle und das natürlich im wasserdichten Packsack. Im Nassen pennen soll nicht wirklich prikelnd sein. Hört man so.

Oben drauf sind noch zwei Paar Baumgurte für die Hängematte und gut war. Im Grunde also das fast komplette Equipment bis auf Schlafsack und Tarp als Regen- bzw. Sonnenschutz.

Beim Thema Poncholiner hinten hab ich dank eines 12l Packsack auch die Option jenen nach vorne an den Lenker zu packen. Nur da muß ich mir noch was bzgl. Montage der kleinen Lenkertaschen einfallen lassen, bzw. deren Umsetzung in Angriff nehmen.

Wäre der Poncholiner vorne, wäre hinten noch mächtig Volumen. Hier ist meine Überlegung dann halt statt des Poncholiner zusätzlich Wäsche, noch eine dünne Isojacke, Regenzeug oder auch ein wenig mehr Futtervorrat zu verstauen. Der Plan gefällt mir eigentlich besser.

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Ja und so schaut diese Nummer dann in echt & kapital aus. Bis auf die Trinkflaschen soweit alles bestens. Wenn ich jetzt so das Bild sehe frag ich mich, ob es nicht Trinkflachenhahlter in länger gibt? Ich meine da hätte ich mal was auch aus dem Hause Topeak gesehen?
Dann würde zwar nur ein Halter am Unterrohr passen, dort könnte man dann aber eine 1,5l Pulle unter bringen. *grübel* Oder, oder, oder…

Bikepacking die unendliche…

Juni 1, 2020

…und wieder nachgedacht, geschaut und rumprobiert.

Fakt ist und dies schon als grundsätzlichen Ansatz, um den Schlafsack als auch den Poncholiner zusammen in die Halterungen des Topeak Frontloader zu bekommen bräuchte man zwei Packsäcke von min. 8 Volumen wo man aber gleichzeitig mittels eines Ventil noch gut Luft rauspressen könnt und…
…diese Packsäcke bräuchten einen mehr oder wenigen nur rechteckigen Schnitt, wie es meine beiden Exped Packsäcke haben.

Der aktuelle Ansatz ist also jetzt, die originalen 8l Topeak Lenkerrolle weg zu lassen und so den Stauraum an dessen Halterung optimaler zu nutzen.

Denn in ein Volumen von 8l passen sowohl der fette Yeti Schlafsack…

(hier im Bild ist der fette Schlafsack drin. Ja klar kann ja jeder sagen wird man denken, ist aber tatsächlich so. Ich geb ja zu, hat mich auch gewundert das es passt.)

…als auch der Poncholiner (ich wiederhole die gedankliche Schleife). Ungünstig ist aber bei beiden, selbst mit allen Tricks, spätestens beim Zurollen des bisherigen Exped Packsack, verbleibt immer noch eine satte Portion Luft im Sack. Dieses Volumen könnte man sich sparen.

Dumm ist jetzt, es gibt wohl außer bei Exped keine potentiellen Packsäcke mit meinen Anforderungen (rechteckiger Querschnitt & Ventil). Und selbst dort hab ich nur zwei Bautypen gefunden. Als da wären…

Beide haben den Nachteil, daß ich sie mal nicht eben zum ausprobieren hier habe. Auf Dunst bestellen, ausprobieren und dann entweder tatsächlich käuflich erwerben oder zurück schicken ist nicht so mein Ding. (Wobei ich dann beim tatsächlichen Kauf wieder zwei Packsäcke hier liegen hätte, die ungenutzt wäre. Halt jene die ich schon bisher gekauft habe. Auch blöd.)

Der ander Knackpunkt ist dann aber noch der, beide Packsäcke sind wie oben von mir aufgelistet entweder nur mit dem fetten Volumen von 15l zu haben, während die nächste kleine Ausführung nur 5l hat (welche bei allem Optimismus mehr als zu klein ist, eventuell für den Poncholiner…).

Das führt dann aber wieder da zu das sie von den Abmessungen her recht groß, im speziellen zu lang sein werden. Das bedeutet dann unter dem Strich wieder, hat man jene zusammen gerollt, könnte sie ihr Material selbst im Weg stehen.

„Och ne‘ du, iss doch Mist!“

Für morgigen Sonntag werde ich aber mal Testpacken mit meinen beiden Ortlieb Packsäcken machen. 12l hat der kleine und satte 22l der große, dabei beide mit Ventil. Ob wohl Poncholiner als auch Schlafsack nur in den 12l passen?

*einen Tag später*

Und nach der Tour ist vor dem Bikepacking, oder so. Irgendeine Beschäftigung braucht ja der Mann. *lach* Ich hab mir dann mal meinen good-old 12l. Ortlieb Packsack geschnappt und zunächst den Poncholiner in Bodennähe gebracht und anschließend noch meinen Yeti Schlafsack reingepackt. Damit war der Packsack aber auch fast voll. Doch halte warte, jetzt könnte ich ihn ja komprimieren. Die Luft ging gut raus, das Zusammenrollen des Verschlusses ist zwar immer noch ein wenig tricky, aber so wie ich das einschätze von Handhabung her machbar.
Und wie man auf einem Bild sieht, das gute Stück passt auch in den Topeak Halter.

Also die nächste Fingerübung angegangen. Der Topeak Barloader als Trinkblasenaufnahme dran machen. Tja und da musste ich leider feststellen, so wie von Topeak gedacht war das nicht in der Gänze um zu setzten. Eine Halteschlaufe konnte ich zwar über den Lenker gehangen und einrasten, die andere Seite leider nicht (sieht man auf dem Zweifingerbild). Diese einen Seite mußte dann direkt um den Packsack führen.
Hält zwar auch, stellt mich aber wider nicht wirklich zufrieden.

Ohne den Barloader bekomm ich aber noch super problemlos das Tarp unter. Hier zeigte sich mal wider, das der Cocoon Netzbeutel in seiner eher sehr flachen Ausführung die beste Wahl ist.

Summa summarum um dann noch den Barloader als Zusatztasche dran zu bekommen, wären mal eben gute 10cm mehr Gurtband nett. Der Gang zum Schneider? Ich denke ja.

Outdoorgeschichten – Test, Test, Test…

Mai 30, 2020

Gut, wie war das jetzt. Da jemand im Radforum Bedenken ob der Leitungsverläufe für die Schaltzüge aber vor allem der Bremsleitungen hatte, kam mal wieder die neue Gruppe an Lenkertaschen an‘ s CAADX.

Ja und wie man sieht, ich zumindest sehe da jetzt nicht den Handlungsbedarf. Ganz allgemein können die Leitungen besser verlaufen, was aber an der Montage jener liegt und nicht an den Lenkertaschen.

Nächster Plan, mal wieder die potentiellen Möglichkeiten ausprobieren, noch den Poncholiner irgendwie mit dran zu bekommen. Aber mit der Vorgabe das auch der Barloader als Aufnahmeort der 1,5l Trinkblase mit dran kann.

Ja irgendwie geht das, aber es herrscht immer so dieses gewisse Nichtgefallen in der Ausführung als auch der Handhabung. Das Tarp könnte bei dieser Variante auf dem Oberrohr befestigt werden.

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Zusammen, also Tarp, Poncholiner und Barloader wird das aber nix. Das mit dem Poncholiner wird mich wohl als Fingerübung noch eine Weile beschäftigen.

Also den Poncholiner wieder runter vom Rad und nur das inzwischen bestens verstaute Tarp dran.

Da ich jetzt sowieso angefangen hatte die ersten Dinge zu verstauen, wurde noch die Hängematte und alles andere was für ein Abhängen nötig ist verstaut. Kurz ein paar Radklamotten an und ab in Richtung Heimatwald. Dort zunächst eine Schleife gedreht, sich dann aber doch für den eher exponierten Standort entschieden. Jener liegt südlich von einem schmalen Trampelpfad und muß schon mit einer gewissen Mühe erreicht werden.

Dafür hat man dann aber den Vorteil, daß man zum einen seine Ruhe hat (sieht man mal vom mit der Motorsäge bewerkstelligten Brennholzschnitt ab) und zum anderen auch nicht wirklich entdeckt wird. Denn diese Stelle liegt grobe 20-30 Meter vom Trampelpfad entfernt. Da es auf der Waldrandseite keine weiteren Wege gibt, läuft man auch nicht Gefahr, daß dort so irre viel Volk vorstellig wird. Sackgasse so zu sagen.

Das trotzdem irgendwann mal Leute dort waren, konnte ich am aber wenigen Müll ausmachen. Das hebt man dann auf und nimmt das mit. Ende aus, Micky Maus. Dann kam meine Stunde, der erste echte Aufbau im Wald. Klappte soweit ganz gut, sieht man ja.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Natürlich war es inzwischen sehr warm und das ich auf Temperatur war merkte ich vor allem an den Stechviechern. Man vergnügte sich an meinen Waden. Blöd gelaufen, man hätte ja auch geeignetes Beinkleid anlegen können. Oder: da muß man dann durch.

Mir gefiel die Stelle. Echte und auch dicke Bäume, haufenweise Grün drumherum und dann diese Licht-Farbenspiel gepaart mit der Stille. Hatte ich erstmal alles aufgebaut, war das schon nett so.

Insgesamt klappte der Aufbau recht gut, einziger Punkt war ma‘ wieder, das Abspannen vom Tarp. Trotz der dicken Bäume mußte ich die Tarp-Firstschnur kürzer abknoten und auch die erste frisch eingeholten MSR Leinenspanner gingen ihrer Arbeit nicht ganz so prall nach, wie ich mir das dachte.

Hierzu aber, eventuell ist das nur eine Übungssache oder, via dem Hängematten Forum werde ich in absehbarer Zeit noch ein paar Nettigkeiten als Alternative zu den MSR Teilen bekommen. Also Ruhe bewahren.

Nachdem dann also alles eingerichtet war gab’s einen kleinen Kamerarundgang und ich schlüpfte auch final in die Hängematte.
Auch wenn es schön ist, ein echtes langes Verweilen in der Hängematte nur so zum rumdösen ist nix für mich. Das hätte nur zur Folge, daß ich abends nicht wirklich müde wär und nicht einschlafen könnte.

Heute war das aber nicht das Problem, denn die Mittagszeit nahte. Und so habe ich eventuell eine knappe halbe Stunde in der Hängematte verbracht bevor ich die ganze Schose wieder einpackte. Natürlich hab ich auch die gefundenen Müllstücke wieder hinten auf die Arschrakete geladen und bin dann los.

Insgesamt kann ich sagen, passt erstmal soweit alles, auch wenn es noch ein paar aber kleinere Baustellen gibt.

 

Outdoorgeschichten 25.05.2020 – kleine nette Dinge

Mai 28, 2020

Es sind doch die kleinen Dinge im Leben die so nett sein können und es dann oft auch sind.

Schon gestern drehte mein Hirn immer wieder die Gedanken im Kreis, wie könnte man zum einen das Tarp doch noch gescheiter am Frontloader verstauen und zum anderen…
…gäbe es auf diesem Weg noch ein Fenster dann auch noch die Fingerübungen mit dem Poncholiner zu meistern?

Und wenn man so mit den Gedanken schweift, huscht der Finger auch immer wieder über die Unterwegs Onlineseite. Vorzugsweise Kategorie Packtaschen & Co.

Da ich dann ja heute sowieso im Dorfkern war, bin ich dann auch wieder bei Unterwegs Hamm rein. Das gestern online gefundene Cocoon Netztaschen-Set für noch knappe geschmeidige zehn Goldstücke war das Ziel, könnte man ja noch investieren.

Gesagt, getan. Demnächst bieten sie mir einen Platz und frischen Kaffee an. *lach*

Und dann auch einem Packtest mit dem Amazonas Tarp durchgeführt. Dafür kam der Cocoon Mesh Stuff Sack mit 29 x 35cm zu Zuge. Am CAADX hatte ich das jetzt nicht noch gepappt, ich denke aber so rein abschätzungstechnisch wird das einen Vorteil bringen. Ich muß nur noch das Falten des Tarps besser einstudieren. *grins*
Damit verlässt der Exped Packsack S seine bisher angestammt Position.

Auch den Cocoon Netzbeutel (20 x 26cm) konnte ich gut verwenden. Jener ersetzt jetzt den Küchenutensilien Beutel (Bild mit dem orangen Lappen drin). Der bisherige Beutel war von einer Löffler Regenhose über. Dieser neue Netzbeutel hat zwei entscheidende Vorteile. Durch das Netz kann man reinsehen und er ist breiter als hoch. So sieht man die Utensilien besser, kann aber auch gleichzeitig besser im Beutel rumwühlen und das passende rausgreifen.

Für die ganz große 35 x 44 cm Netztasche hab ich noch den Plan mal was mit dem Poncholiner zu probieren. Demnächst…

Outdoorgeschichten – Bikepacking 2.0/ Ende der Odyssee

Mai 27, 2020

Jo, irgendwo hatte ich es bereits erwähnt, ich hatte mir beide Topeak Lenkertaschen beim hier im Dorf ansässigen Fachhändler bestellt. Das ging alles super problemlos, ohne Anzahlung oder Vorkasse und dann noch am Telefon.

Gestern konnte ich dann das Doppelpack abholen und hab das natürlich auch gleich mal ans CAADX geheftet. Diese erste Amtshandlung konnte ich obwohl der Freude überschäumend noch taktisch nüchtern angehen. Also nicht bloß alles aufreißen und los.
Nein, schön Stück für Stück, wobei ich dann auch die ersten Bilder machen konnte. Dabei habe ich jedes Teil auch etwas genauer angeschaut, gründlich haptisch angegriffen aber natürlich auch auf die Funktionalität geprüft. Gleich vorab, so zu sagen als erstes Resultat, alles ist bestens, der volumige Yeti Fusion Dry 500 Schlafsack lässt sich direkt in den Packsack des Frontloader stopfen, die Ergon 1,5l Trinkblase passt in den Barloader und alles zusammen am Lenker hat auch noch Platz für das Tarp.

Also, es geht um den Topeak Frontloader und den Topeak Barloader. Ein wenig Bikepacking-Porn, Klappe die erste, noch original verpackt.

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Klappe die zweite, Begutachtung des Barloader als Tasche am Lenker solo oder als Zusatz mit dem Frontloader.

Erster Eindruck, braucht sich in Sachen Qualität nicht vor anderen Marktmitstreitern, wo man sich ja auch gerne mal selbst höher lobt als es dann Fakt ist, was aber auch eine Geschmackssache des Endverbraucher sein kann, verstecken.
Da die Taschen aus Kunststoff besteht riecht jener noch etwas auffällig neu. Die Klettverschlüsse sind nicht annähernd so dick-sperrig wie ich sie vom BRD Mitanbieter Ortlieb kenne. Entsprechend einfacher ist die Montage.

Ein sicherer Sitz am Lenker würde ich jetzt mal so bescheinigen. Der Rollverschluss ist auffällig großzügig.

Meine 1,5l Ergon Trinkblase passt mit noch etwas Luft gut rein. Die ab Werk vorhandene gelbe (der Übersichtlichkeit wegen) zusätzliche Innetasche ist mittels längs und beitseitig innen liegender Klettstreifen gesichert. Warum? Keinen Plan.

Jene verfügt innen über mit Reißverschluss längsseitig verlaufende Innentaschen, sowie ein paar Einschubtaschen. Dort liegt auch der mittels Klipverschluss zu montierende Tragegurt (ist jetzt nicht mit auf dem Bild). So wäre das eine nette Schultertasche. Ob ich diese Innentasche nutzen werde, ist eher unwahrscheinlich.

Kurzer Einschub hier: ich hatte ob des großzügigen Rollverschlusses des Barloader Bedenken das der Trinkschlauch eingeknickt werden könnte. Im ersten Verschluss- u. Nutzungstest konnte ich da aber keine negative Folgen ausmachen. Klappt also.

Klappe die dritte. Das Bigpäck von Frontloader, wo es bei mir den ersten Gedanken gab:„schauen wir doch mal, ob der fette Yeti Fusion Dry 500 Daunenschlafsack nicht direkt da rein passt?“

Hintergrund zu diesem Gedankengang ist, rein vom Packvolumen her ja. Aber ich habe hier auch einen Packsack wo die Materialien von Schlafsack und Packsack nicht wirklich gut harmonisieren. Dort bekomme ich den Schlafsack nur zu etwa einem Drittel rein, dann bremst das derart, daß irgendwann an ein weiterstopfen nicht mehr zu denken ist.
Folge, ich muß auf den serienmäßigen Yeti Packsack zurückgreifen, der aber vom komprimieren auch nicht gerade das Vergnügen vor dem Herrn ist.

Mit dem Packsack des Frontloader klappte das aber recht gut. Hierbei habe ich eine Seite des Packsack fünf mal gerollt, habe da das Ventilende genommen, den Schlafsack gut vorgestopft rein gemacht und dann die ganze Schose mit dem geöffneten Ventil abermals komprimiert. Dann fix den zweiten Rollverschluss zu gerollt, nochmal nachgedrückt und dann final den Rollverschluss geschlossen. Ventil zu und ab in die Lenkerhalterung. Et voila…

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Sitzt, passt, wackelt nicht hat aber noch genug Luft um eben nicht an die Bremsschalthebelkombies zu kommen.
Ja auf dem Bild liegen die Packsackenden beidseitig an. Warum der Packsack trotz geschlossenem Ventil wieder etwas Luft zieht, keine Ahnung. Fakt ist aber, die Rollverschlüsse halten das.

Auch das Festzurren über die verstellbaren Sicherungsgurte stellt kein Problem dar. Nächster Schritt, jetzt die gesamte Taschenkombi an den Lenker heften.

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Geht natürlich auch wie man sieht und ist in direktem Vergleich zu der Ortlieb Kombi dank Steckschnallen einfacher.
Ebenfalls mehr überzeugt mich auch, das der Barloader für die kombinierte Montage mit seinen Haltegurten separat und dann noch über den Lenker geführt wird.

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So wird das Gewicht des Barloader nicht auch noch über die Halterung des Frontloader geführt, sondern zumindest zu einem großen Teil solo gehalten. Top gelöst Topeak.
Ebenfalls gut ist, über den Barloader kann die komplette „Rutsche“ auch noch mal etwas zum Lenker hin „komprimiert“ werden. Außerdem, selbst mit maximaler Beladung, also auch noch mit dem Tarp, steht alles nicht so hoch, daß es dem Scheinwerferkegel im Lichtfeld liegen würde.

Letzte Fingerübungen, ja es juckte an dem Punkt gewaltig, passt mein Amazonas Tarp da noch zwischen und wenn ja, wie sitzt das dann totale Parket?

Aber auch hier, ach seht doch selbst…

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Ich hab das Tarp mit dem Exped Packsack S einfach noch mit zwischen die Fixiergurte der Packtasche/ Frontloader und der Frontloader-Halterung gezurrt.
Ich würde ma‘ sagen, so sitzt das Päckchen bombenfest. Natürlich könnte ich das Tarp noch etwas großflächiger falten und dann so in einen ebenfalls größeren Packsack verladen, werd ich auch noch ausprobieren, aber so ist das schon echt…

…ein Grund für mich happy zu sein. Endlich dieser Teil der Odyssee hat ein Ende. Alles andere sollte jetzt nur noch Makulatur sein.

Jetzt könnte die Geschichte ja hier zu ende sein, aber wie war das mit dem Tarp und einem größeren Packsack? Also hatte ich am heutigen Vormittag ein Ziel, mal wider bei Unterwegs Hamm rein zu schauen. Ich hatte aber vorab angerufen ob denn ein Exped Packsack M/ 8Liter im Hause war. Das wurde bestätigt also mal los.

Auf dem rechten Bild sieht man, ja das Tarp geht natürlich besser in den größeren Packsack, nur hat der einen von mir nicht beachteten Fehler. Diese Packsäcke sind wasserdicht und mit Rollverschluss. Bedeutet, füllt man den Sack und rollt das zusammen, kann die Luft nur sehr schwer entweichen, ja man muß ein wenig tricksen. Unter dem Strich würde ich sagen, ja geht, ist aber nicht der Vorteil.
Ich frage mich nun ob nicht ein Exped Mesh Bag S/ 3l mit den Abmessungen 30 × 10 × 10 cm sinniger wäre?

Auf dem linken Bild hab ich mal den Poncho Liner in seinen Exped Bag noch zwischen die Gurte geparkt. Die Nummer ginge auch, dann aber greifen die Gurte vom Barloader nicht mehr um das gesamte Konstrukt herum. Bedeutet, jener müßte at home verbleiben, was wiederum auch bedeutet, das die Ergon Trinkblase keinen Platz finden würde. Ist auch nicht die beste Lösung.

Einfach mal sacken lassen, denn bis hierhin ist das schon ma´ richtisch legger gelaufen.

 

Outdoorgeschichten 19.05.2020

Mai 19, 2020

Inzwischen sind ein paar viele Tag ins Land gezogen ohne das hier was passiert ist.

Erste Meldung: ich berichtete ja davon, daß ein Leinenstopper am Amazonas Tarp den Strecker gemacht hat. Auf ein Mailing mit Amazonas hin bekomme ich Ersatz. Leider nur ein ganzen Tarp. Einzeln gibt es den Leinenstopper nicht. Kann man mit leben finde ich.

Die dennoch bestellten MSR Cam-Ring Cord Tensioners alias Leinestopper samt dem zusätzlichen Light My Fire Swedish FireSteel 2.0 Scout Zündstahl könnten laut Sendungsverfolgung am heutigen Dienstag hier eintreffen. Guter Ansatz da…

…ich mich in den letzten Tagen immer wieder mal auf filmischen Füßen bewegte. Ziel ist, eine Espressokoch Aktion im laufenden digitalem Bildsequenzen fest zu halten. Inzwischen hab ich vier oder so Aufzeichnungen im Kasten. Man tastet sich vor, auch…
…weil man ja irgendwie die Zeit tot schlagen will. Der erste Film war eher spontan, dann aber leider in einer nun wirklich nicht optimalen Mobilcam Position. Der zweite Film war schon besser, aber man konnte einen wesentlichen Part nicht sehen, da durch meine Hände verdeckt.

Film Nummer drei war da schon besser, diesmal war aber das Licht echt ungünstig. Die Sonne knallte so, daß man natürlich wieder ein paar wesentliche Aufnahmen nicht sehen konnte. Außerdem war gegen Ende hin die Espresso Macchina am linken Rand weggeschnitten. Auch blöd. Die letzte vierte Fassung war dann filmisch gar nicht so verkehrt. Nur leider die Hinzergrund Akustik…
Hier in der Siedlung werden wohl Baumwurzeln ebenerdig abgefräst. Auch wieder blöd. Da wird’s also noch eine Aufnahme geben.

Der nächsten Punkt ist, auch wenn ich das am Tausendeklometer Blog auch breit getreten habe, ich werde mir doch die beiden Topeak Lenkertaschen (Frontloader sowie Barloader) ins Haus holen. Der Blick in die Spardose ließ das zu, so what!?
Blöd ist jetzt aber, bei Bike24.de ist der Barloader nicht zu bekommen. Hab dann eine Produktanfrage gestellt welche aber dauern kann. Covid sei dank. Da aber auch Megabike Unna als Topeak Dealer gelistet ist, hab ich jene auch ma‘ angemailt. Mal sehen was da kommt? Wäre ja nett wenn das nächste Woche hier wäre. Dann hätte ich wieder was worüber ich mich freue und könnte gleichzeitig das Bikepacking Set-Up weiter angehen. Blablabla…

Nachmittags: das Päckchen von Unterwegs Outdoor Shop ist eingetroffen. Die MSR Leinestopper für das Tarp sind da und der Light My Fire Swedish FireSteel 2.0 Scout Zündstahl ist angekommen. Hm, ich könnte schwören letzteren hätte ich in bunt bestellt. Offensichtlich wohl nicht. Auch egal, nächstes mal.

Warum nächstes mal, oder wozu noch einen Feuerstahl? Es ist natürlich eine Sache des Sicherheit, aber auch des Luxus-Bequemlichkeit. Der jetzige zweite Feuerstahl landet in meiner Box at home. Genauso wie dort meinen ersten Canway Holzvergaser habe und den Esbit Topf.

Mit dem Canway koch ich mir zur Zeit regelmäßig den zweiten Espresso und den Esbit Kochtopf hab ich sowas wie lieb gewonnen. Ich finde diese Form aber auch das Volumen genial. Groß genug um sich zwei Packungen Chinanudeln zu machen, oder auch andere Sachen.
Ersetzt hab ich ihn ja nur, weil die Kombination meiner Toaks-Küche für unterwegs vom Stauvolumen absolut optimal passt. Hätte es eine passenden Holvergsaer gegeben… . Aber lassen wird das.

Schwenk zum zweiten Feuerstahl. Der verbleibt jetzt genauso hier in der Fitness-Garage für den schnelle Zugriff um eben eine Flamme zu erzeugen. Ma(n)n hat Spaß daran.
Außerdem tricks ich mich damit auch wider ein wenig selbst mit aus. Würde ich den ersten Feuerstahl mal ausversehen nicht wider in die Küche für unterwegs packen, weil ich ihn hier vor Ort genutzt habe, wäre das blöd. So bleibt alles da wo iss und es kann nix passieren. Zumal die Kosten sich dafür auch im überschaubaren Rahmen halten.

Der dritte Feuerstahl wird in meine Hüftasche für das Fahrradfahren kommen. Dort wird er eine Art Grundstein  für ein Notfall-Set sein. Mein Opinel ist ja auch schon da drin. Soviel also dazu.

Akut steht die Frage im Raum, soll ich die MRS Ringe gleich mal ausprobieren? Ja klar, warum nicht? Und wenn es nur des Zeitvereibs wegen ist.

*kurze-ane Zeit später*

Ja hab das mit den MSR Leinenstopper hin bekommen. Ich hatte zwar am Anfang einen Denkfehler, erkannte das aber schon bevor ich angefangen hatte und hab dann eine Zeit lang etas Gehrinschmalz verbrennen müssen.
On Top binde ich ja hier im Burggarten das Tarp auch nicht um einen einigermaßen dicken Baum, sondern nur um einen relativ dünnen Pfosten beziehungsweise an einen Harken. Das hat dann die Folge, daß zu viel Leine über ist und man eigentlich nicht die MSR ausreichend spannen kann. Ich mußte mir dann mit einem schnell wider zu öffnenden Schlaufenkonten am Endansatz der Leinenstopper behelfen. Jetzt ist die Baustelle auch rund, mal sehen was als wir als nächstes machen können?

Outdoorgeschichten – Bikepacking 1.3.4 & Co.

Mai 12, 2020

Es hatte sich mal wider eine gewisse Bastelstunde ergeben. Da ich ja einen neuen wasserdichten Packsack für den Yeti Schlafsack geholt habe, juckte es jene in die Ortlieb Lenkertasche leicht modifizierten zu bekommen. Nun ja leicht modifiziert ist jetzt echt untertrieben, aber ich haben den Ortlieb tatsächlich mit der Schere der eigentlichen Packsackfunktion beraubt.

 

Ich war es ehrlich gesagt leid!

 

Die Schnipselaktion verlief auch unspektakulär, größere Folgeschäden konnte ich so nicht feststellen. Beim ersten Packtest mit dem neuen schön blauen Exped Fold-Drybag zeigte sich nur noch, daß auch ein Längsschnitt not tat. Der Wurde dann auch noch vollzogen.

Danach ging es an den ersten Test eines weiteren Finalpacken. Doch hier zeigte sich sehr schnell, Zufriedenheit bei mir sieht anders aus.
Überrascht war ich, daß ich sowohl die kleine Lenkertasche, den Ortliebhalter und das Tarp ans Bike bekam. Rein vom dransein her sah das auch schon das brauchbar. Was mich aber immens störte war das Händling bis dahin. Ich bekomme das Tarp nur sehr schwer zwischen die kleine Tasche und dem Rest. Und selbst wenn, es zeigte sich schnell, daß das Tarp eigentlich zu kurz gepackt ist. Zu kurz bedeutet, es kann zwischen den beiden Zurrgurten hindurch rutschen.

Das wird vor allem dann passieren, wenn man mal außerhalb befestigter Wegstrecken unterwegs sein sollte. Aber auf Straße fahren ist ja nicht das Ziel, weil hässlich.

Eine erste Idee war, daß Tarp gar nicht den dafür seinerzeit angeschafften kleine Packsack zu packen, sondern solo zwischen die beiden anderen Teile zu stecken. Dafür müßte man es anders falten. Dieser Gedanken gefiel mir aber auch nicht wirklich. Sponatnplan B war dann, das Tarp mit in die kleine Ortlieb Tasche zu packen. Das geht, ist aber mit der gefüllten 1,5l Trinkblase auch nicht der Knaller.

Platz für Geldbörse oder noch ein paar Riegel? Eher ganz knapp. Zumal, sollte das Tarp nass vom Regen sein, macht sich so eine Feuchtigkeit nicht gut auf den restlichen Tascheninhalt. Also auch nicht die Lösung.

Und diese unsinnigen Befestigungsgurte, die haben mich auch massiv gestört. Die Seite die zu lang ist, könnte kürzer und natürlich ist die Seite zu kurz, die länger sein müsste. Wären sie genau andersrum, dann wäre auch das Packen einfacher. Vielleicht ist das ein Denkansatz?

Sitzend im Gartenstuhl hab ich mir die Sache eine gute Zeit lang angeschaut. Mal auf recht gedreht, mal auf links, dann wider auf rechts. Ich hab mich dann dazu entschlossen, den ganzen Kram weg zu räumen und es erstmal auf sich zu belassen.

Zum Glück kam ich aber beim Thema BE-X FronTier One Poncho Liner und der Cocoon einen Schritt weiter, wenn auch durch Zufall.

Nach einer gedanklichen und auch rückenentspannende Phase und er Hängematte mußte ich mal raus. Kurz vor dem Wiedereinstieg bemerkte ich, das sich die Rückseite vom Poncholiner von der Halteleine gelöst hatte. Der Stoffknoten kann, wenn keine Last drauf ist, sich lösen und dann eben abfallen.
Geh ich also so hin um ihn wieder fest zu machen entdecken meine Augen eine auf der Innenseite vorhandene Halteschlaufe. Ich Jubel innerlich vor Freude und kann so die Halteleine dort Festschlaufen. Auch auf der Gegenseite ist jene Schlaufe vorhanden. Ich probiere noch die Machbarkeit beim Ein- u. Ausstieg aus…

…was mir dann aber doch zu gymnastisch ist. Ich gehe also in die Fitness-Garage und suche passendes Material, was dann doch fix gefunden ist. Mit Nadel und Faden befestige ich eine weitere Extraschlaufe am Poncholiner. Geht doch. Mit einem Karabiner kann ich nun diese Seite problemlos einhängen.

Ich bin schon fast so begeistert von dieser Machart, das ich bedaure für den Poncholiner keinen wirklichen Platz am Bike zu haben. Aber so ist das eben…

Outdoorgeschichten – Bikepacking 1.3.2

Mai 9, 2020

Vorgedacht und auch mit Bilder unterlegt hatte ich die folgenden Zeilen schon im Tausendkilometer Hauptblog. Da ich die Kombination von kleiner Zusatztasche zwecks Aufnahme der 1,5l Trinkblase und ein paar aber auch nur wirklichen Kleinigkeiten als schon fast unabdingbar einstufen würde, hatte ich die Aluschnallen mal näher ins Auge gefasst.

Erster weiterer Denkansatz, die Schnallen sind nur einfach mit mit 2,5cm breitem Gurtband eingefädeltet, wenn auch die Enden so abgenäht sind, man könnte sie ausfädeln. Könnte man = Test -> ja kann man und zwar problemlos. Mit dem Lösungswegs könnte man passendes Gurtband besorgen…
…und die kleine Zusatztasche mittels dann noch in einem aufzusuchenden Nähfachmarkt an einer Lenkertaschenmachart befestigen.

Weiter im Text, wider eine Fingerübung. Nicht ganz lösen kann ich mich von dem Gedanken doch noch einen Versuch mit der kleinen Ortlieb Lenkerolle zu wagen. Doch halt, wozu?

Denn selbst mit der Modifikation der Rollverschlüsse bleibt nach wie vor der erhebliche Nachteil bei jedem Be- oder Entladen jene vom Lenker nehmen zu müssen. Ich könnte also wider zu einer Lösung mit dem Zefal Halter überschwenken. Die Zefalrolle selbst ist aber zu sperrig was den Verschluss angeht, da jene kein Ventil hat.
Der bisher bevorzugte 12l. Packsack mit Ventil aber zu großvolumig. Hier also der Blick auf einen Neuerwerb jenes Packsackes nur in kleiner, da ja dann auch nur der Schlafsack da rein soll. Marktsichtung – mal wider.

Plan & Idee dazu wäre, Schlafsack in einen kleine passenden Packsack mit Ventil, dieses erste Gerödelt in den Zefal Halter geschnallt, dann die kleine Zusatztasche mit Trinkblase mit den neu erworbenen 2,5cm Gurtband und den Aluschnallen miteinander verbunden und das Tarp dann in geeigneter und ja auch bereits getesteten Art zwischen diese beiden Taschen.

Zu überdenken wäre noch die vorhandenen Fixierung des Zefal Halter am Lenker selbst. Geht so wie ist, aber ist ja eigentlich auch nur für die Zefalgeschichte selbst gedacht. Ob man hier dann einen Kombi aus ebenfalls neu erworbenen 2,5cm Gurtband und entsprechender Systemschnallen hinbekommt, wäre dann also die nächste Fingerübung.

Also ob man nix zu tun hätte. *lach*

Outdoorgeschichten – Bikepacking 1.3

Mai 7, 2020

Nach den letzten Gedankenzügen in Bikepacking 1.2.2 brauchte ich einfach mal frische Luft & Tageslicht, also hab ich das mit einem kurzen weiter Test kombiniert.

Grundgedanke Plan A., nur der Schlafsack verpackt vorne am Lenker, wahlweise in der Zefal Lenkertasche oder eben in der Ortlieb Kombi. Optimalfall das Tarp auch noch unter gebracht.
Plan B. dann, das Boardwerkzeug aus der hinteren Ortlieb raus, statt dessen nur die Outdoor-Küche rein und die Sachen für die Hängematte. Jene des Nässeschutzes wegen in meinem 12l. Ortlieb (vorläufig da jener überflüssig zu groß dafür ist).
Plan C. das Boardwerkzeug dann wo am Oberrohr des CAADX. Nur mal so.

Also mal wieder wacker los, die Kandidaten die man so braucht rausgelegt und erstmal geschaut ob der Yeti Schlafsack solo, also ohne den hauseigenen Packsack in der Zefal Tasche Platz hat? Ich kann zwar sagen, ja hätte er, aber auf Grund der sehr hohen Reibung zwischen dem Yet und dem Packsack, bekommt man das final nicht wirklich rein gestopft. Das bremst derart, daß ein gutes Viertel des Yeti draußen bleibt (wie ein Solopacken des Schlafsack in den Ortlieb gehen würde, hab ich noch nicht ausprobiert).

Nun gut, sich also an die überaus sportliche Aufgabenstellung begeben den Yeti in seinen eigenen Packsack zu stopfen und…
…schwups glitt jener ohne Beanstandung in den Zefal Packsack. Innen war noch ganz zart Luft über. Da aber noch was reinstopfen, in welcher Form auch immer, eher unmachbar.

1_ergebnis.jpg

Also den Yeti samt Packsack wieder raus und mal auf Dunst in die fette Ortlieb Rolle gesteckt. Auch das soweit kein Ding.

Ab dem Punkt tauchte aber das ja schon erwähnte Problem der beidseitigen Rollverschlüsse auf und deren Volumenverschwendung (je ca. 3cm).

Egal, nehmen wir mal an durch den Neuerwerb der kleinen Ortlieb Rolle ist das Geschichte. Also meine als sehr sinnig eingestufte Zusatztasche montiert, das klappte natürlich auch gut.

Hierbei fiel mir dann auf, das die im letzten Beitrag erwähnten Aluschnallen gut zu entfernen wären. Die gesamte Aufhängung des Ortlieb-System ist aber schon etwas gewöhnungsbedürftig. Sacken lassen, nächste Fingerübungen, das Tarp.

Ja wie man sieht ginge, auch wenn man sagen darf, der Schwerpunkt zieht das schon in Bodennähe. Die kurzfristig angedachte Hilfestellung die Abspannungen auch mal über den Lenker laufen zu lassen, um das Absacken der Ladung entgegen zu wirken, ist eher nicht optimal. Mit dem Tarp sind die Gurte (mit dem Tarp noch im Packsack) fast zu kurz.

Jetzt im Nachhinein ist aber eingefallen, wie wäre es das Tarp ohne Packsack da zu verstauen (werd ich noch ausprobieren)?
In diesem Fall könnte ich das Tarp entweder einfach zwischen Rolle und Tasche zu packen oder eventuell sogar in das einfache Packnetz an der Rolle. Das erscheint mir sehr reizvoll zu sein. Denn das Tarp als solches kann ja ruhig nass werden, es braucht keinen trockenen Transportplatz. Ohne Packsack ist dann auch nicht an eine bestimmte Volumenform gebunden, könnte also passgenauer untergebracht werden.

Plan B. war dann nur noch eine Fingerübungen. Als Versteifung des Ortlieb habe ich den Windschutz genommen. Oben auf macht das wenig Sinn…

(nebenbei bemerkt, damit der Windschutz mit seinen Ecken nicht Taschen durchscheuern kann, hab ich jene einfach mit alten Fahrradschlauchstücken abegpuffert)

…von innen schon deutlich mehr. Ich war erstaunt wie gut mein komplettes Toaks-Set in die Spitze der Arschraketen passt. So gut, daß ich noch die kleine Tasche für die Kochutensilien davor positionieren konnte. Das Besteck einfach oben drauf zwischen gelagert, den Esbit Brenner wo dazwischen.

Das Verstauen von Hängematte und der Hängematten Isolierung im 12l. Packsack war kein Ding. Einfach reinfallen lassen, zurollen und dann ab in die Arschrakete. Die Hängematten Gurte noch wo oben mit beigelegt und gut war.
Gute fünf bis sechs mal konnte ich die Satteltasche zu rollen. Besagt da ist noch Platz für andere Dinge (Kleidung & Nahrung).

Vorläufiges Resume: hinten alles tutti, in der Mitte eine noch zu erwerbende Werkzeugtasche und vorne werd ich mal Ortlieb kontaktieren. Kernfrage ist, passt die Ortlieb Accessory Pack auch an die kleine Lenkerrolle?

Outdoorgeschichten – Bikepacking 1.2.2/ Plan A-B-C

Mai 7, 2020

Ein paar weitere Gedanken zum letzten Bikepacking 1.2 Test. Wie ich dort schon festgestellt hatte, ist das zwar alles irgendwie machbar aber nicht ganz optimal. Denn sowohl die Unterbringung des Tarp ist ein muß, also wohl auch eine gute Lösung für Trinkware in Form von Wasser. Ich werde also die Tage nochmal ein paar Dinge durchspielen können.

Plan A. ganz vorne an steht der schon erwähnte Versuch am Lenker tatsächlich nur den Yeti Schlafsack zu positionieren. Dafür werde ich als erstes das Zefal Z Adventure F10 Komplettgespann mal testen.

Da gibt es dann ein paar Überlegungen dazu, als da wären, der vom Volumen her 10l große Packsack sollte für den Schlafsack und eventuell etwas Kleinkram reichen. Zum anderen ist jener Packsack zwar aus einem eher „alten“ aber auch robusteren Material wie der 12l. Ortlieb. Der Ortlieb ist ja neuer und sein verwendetes Material ist dünner und leichter, aber irgendwie traue ich dem Braten nicht ganz. Könnte jenes Material schneller durchscheuern?

Der nächste Punkt auf dem Weg ist, der Zefal-Packsack hat nur einen Rollverschluss und da muß ich echt sagen, mir erschließt sich nicht ganz der Sinn von zwei Rollerschlüssen wie sie bei Ortlieb Handlebar-Packs zum Zuge kommen.
Natürlich sollte ich fair sein an dem Punkt. Ortlieb belässt nach der Montage seiner Systeme die Packsäcke an den Bikes. Das halte ich aus heutiger Sicht zwar für machbar, ist aber vom be- als auch beim entladen nicht der beste Weg. Sogar Vaude und einige andere Hersteller setzen da eher auf ein Haltesystem, wo man dann den Packsack entnehmen kann.

Um jetzt aber wider auf den einfachen Rollvesrchluss zu kommen, hat man nur einen, spart das Platz. Denn egal wie man so einen Rollverschluss zusammen rollt, er benötigt Platz. Und der Platz ist nun mal gerade zwischen einem Rennradlenker begrenzt, ich meine ich hatte da so seinerzeit mal 35cm ausgemacht.

Mit dem Schlafsack im Zefal hätte ich dann etwas mehr Luft und wäre nicht ganz so kopflastig wenn das Tarp dann tatsächlich noch vorne mit dran kommt. Das Fehlen der Ortlieb Accessory Lenkertasche ist zwar dann immer noch ein Schwachpunkt…
…aber hier zeigt sich ja nun auch meine Sichtweise. Es gibt nicht das ideale Packsystem für jeden und so nähere ich mich eben langsam dem meinen Ideal an.

Weil ich aber dann doch noch Ortlieb eine Chance geben würde, könnte ich mir vorstellen den Schlafsack doch nochmal wo in einem Shop in die die kleine 9l Variante des Handlebar-Pack testweise verschwinden zu lassen. Nur mal so.
Vorab könnt ich das bei meiner fetten 15l Variante testen. Die Ausführung ist aber final zu breit (was mich auch heute immer noch ärgert denn…, ich hatte seinerzeit mit Ortlieb kommuniziert. Bei mir ging es um die Frage der Baubreite der dicken Rolle und ich hatte angefragt, wie klein man jene zusammen allen könnte? Ich bekam zwar schnell eine Rückantwort, das war aber quasi vor der Markeinführung der kleinen Rolle. Man hätte ja einfach sagen können: „Herr V****, warten sie mal noch einen Zeitraum X, denn dann ist die kleine Rolle auf dem Markt verfügbar.“ Jetzt hab ich also die große Rolle hier, bin damit aber nicht wirklich glücklich. Also nicht glücklich vor dem Hintergrund das es eine kleine gibt).

So könnte man dann mit der großen 15l  Ortlieb Rolle testen ob eine Kombi von Accessory Tasche und dem Tarp am Lenker unter zu bringen wäre, irgendwie. Schwenk über zur nächsten Fingerübung.


Plan B. am hinteren Ende werd ich mal zum Test das ganze Bordwerkzeug für diverse Pannenfälle aus der Arschrakete raus packen. Dafür landet dann die Bordküche und eben der Rest vom Schlafplatz hinten rein. Einfach mal so. Gefühlt sollte das gut machbar sein.

In diesem Zuge könnte ich mir auch vorstellen was gegen die aufgetretene Wasserundichtigkeit zu tun. Hier werd ich ganz pragmatisch vorgehen und den potentiellen Inhalt einfach in den 12l. Ortlieb Packsack unterbringen und den dann in die Arschrakete verfrachten. Ende aus Miky Maus.

Der Hintergedanke dazu ist dann weiter, muß ich den Ortlieb Seat-Pack wirklich austauschen? Mit dem dann genutzten zusätzlichen Packbeutel wäre er dicht und ich könnte den Krempel einfach raus nehmen. Womit dann schon zwei wesentliche Vorteile heraus gearbeitet wären.
Ob ich dann noch was gegen eine Einknick- bzw. Blasenbildneigung des Seat-Pack machen kann, wird sich dann zeigen? Ein Ideen in Form von Aussteifung von innen dazu hätte ich.

Denn irgendwie hab ich keinen Bock mir eine neue Arschrake ins Haus zu holen. Auch wenn ich schon das 14l. Modell aus dem Hause Restrap ausgeschaut habe. Die Kohle werd ich dann ja sowieso in eine Sache fürs Werkzeug investieren müssen. Denn das Zeug muß-soll ja auch noch wo hin.


Alsooooo…, ideal wäre dann ja, wenn vorne die Zefal-Schlafsack-Kombi mit der kleine Ortlieb Tasche und dem Tarp gehen würde. Leider gibt es dazu auf der Ortlieb Ersatzteileseite nicht diese Aluschnallen. Müßte man dann also nochmal schauen.
Natürlich könnte ich mal bei Ortlieb ganz lieb anfragen und gegen Betrag X jene mir zukommen lassen. Oder noch alternativ, jene Aluteile von der fetten Lenkerolle abmachen (was dann aber bei einem Weiterverkauf nachteilig sein könnte).

Hinten könnte die Rechnung irgendwie aufgehen, stünde also nur die neue Werkzeugtasche an. So der nächste Testplan von mir, jetzt aktuell. Und wie immer, wir werden sehen.